BFH: Begrenzung der 1 %-Regelung auf die Gesamtkosten bei Vermietung von Kfz an Personengesellschaften durch ihre Gesellschafter

Der BFH hatte zu entscheiden, ob für die Anwendung der sog. Deckelungsregelung auf die Kfz-Überlassung einer Gesellschaft an ihre Gesellschafter nach Maßgabe der 1 %-Regelung der Aufwand der Gesellschaft (Mietzahlungen) oder der Aufwand eines Gesellschafters (tatsächliche Kfz-Kosten) maßgeblich ist, wenn es sich bei dem überlassenen Kfz um an die Gesellschaft vermietetes Sonderbetriebsvermögen eines Gesellschafters handelt (Az. VIII R 28/10).

 

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BFH: Abgrenzung gewerbliche Einkünfte – freiberufliche Einkünfte

Führt die Beteiligung einer Komplementär-GmbH als persönlich haftende Gesellschafterin an einer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-KG auch dann dazu, dass die KG gewerbliche Einkünfte erzielt, wenn die Komplementär-GmbH weder am Vermögen noch am Gewinn der Gesellschaft beteiligt ist und auch über keine Stimmrechte verfügt? Diese Frage hatte der BFH zu klären (Az. VIII R 42/10).

 

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BFH zu Prozesszinsen: Körperschaftsteuerbescheid kein Grundlagenbescheid für den Einkommensteuerbescheid eines Gesellschafters hinsichtlich der Erfassung einer vGA

Der BFH beschäftigte sich mit der Frage, ob der nach § 32a KStG geänderte Einkommensteuerbescheid für die Frage, ob verdeckte Gewinnausschüttungen beim Gesellschafter vorliegen, Folgebescheid des Körperschaftsteuerbescheids i. S. des § 236 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. b AO ist (Az. VIII R 9/09).

 

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BFH zur Anwendung des Halbeinkünfteverfahrens im Rahmen der gesonderten und einheitlichen Feststellung von Besteuerungsgrundlagen

Laut BFH können die Einkünfte, die dem Halbeinkünfteverfahren oder Teileinkünfteverfahren unterliegen, bei der einheitlichen und gesonderten Feststellung von Besteuerungsgrundlagen in voller Höhe festgestellt werden, wenn der Bescheid eindeutig erkennen lässt, dass zur Ermittlung der steuerpflichtigen Einkünfte unter Anwendung der §§ 3 Nr. 40, 3c Abs. 2 EStG ein zusätzlicher Rechenschritt notwendig ist (Az. X R 28/10).

 

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BFH: Verdoppelung des Höchstbetrags für Handwerkerleistungen durch das WachstumsStG und das FamLeistG

Der BFH hat die Frage geklärt, ob im VZ 2008 der Höchstbetrag der Steuerermäßigung nach § 35a EStG für die Inanspruchnahme von Handwerkerleistungen noch 600 Euro oder nach dem Gesetz zur Umsetzung steuerrechtlicher Regelungen des Maßnahmenpakets ‚Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung‘ bereits 1.200 Euro beträgt und ob bei einem gesetzgeberischen Redaktionsversehen eine Auslegung des Gesetzes durch die Gerichte gegen den eindeutigen Wortlaut des Gesetzes geboten ist (Az. VI R 65/10).

 

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BFH zur Arbeitslohnqualität von Arbeitgeberleistungen nach der Abtretung von Ansprüchen aus einer Rückdeckungsversicherung an den Arbeitnehmer

Der BFH nimmt Stellung zu der Frage, wie nach Eintritt des Versicherungsfalles weitergezahlte Versicherungsbeiträge des Arbeitgebers zur Lebens- und Invaliditätsversicherung des (ehemaligen) Arbeitnehmers lohnsteuerrechtlich zu behandeln sind (Az. VI R 11/11).

 

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