BFH zur Entfernungspauschale: Maßgebliche Straßenverbindung bei straßenverkehrsrechtlichen Benutzungsverboten und bei der Erhebung von Straßenbenutzungsgebühren

Der BFH hat sich der Frage angenommen, ob die kürzeste Fahrtstrecke zwischen Wohnung und Arbeitsstätte verkehrsmittelunabhängig zu bestimmen ist, auch wenn die kürzeste mit dem Auto befahrbare Straßenverbindung, die die Durchfahrung eines mautpflichtigen Tunnels vorsieht, mit dem Moped des Steuerpflichtigen nicht befahren werden darf (Az. VI R 20/13).

 

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BFH: Unentgeltliche Übertragung des Verpachtungsbetriebs auf den bisherigen Betriebspächter keine Einlage i. S. d. § 4 Abs. 4a EStG

Der BFH hatte zu entscheiden, ob die unentgeltliche Betriebsübertragung im Wege der vorweggenommenen Erbfolge auf den Hoferben, der den Betrieb zunächst vom Übergeber gepachtet hatte, eine Einlage in den Pachtbetrieb des Übernehmers darstellt, die Einfluss auf die Berechnung der Über-/Unterentnahmen i. S. v. § 4 Abs. 4a EStG hat (Az. IV R 17/10).

 

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BFH zur Berichtigung einer Anrechnungsverfügung nach Änderung der bei der Veranlagung erfassten Einkünfte

Der BFH nimmt Stellung zu der Frage, ob die allgemeinen Regeln der Zahlungsverjährung gelten, wenn die Anrechnungsverfügung auf den Feststellungsbescheid und den Einkommensteuerbescheid aufgeteilt ist und ob mit der erstmaligen Bekanntgabe der ersten Anrechnungsverfügung die fünfjährige Zahlungsverjährungsfrist beginnt und diese durch spätere, innerhalb der 5-Jahresfrist mögliche Änderungen nicht neu in Gang gesetzt wird (Az. VII R 68/11).

 

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BFH: Aufteilbarkeit der Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer?

Können Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nur steuerlich geltend gemacht werden, wenn der jeweilige Raum (nahezu) ausschließlich für betriebliche/berufliche Zwecke genutzt wird und können diese Aufwendungen entsprechend der jeweiligen Nutzung aufgeteilt werden? Der IX. Senat des BFH hat diese Rechtsfragen dem Großen Senat des BFH zur Entscheidung vorgelegt (Az. IX R 23/12).

 

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Umsatzsteuerbefreiung von Heilbehandlungen durch einen Podologen

Der BFH hat entschieden (Az. V R 22/12), dass eine Person, die eine Ausbildung zum Podologen absolviert hat, im Regelfall bereits dann über die erforderliche Berufsqualifikation zur Erbringung steuerfreier Heilbehandlungsleistungen verfügt, wenn sie die staatliche Prüfung nach dem Podologengesetz und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Podologen mit Erfolg abgelegt hat. Das BMF-Schreiben ändert den Umsatzsteuer-Anwendungserlass (Az. IV D 3 – S-7170 / 07 / 10011).

 

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