Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung im Verhältnis zu Taiwan

Das im Dezember 2011 zwischen dem Deutschen Institut in Taipeh und der Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnete Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung ist lt. BMF am 07.11.2012 in Kraft getreten. Beide Seiten haben mitgeteilt, dass das unterzeichnete Abkommen nun innerstaatlich umgesetzt ist und kann ab 01.01.2013 angewendet werden.

 

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Wirtschaft und Banken begrüßen Steuerfreistellung bestimmter Dividenden

Wirtschafts- und Bankenverbände haben die geplante Steuerfreistellung von so genannten Streubesitzdividenden übereinstimmend begrüßt. Kritisiert wurden jedoch von der Kreditwirtschaft Vorschläge des Bundesrates, wonach das EuGH-Urteil (Rs. C-284/09) durch Einführung einer Steuerpflicht der Erträge aus Streubesitz für deutsche Unternehmen umgesetzt werden solle.

 

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Entkriminalisierung der Anmeldungen bei Umsatz- und Lohnsteuer!

Nicht nur die Verschärfung der steuerstrafrechtlichen Selbstanzeige seit April 2011 hat insbesondere im Bereich der Steueranmeldungen zur unverschuldeten Kriminalisierung der Steuerpflichtigen geführt. Auch die Änderung einer Verwaltungsrichtlinie sorgt in der Praxis seit Anfang dieses Jahres für Wirbel. Durch die Kombination dieser beiden rechtlichen Neuerungen droht nach Ansicht des DStV fortwährend für viele Steuerpflichtige eine Eskalation des Steuerverfahrens.

 

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Stellungnahme der BStBK zum Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung des EuGH-Urteils in der Rs. C-284/09 (Streubesitzdividenden)

Die BStBK bedankt sich bei Frau Dr. Reinemund, der Vorsitzenden des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags, für die Einladung zur öffentliche Anhörung zu dem Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung des EuGH-Urteils vom 20.10.2011 in der Rs. C-284/09 (Streubesitzdividende) und nimmt die Gelegenheit gerne wahr, sich vorab schriftlich zu diesem Gesetzesentwurf zu äußern.

 

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Fristverlängerung ohne Teilnahme des Steuerberaters am Kontingentierungsverfahren nur in Einzelfällen über den 31.12. des Folgejahres hinaus möglich

Das FG Münster hat entschieden, dass ein Steuerberater, der nicht am sog. Kontingentierungsverfahren teilnimmt, nur mit einzelfallbezogener Begründung eine Fristverlängerung für die Abgabe der Jahressteuererklärungen seiner Mandanten für 2010 über den 31. Dezember 2011 hinaus beanspruchen kann (Az. 12 K 553/12).

 

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