Das Kabinett hat die Verordnung zur Reform des Vergaberechts beschlossen. Das Vergaberecht wurde strukturiert, gebündelt und vereinfacht. Die Verfahren in Deutschland werden lt. BMWi nun schneller und flexibler, die Regelungen anwenderfreundlicher.
Vergaberecht im digitalen Zeitalter
BMWi, Pressemitteilung vom 20.01.2016
Bundesminister Gabriel: „Wir haben das Vergaberecht strukturiert, gebündelt und vereinfacht. Die Verfahren in Deutschland werden schneller und flexibler, die Regelungen anwenderfreundlicher. Der Vergabeprozess läuft künftig digital ab. So wird die Teilnahme für Unternehmen einfacher und unbürokratischer. Auftraggeber erhalten bei der Wahl der Verfahrensarten mehr Spielraum. Zudem erweitern wir die Möglichkeiten, mittelständische Interessen, aber auch soziale, umweltbezogene und innovative Ziele im Vergabeverfahren stärker zu berücksichtigen. Das kommt u. a. den Unternehmen entgegen, die bei Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit gut aufgestellt sind. Die Verordnung ergänzt zudem die bereits im Gesetz getroffenen Erleichterungen für die Vergabe sozialer Dienstleistungen. Damit können wir Qualität und Effizienz beispielsweise bei der Vergabe von Dienstleistungen für Arbeitssuchende durch die Bundesanstalt für Arbeit weiter steigern.“
Grundlage der Verordnung ist das Ende 2015 verabschiedete Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts. Damit erfolgt die Umsetzung der neuen EU-Vergaberichtlinien in deutsches Recht, die bis April 2016 erfolgt sein muss.
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Weitere Informationen zur Reform des Vergaberechts finden Sie auf der Homepage des BMWi.
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Quelle: DATEV eG