Überschuss des Euroraums im Oktober 2014 im internationalen Warenverkehr in Höhe von 24,0 Mrd. Euro

Nach ersten Schätzungen von Eurostat ergab sich für den Euroraum (ER18) im Oktober 2014 ein Überschuss von 24,0 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +16,5 Mrd. im Oktober 2013. Im September 2014 hatte der Saldo +18,1 Mrd. betragen, gegenüber +10,9 Mrd. im September 2013.

 

Überschuss von 7,6 Mrd. Euro für die EU28

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 16.12.2014

 
Nach ersten Schätzungen ergab sich für den Euroraum (ER18) im Oktober 2014 ein Überschuss von 24,0 Milliarden Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt, gegenüber +16,5 Mrd. im Oktober 2013. Im September 2014 hatte der Saldo +18,1 Mrd. betragen, gegenüber +10,9 Mrd. im September 2013. Im Oktober 2014 gegenüber September 2014 verringerten sich die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 0,3 % und die Einfuhren um 1,3 %.

 

Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

 

Die EU28 wies nach ersten Schätzungen im Oktober 2014 einen Überschuss von 7,6 Mrd. Euro im Warenverkehr mit der restlichen Welt auf, gegenüber +4,1 Mrd. im Oktober 2013. Im September 2014 hatte der Saldo +2,7 Mrd. betragen, gegenüber -0,7 Mrd. im September 2013. Im Oktober 2014 gegenüber September 2014 fielen die Ausfuhren (saisonbereinigt) um 0,7 % und die Einfuhren um 1,4 %.

 

EU28 – ausführliche Ergebnisse für Januar bis September 2014
Das Defizit der EU28 beim Handel mit Energie ging zurück (-258,6 Mrd. Euro im Januar-September 2014 gegenüber -284,4 Mrd. im Januar-September 2013) ebenso wie der Überschuss für Maschinen und Fahrzeuge (+189,5 Mrd., gegenüber +203,4 Mrd.).

 

Die höchsten Anstiege der EU28 Ausfuhren wurden mit China (+11 % im Januar-September 2014 gegenüber Januar-September 2013), Südkorea (+10 %) und den Vereinigten Staaten (+6 %) registriert und die höchsten Anstiege der EU28 Einfuhren mit Südkorea (+10 %), China und der Türkei (je +7 %). Die deutlichsten Rückgänge der EU28 Ausfuhren wurden mit der Schweiz (-21 %), Russland (-12 %), der Türkei und Brasilien (je -7 %) verzeichnet und die deutlichsten Rückgänge der EU28 Einfuhren mit Russland (-9 %), Norwegen (-8 %) und Brasilien (-5 %).

 

Der Handelsüberschuss der EU28 mit den USA erhöhte sich (+75,8 Mrd. Euro im Januar-September 2014 gegenüber +69,1 Mrd. im Januar-September 2013), ging aber mit der Schweiz (+30,6 Mrd. gegenüber +61,1 Mrd.) und der Türkei (+14,2 Mrd. gegenüber +21,2 Mrd.) zurück. Das Handelsdefizit der EU28 verringerte sich mit Russland (-63,3 Mrd. gegenüber -65,9 Mrd.) und Norwegen (-25,7 Mrd. gegenüber -30,7 Mrd.), während es mit China zunahm (-100,6 Mrd. gegenüber -98,2 Mrd.).

 

Bezüglich des Handels der einzelnen Mitgliedstaaten erzielte Deutschland den höchsten Überschuss (+161,1 Mrd. Euro im Januar-September 2014), gefolgt von den Niederlanden (+44,7 Mrd.), Italien (+28,2 Mrd.), Irland (+26,6 Mrd.) und der Tschechischen Republik (+12,5 Mrd.). Das Vereinigte Königreich (-102,4 Mrd.) verbuchte das größte Defizit, gefolgt von Frankreich (-55,5 Mrd.), Spanien (-19,4 Mrd.) und Griechenland (-15,7 Mrd.).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG