Verarbeitendes Gewerbe September 2014: Umsatz saisonbereinigt -0,4 % zum Vormonat

Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im September 2014 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,4 % niedriger als im August 2014.

 

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 10.11.2014

 

 
Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im September 2014 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,4 % niedriger als im August 2014. Für August 2014 ergab sich nach Korrektur ein Rückgang von -1,0 % gegenüber Juli 2014.

 

Im September 2014 erhöhte sich der Inlandsumsatz um 0,3 %, der Auslandsumsatz fiel dagegen um 0,9 %. Bezogen auf die Absatzrichtung des Auslandsgeschäfts sank der Umsatz mit der Eurozone um 2,0 %, der Umsatz mit dem übrigen Ausland um 0,2 %.

 

Die einzelnen Wirtschaftszweige entwickelten sich unterschiedlich. Den höchsten Umsatzzuwachs gab es mit +2,8 % bei den Herstellern von Kraftwagen und Kraftwagenteilen. Hier lagen der Inlandsumsatz im September 2014 um 7,1 % und der Auslandsumsatz um 0,7 % höher als im Vormonat. Den stärksten Rückgang gab es mit -2,8 % bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen. Hier sank der Inlandsumsatz um 7,8 %, der Auslandsumsatz stieg hingegen um 1,0 %.

 

Im Jahresvergleich lag der arbeitstäglich bereinigte Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes im September 2014 real 0,8 % über dem Vorjahresmonat. Das Geschäft mit inländischen Abnehmern war gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,1 % gesunken, der Auslandsumsatz dagegen um 2,8 % gestiegen. Dabei erhöhten sich der Absatz in die Eurozone um 2,5 % und der Absatz ins übrige Ausland um 3,1 %.

 

Kumuliert von Januar bis September 2014 lag das arbeitstäglich bereinigte Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe um 2,9 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das Inlandsgeschäft nahm dabei um 1,5 % zu, der Auslandsumsatz um 4,3 %.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes.

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Quelle: DATEV eG