Gesundheitliche Eignung von Beamtenbewerbern

Beamtenbewerber, deren Leistungsfähigkeit gegenwärtig nicht eingeschränkt ist, sind gleichwohl gesundheitlich als Beamte nicht geeignet, wenn ihre vorzeitige Pensionierung vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze überwiegend wahrscheinlich ist. Dies gilt auch für Bewerber, die einer Risikogruppe angehören oder an einer chronischen Erkrankung leiden. So das BVerwG (Az. 2 C 12.11 und 2 C 18.12).

 

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Hessen muss einen Lehrer über die gesetzliche Altersgrenze hinaus beschäftigen

Laut VG Frankfurt muss das Land Hessen einen beamteten Lehrer ein Jahr über die Regelaltersgrenze von 65 Jahren hinaus beschäftigen, da diese im hessischen Beamtengesetz festgelegte Grenze zu der EU-Richtlinie 2000/78/EG im Widerspruch stehe und die nach der Richtlinie erforderliche Ermessensabwägung nicht stattgefunden habe (Az. 9 L 2184/13.F).

 

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Fahrtkosten für den Besuch eines weiter entfernt liegenden Gymnasiums mit spezieller Sportförderung muss die öffentliche Hand nicht vollständig übernehmen

Schüler haben lt. OVG Koblenz keinen Anspruch auf Übernahme der Beförderungskosten zu einem weiter entfernt liegenden Gymnasium, nur weil dieses eine spezielle Sportförderung anbietet. Die Kosten werden vielmehr nur bis zur nächstliegenden Schule des gleichen Schultyps übernommen (Az. 2 A 10634/13.OVG).

 

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Sturz beim Geldabheben am Bankautomat – Unfallversicherungsschutz pflegender Angehöriger

Wer einen Angehörigen zu Hause pflegt, steht auch beim Geldabheben am Bankautomat unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Dies hat das Bayerische LSG jedenfalls für einen Fall entschieden, in dem mit dem abgehobenen Geld vom Konto des Pflegebedürftigen für dessen Versorgung eingekauft werden sollte (Az. L 2 U 516/11).

 

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