EuGH stärkt Verbraucherschutz bei irreführender Geschäftspraxis

Der EuGH entschied, dass im Fall einer Geschäftspraxis, die alle in der Richtlinienbestimmung, die speziell den Verbraucher irreführende Praktiken betrifft, ausdrücklich genannten Voraussetzungen erfüllt, nicht geprüft zu werden braucht, ob eine solche Praxis auch den Erfordernissen der beruflichen Sorgfalt im Sinne dieser Richtlinie widerspricht, um die Praxis als unlauter und mithin verboten ansehen zu können (Rs. C-435/11).

 

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Außerordentliche Kündigung wegen eines Totenkopf-Fotos auf Facebook unwirksam

Im Kündigungsschutzverfahren eines Angestellten im Polizeidienst gegen seine Arbeitgeberin, die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) hat das ArbG Hamburg festgestellt, dass die außerordentliche Kündigung wg. der Veröffentlichung des Fotos eines Totenschädels mit Polizeimütze auf seiner persönlichen Facebookseite unwirksam ist, und die Polizei zur Beschäftigung verurteilt (Az. 27 Ca 207/13).

 

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CT ohne Neurologen beurteilt – Hirnstamminfarkt zu spät behandelt – Krankenhaus und Chefarzt haften

Ein Krankenhaus und der behandelnde Chefarzt haften, weil sie es behandlungsfehlerhaft versäumt haben, rechtzeitig einen Neurologen zur Beurteilung der Bildgebung einer Computertomographie hinzuzuziehen. So entschied das OLG Hamm und sprach dem Sohn und Erben der verstorbenen Patientin ein Schmerzensgeld in Höhe von 50.000 Euro zu (Az. 3 U 122/12).

 

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