Überwiegend Lob für neues Pflegezeitgesetz

Der von Bundesfamilienministerin Schwesig vorgelegte Gesetzentwurf zur besseren Vereinbarkeit von Familien, Pflege und Beruf stößt bei Experten und Interessenvertretungen auf überwiegend gute Resonanz. Das berichtet der Deutsche Bundestag.

 

Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 24.11.2014

 

Quelle: hib-Nr. 602/2014

Der von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) vorgelegte Gesetzentwurf „zur besseren Vereinbarkeit von Familien, Pflege und Beruf“ (18/3124) stößt bei Experten und Interessenvertretungen auf überwiegend gute Resonanz. Die Zielsetzung des Gesetzes sei ebenso zu begrüßen wie viele Bestandteile des Gesetzes. Zugleich warnen sie jedoch vor übertriebenen Erwartungen an das Gesetz. Dies war der Grundtenor einer öffentlichen Anhörung des Familienausschusses am 24.11.2014. Vor allem die geplante Einführung eines Rechtsanspruchs auf die Familienpflegezeit und die Gewährung eines zinslosen Darlehens während dieser Zeit zur Finanzierung des Lebensunterhaltes sowie die Zahlung einer Lohnersatzleistung während einer zehntägigen beruflichen Auszeit zur Organisation der Betreuung eines pflegebedürftigen Angehörigen wurden durchgängig positiv bewertet.

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Quelle: DATEV eG