Das reale Bruttoinlandsprodukt in Ostdeutschland (mit Berlin) wird in diesem Jahr voraussichtlich um 1,8 Prozent und im Jahr 2016 um 1,6 Prozent kräftig wachsen. Dies geht aus der aktuellen Konjunkturprognose des ifo Instituts für Ostdeutschland und Sachsen hervor.
ifo Konjunkturprognose für Ostdeutschland und Sachsen 2015/2016
ifo Institut, Pressemitteilung vom 02.07.2015
Das reale Bruttoinlandsprodukt in Ostdeutschland (mit Berlin) wird in diesem Jahr voraussichtlich um 1,8 Prozent und im Jahr 2016 um 1,6 Prozent kräftig wachsen. In Sachsen dürfte das Wirtschaftswachstum mit 2,0 Prozent im laufenden Jahr und 1,8 Prozent im kommenden Jahr sogar noch etwas höher ausfallen. Der private Konsum bleibt der Konjunkturmotor in beiden Jahren. Positive Impulse kommen aber auch von der weiter anziehenden Investitionsgüternachfrage. Die ostdeutsche und sächsische Arbeitsnachfrage dürfte von der anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Expansion profitieren, wenngleich mit nachlassender Dynamik. Dämpfend auf den Beschäftigungsaufbau der Unternehmen wirken der gesetzliche Mindestlohn und die prekäre demographische Entwicklung. Fachkräfteknappheiten in einigen Arbeitsmarktbereichen werden immer offensichtlicher.
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Quelle: DATEV eG