Landratsamt Böblingen darf gewerbliche Altkleidersammlung nicht generell verbieten

Die Entscheidung des Landratsamts Böblingen, einem Unternehmer (Antragsteller) im Gebiet des Landkreises die von ihm betriebene gewerbliche Sammlung von Altkleidern, Textilien und Schuhen (Alttextilien) zu untersagen, ist voraussichtlich rechtswidrig. So entschied der VGH Baden-Württemberg in einem Eilvervahren (Az. 10 S 1116/13).

 

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Kein Ausschluss nicht angemeldeter Forderungen durch Insolvenzplan

„Nachzügler“ sind mit Forderungen, die bei rechtskräftiger Bestätigung eines Insolvenzplans unbekannt waren, grundsätzlich nicht ausgeschlossen. Sie müssen ihre Forderungen jedoch zunächst rechtskräftig durch das Prozessgericht feststellen lassen, bevor sie ihre Ansprüche durch Leistungsklage gegenüber dem Schuldner durchsetzen können. So das BAG (Az. 6 AZR 907/11).

 

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Art. 28 der Verordnung über Leerverkäufe nichtig?

Die der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde durch Art. 28 der Verordnung über Leerverkäufe übertragenen Notfallbefugnisse für Eingriffe in die Finanzmärkte der Mitgliedstaaten in Form der Regulierung oder des Verbots von Leerverkäufen gingen lt. Generalanwalt Jääskinen über das hinaus, was im Rahmen des Erlasses einer zur Errichtung oder zum Funktionieren des Binnenmarkts erforderlichen Harmonisierungsmaßnahme zulässig sei (Az. C-270/12).

 

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Berlin unterliegt im Streit um Grundstücke des "Rückfallvermögens"

Das BVerwG entschied, dass dem Land Berlin keine Ansprüche gegen die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) wegen solchen Grundstücken zustehen, die vor 1945 vom ehemaligen Staat Preußen dem Deutschen Reich unentgeltlich überlassen worden waren („Rückfallvermögen“) und die zum 1. Januar 2005 vom Bund ins Eigentum der BImA gelangt sind (Az. 8 C 11.12).

 

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