Arbeitsmärkte im Euroraum: Reformerfolge sind gutes Zeichen für Beschäftigung

Die Arbeitsmärkte der großen Volkswirtschaften des Euroraums sind im Vergleich zur OECD insgesamt hoch reguliert. Einige Länder haben mit ihren Reformen zwischen 2012 und 2016 jedoch wichtige Schwächen adressiert. Allerdings benötigen die Reformen noch Zeit, um ihre volle Wirkung entfalten zu können. Die KfW nimmt dazu Stellung.

 

Arbeitsmärkte im Euroraum: Reformerfolge sind gutes Zeichen für Beschäftigung

 

KfW, Pressemitteilung vom 17.01.2017

 

Flexible und gut funktionierende Arbeitsmärkte sind insbesondere für Volkswirtschaften in einer Währungsunion von hoher Bedeutung. Denn hier entfällt der Wechselkurs als Korrekturmechanismus bei asymmetrischen Schocks und die Arbeitsmärkte müssen in Krisenzeiten große Teile der Anpassungslast tragen.

 

Die Arbeitsmärkte der großen Volkswirtschaften des Euroraums sind im Vergleich zur OECD insgesamt hoch reguliert. Dies trifft vor allem auf Italien, Spanien und Frankreich zu. Alle diese Länder haben mit ihren Reformen zwischen 2012 und 2016 jedoch wichtige Schwächen adressiert. Die Lage an den Arbeitsmärkten entspannt sich schrittweise. Allerdings benötigen die Reformen zum Teil noch Zeit, um ihre volle Wirkung entfalten zu können.

 

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Quelle: DATEV eG