Landesamt muss Auskunft über die Produktbezeichnung von auffällig gewordenen Fleischproben und den Beanstandungsgrund erteilen

Das OVG Niedersachsen hat das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit verpflichtet, einer Rundfunkanstalt die Produktbezeichnung und den Grund für die Beanstandung von Fleischprodukten zu nennen, die als „gesundheitsschädlich“, „gesundheitsgefährdend“ und „nicht zum Verzehr geeignet“ eingestuft worden waren, soweit ihm diese Angaben bekannt sind (Az. 10 LB 33/13).

 

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Verfassungskonforme Auslegung des Geldwäschetatbestandes bei Honorarannahme durch Strafverteidiger

Nach gewerbsmäßigem Betrug und Steuerhinterziehung im Rahmen eines Schneeballsystems war ein Mann verurteilt worden. Seine Frau und zwei Anwälte wurden wegen Geldwäsche verurteilt, denn die Rechtsanwälte und die Ehefrau hätten für das Honorar der Verteidiger in Bezug auf die Herkunft des Geldes aus Straftaten des Ehemanns jeweils zumindest mit bedingtem Vorsatz gehandelt. Die Verfassungsbeschwerden scheiterten (Az. 2 BvR 2558/14 u. a.).

 

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