Im November 2014 stieg das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels laut Schätzungen von Eurostat gegenüber Oktober 2014 im Euroraum um 0,6 % und in der EU28 um 0,8 %. Im Oktober war das Einzelhandelsvolumen ebenfalls um 0,6 % bzw. 0,8 % angestiegen.
Anstieg um 0,8 % in der EU28
Eurostat, Pressemitteilung vom 08.01.2015
Im November 2014 stieg das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels gegenüber Oktober 2014 im Euroraum (ER18) um 0,6 % und in der EU28 um 0,8 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Oktober war das Einzelhandelsvolumen ebenfalls um 0,6 % bzw. 0,8 % angestiegen.
Gegenüber November 2013 stieg der Einzelhandelsindex im November 2014 im Euroraum um 1,5 % und in der EU28 um 2,6 %.
Monatlicher Vergleich nach Einzelhandelssektor und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 0,6 % im November 2014 gegenüber Oktober 2014 auf Anstiege im Nicht-Nahrungsmittelsektor und von Motorenkraftstoffen um je 1,4 % und von „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 0,5 % zurückzuführen. In der EU28 ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 0,8 % auf Anstiege im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 1,7 %, von Motorenkraftstoffen um 1,2 % und bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren um 0,4 % zurückzuführen.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten Zuwächse des Einzelhandelsvolumens insgesamt in Portugal (+3,0 %), Polen (+2,3 %) und Rumänien (+2,1 %) verzeichnet, während in Finnland (-2,0 %), Österreich (-0,5 %) und Belgien (-0,2 %) Rückgänge registriert wurden.
Jährlicher Vergleich nach Einzelhandelssektor und nach Mitgliedstaat
Im Euroraum ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 1,5 % im November 2014 gegenüber November 2013 auf Anstiege im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 2,8 %, von Motorenkraftstoffen um 1,5 % und bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 0,1 % zurückzuführen. In der EU28 ist der Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 2,6 % auf Anstiege im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 4,3 %, von Motorenkraftstoffen um 1,0 % und bei „Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren“ um 0,7 % zurückzuführen.
Von den Mitgliedstaaten, für die Daten vorliegen, wurden die höchsten Zuwächse des Einzelhandelsvolumens insgesamt in Luxemburg (+10,9 %), Estland (+9,0 %), Rumänien (+8,2 %) und dem Vereinigten Königreich (+6,8 %) verzeichnet, während in Finnland (-2,4 %) und Österreich (-2,3 %) Rückgänge registriert wurden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG