BMF: Umsatzsteuerrechtliche Behandlung der Gewährung eines Rabattes / Abführung eines Abschlages aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen durch pharmazeutische Unternehmen

Pharmazeutische Unternehmen sind nach den gesetzlichen Bestimmungen verpflichtet, Rabatte bzw. Abschläge zu gewähren. Das BMF-Schreiben weist auf die Unterscheidung bzgl. der umsatzsteuerrechtlichen Behandlung hin, wer Begünstigter bzw. Zahlungsempfänger der Beträge ist und inwieweit dieser in der umsatzsteuerrechtlichen Leistungskette eingebunden ist. Zudem gibt es die Änderung des UStAE in Abschnitt 10.3 Abs. 7 bekannt (Az. IV D 2 – S-7200 / 08 / 10005).

 

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BFH: Vorrang der Niederlassungsfreiheit gegenüber der Kapitalverkehrsfreiheit und damit keine Drittstaatenwirkung bei gesetzlicher qualifizierter Mindestbeteiligungsquote von 10 %

Dem BFH wurde die Rechtsfrage zugeführt, ob unionsrechtliche Grundfreiheiten der Anwendung von § 8b Abs. 7 KStG auf eine Dividendenausschüttung einer US-amerikanischen Kapitalgesellschaft entgegenstehen, auf die der Dividendenempfänger kraft seiner Beteiligung einen „sicheren Einfluss“ ausübt und ob insoweit der Anwendungsvorrang der Niederlassungsfreiheit gegenüber der Kapitalverkehrsfreiheit gilt (Az. I R 7/12).

 

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BFH: Verrechenbare Verluste der Organgesellschaft: kein passiver Ausgleichsposten für Mehrabführungen

Der BFH nimmt Stellung zu der Frage, ob das Finanzamt den Bilanzgewinn der Organträgerin durch Bildung eines passiven organschaftlichen Ausgleichspostens mindern durfte, der auf nicht ausgleichsfähigen Verlusten gemäß § 15a EStG beruhte, die der Organgesellschaft aus einer Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft zuzurechnen waren (Az. I R 65/11).

 

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BFH: Einheitlicher Erwerbsgegenstand im Grunderwerbsteuerrecht

Ergibt sich aus weiteren Vereinbarungen, die mit einem Grundstückskaufvertrag in einem rechtlichen oder zumindest objektiv sachlichen Zusammenhang stehen, dass der Erwerber das beim Abschluss des Kaufvertrags unbebaute Grundstück in bebautem Zustand erhält, bezieht sich der grunderwerbsteuerrechtliche Erwerbsvorgang auf diesen einheitlichen Erwerbsgegenstand. SO der BFH (Az. II R 7/12).

 

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BFH: Steuerfreiheit und Steuerbarkeit der Vermögensverwaltung mit Wertpapieren

Der BFH entschied, dass die Vermögensverwaltung mit Wertpapieren, bei der ein Steuerpflichtiger aufgrund eigenen Ermessens über den Kauf und Verkauf von Wertpapieren entscheidet und diese Entscheidung durch den Kauf und Verkauf der Wertpapiere vollzieht, eine einheitliche und im Inland steuerpflichtige Leistung ist (Az. V R 9/10).

 

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