Laut Statistischem Bundesamt verliert das deutsche Wirtschaftswachstum etwas an Schwung. Das Bruttoinlandsprodukt sei im dritten Quartal 2016 noch um 0,2 % gegenüber 0,7 % im ersten Quartal und 0,4 % im zweiten Quartal gewachsen.
Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal 2016 um 0,2 % gestiegen
Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 15.11.2016
Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich – preis-, saison- und kalenderbereinigt – überwiegend vom inländischen Konsum. Sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben konnten weiter zulegen. Nach vorläufigen Berechnungen wurde in Ausrüstungen etwas weniger und in Bauten etwas mehr investiert als im Vorquartal. Von der außenwirtschaftlichen Entwicklung wurde das Wachstum gebremst: Die Exporte waren zum Vorquartal leicht rückläufig, während die Importe geringfügig anstiegen.
Auch im Vorjahresvergleich hat sich das Wirtschaftswachstum etwas verlangsamt: Das preisbereinigte BIP stieg im dritten Quartal 2016 um 1,5 % (kalenderbereinigt um 1,7 %), nach 3,1 % im zweiten und 1,5 % im ersten Quartal 2016 (kalenderbereinigt: 1,8 % und 1,9 %).
Die Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2016 wurde von 43,7 Millionen Erwerbstätigen im Inland erbracht, das waren 388.000 Personen oder 0,9 % mehr als ein Jahr zuvor.
Neben der Erstberechnung des dritten Quartals 2016 wurden auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse des ersten und zweiten Quartals 2016 überarbeitet und, soweit erforderlich, revidiert. Dabei ergaben sich für das Bruttoinlandsprodukt keine Änderungen der bisherigen Ergebnisse.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes.
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Quelle: DATEV eG