Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Mai 2019

Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal deutlich gewachsen. Zuvor hatte sie im zweiten Halbjahr 2018, auch aufgrund von Sondereffekten, mehr oder weniger stagniert. Das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich im ersten Quartal um 0,4 %. Das teilt das BMWi mit.

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Mai 2019

BMWi, Pressemitteilung vom 15.05.2019

  • Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal 2019 deutlich gewachsen. Die starke Binnenwirtschaft trotzte der unruhigen globalen Konjunktur. Während die Wertschöpfung in den Dienstleistungsbereichen teilweise stark ausgeweitet wurde, ging sie im Produzierenden Gewerbe zurück.
  • Die Erzeugung in der Industrie ist im ersten Quartal geringfügig gesunken, die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe schwächten sich deutlich ab. Die konjunkturellen Perspektiven bleiben hier gedämpft. Das Baugewerbe verzeichnete hingegen Produktionszuwächse.
  • Die Einkommen steigen, unterstützt durch die Fiskalpolitik, und sorgen für eine rege Konsumnachfrage der privaten Haushalte.
  • Der Arbeitsmarkt zeigt sich robust: Die Erwerbstätigkeit nimmt weiter zu, die Arbeitslosigkeit ab. Die Dynamik dürfte sich aber etwas abschwächen.

Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal deutlich gewachsen. Zuvor hatte sie im zweiten Halbjahr 2018, auch aufgrund von Sondereffekten, mehr oder weniger stagniert. Das Bruttoinlandsprodukt erhöhte sich im ersten Quartal um 0,4 %. Die starke Binnenwirtschaft trotzte im ersten Quartal dem gegenwärtig unruhigen außenwirtschaftlichen Umfeld. In den binnenwirtschaftlich orientierten Dienstleistungsbereichen wurde die Wertschöpfung teilweise kräftig ausgeweitet. Im stärker exportorientierten Produzierenden Gewerbe ging sie zurück. Auf der Nachfrageseite zeigten sich die Verbraucher zu Jahresbeginn außerordentlich konsumfreudig. Und die Unternehmen investierten nach Aussage des Statistischen Bundesamtes trotz ihrer gedämpften Geschäftsaussichten kräftig. Sowohl die Exporte als auch die Importe wurden ausgeweitet. Ihre Schwächephase hat die deutsche Wirtschaft mit dem guten Einstieg in das Jahr aber noch nicht überwunden. Dies dürfte erst nachhaltig erfolgen, wenn sich das außenwirtschaftliche Umfeld wieder etwas aufhellt und die Verunsicherung, verursacht insbesondere durch die Handelskonflikte, abnimmt. Gegenwärtig signalisieren die vorausschauenden Indikatoren noch eine merklich gedämpfte Industriekonjunktur.

Die Weltwirtschaft befindet sich derzeit in einer Schwächephase. Der Welthandel geht seit November tendenziell zurück. Die globale Industrieproduktion war zuletzt ebenfalls sowohl in den entwickelten Volkswirtschaften als auch in den Schwellenländern rückläufig. Der Stimmungsindikator IHS Markit PMI für die globale Industrie ist seit einem Jahr abwärtsgerichtet. Im April 2019 fiel er auf den niedrigsten Stand seit Juni 2016. Das ifo Weltwirtschaftsklima hat sich für das zweite Quartal 2019 zwar verbessert, bleibt aber unterkühlt. Angesichts dieser Indikatorenlage und der Häufung globaler Risiken gehen die internationalen Organisationen von einer weniger dynamischen, aber weiterhin aufwärtsgerichteten globalen Entwicklung aus.

Die gegenwärtig gedämpften Signale aus dem weltwirtschaftlichen Umfeld spiegeln sich in den deutschen Ausfuhren wider. Zwar nahmen die Exporte von Waren und Dienstleistungen im März saisonbereinigt und in jeweiligen Preisen um 1,8 % zu. Im Quartalsvergleich ergab sich jedoch ein schwaches Wachstum von 0,8 % bei nahezu stabilen Ausfuhrpreisen. Die Unternehmen gehen, gemessen an den ifo Exporterwartungen, weiterhin von keiner deutlichen Belebung aus. Insgesamt deuten die Indikatoren auf eine verhaltene Entwicklung der Ausfuhren in den kommenden Monaten hin. Die nominalen Importe von Waren und Dienstleistungen stiegen im März saisonbereinigt und in jeweiligen Preisen um 1,1 %. Im Quartalsvergleich ergab sich ein geringfügiges Plus von 0,1 %. Die Einfuhrpreise waren jedoch merklich niedriger als im Vorquartal, sodass die Importe preisbereinigt deutlicher zugelegt haben dürften.

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe stieg im Februar um 0,5 %. Dabei erhöhte sich Erzeugung sowohl in der Industrie (+0,4 %) als auch im Baugewerbe (+1,0 %). Im ersten Quartal insgesamt ergab sich gegenüber dem Vorquartal damit ein Produktionszuwachs im Produzierenden Gewerbe von 0,5 %. Während das Baugewerbe eine kräftige Zunahme der Erzeugung von 3,9 % verzeichnete, meldete die Industrie eine leichte Abnahme um 0,1 %. Innerhalb der Industrie konnte der Kfz-Bereich seine Produktion um 0,4 % ausweiten, in arbeitstagebereinigter Rechnung wurde das Vorjahresniveau aber immer noch deutlich unterschritten. In den kommenden Monaten dürfte die Industriekonjunktur gedämpft bleiben, worauf die Entwicklung z.B. von Auftragseingangs- und Stimmungsindikatoren hindeutet. Zwar nahmen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im März gegenüber dem Vormonat um 0,6 % zu. Im ersten Quartal kam es gegenüber dem vierten Quartal 2018 jedoch zu einem kräftigen Auftragsminus von 4,1 %. Die Inlandsorders nahmen um 2,6 % ab und die Aufträge aus dem Ausland um 5,2 %. Das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe trübte sich im April ein weiteres Mal ein. Die Hochkonjunktur im Baugewerbe dürfte hingegen anhalten.

Im ersten Quartal 2019 haben die Einzelhandelsumsätze (ohne Kfz) kräftig um 1,7 % zugelegt, obwohl sie im März leicht um 0,2 % abnahmen. Auch die Kfz-Zulassungen der privaten Halter erholten sich im ersten Quartal von der WLTP-bedingten Flaute im zweiten Halbjahr 2018. Insgesamt dürften sich die privaten Konsumausgaben im ersten Quartal 2019 daher spürbar erhöht haben.

Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt hält an. Der Zuwachs bei der Erwerbstätigkeit lag im März mit saisonbereinigt 33.000 Personen etwas unter dem monatlichen Durchschnitt der zwölf Vormonate. Im Zuge der Frühjahrsbelebung stieg die Beschäftigung nach den Ursprungszahlen auf 44,9 Mio. Personen. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nahm im Februar mit 48.000 Personen verlangsamt zu. Die Frühindikatoren deuten insgesamt auf einen moderateren Personalaufbau in den Unternehmen hin. Im April sank die Zahl der Arbeitslosen saisonbereinigt um 12.000 Personen. Nach den Ursprungszahlen ging sie auf 2,23 Mio. Personen und die Arbeitslosenquote auf 4,9 % zurück. Die Arbeitsmarktpolitik trug zum Rückgang der Arbeitslosigkeit bei, was sich in einem leichten Anstieg der Unterbeschäftigung ausdrückte. Die Langzeitarbeitslosigkeit nimmt im Trend spürbar ab; der Vorjahresstand wurde um knapp 13 % unterschritten. Die Wirtschaftskraft strukturschwacher Regionen bleibt eine Herausforderung.

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Verbraucherpreise April 2019: +2,0 % gegenüber April 2018

Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen lt. Statistischem Bundesamt im April 2019 um 2,0 % höher als im April 2018. Damit zog die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex (VPI) – kräftig an, im März 2019 hatte sie bei +1,3 % gelegen. Im Vergleich zum Vormonat März 2019 stieg der Verbraucherpreisindex im April 2019 um 1,0 %.

Verbraucherpreise April 2019: +2,0 % gegenüber April 2018

Hohe Energiepreise und Kalendereffekt treiben die Inflationsrate

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 14.05.2019

Verbraucherpreisindex, April 2019

  • +2,0 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
  • +1,0 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex, April 2019

  • +2,1 % zum Vorjahresmonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)
  • +1,0 % zum Vormonat (vorläufiges Ergebnis bestätigt)

Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen im April 2019 um 2,0 % höher als im April 2018. Damit zog die Inflationsrate – gemessen am Verbraucherpreisindex (VPI) – kräftig an, im März 2019 hatte sie bei +1,3 % gelegen. Im Vergleich zum Vormonat März 2019 stieg der Verbraucherpreisindex im April 2019 um 1,0 %.

Im April 2019 verteuerten sich die Energieprodukte gegenüber April 2018 um 4,6 % und wirkten damit erhöhend auf die Gesamtteuerung. Von April 2018 bis April 2019 erhöhten sich die Preise für leichtes Heizöl um 9,4 % und für Kraftstoffe um 5,4 %. Deutlich teurer als ein Jahr zuvor waren auch Fernwärme (+5,3 %), Erdgas (+3,2 %) und Strom (+3,0 %). Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im April 2019 bei +1,7 % gelegen.

Zudem wurde die Inflationsrate für April 2019 vor allem durch die Preiserhöhung bei Pauschalreisen (+11,2 %) beeinflusst. Diese ist in erster Linie auf den Kalendereffekt durch die im Vergleich zum Vorjahr späte Lage von Ostern in diesem Jahr zurückzuführen. Auch für die Fahrt mit dem Fernbus (+13,6 %), für Flugtickets (+6,1 %) und Bahntickets (+3,4 %) mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher binnen Jahresfrist deutlich mehr bezahlen.

Die Preise für Nahrungsmitteln erhöhten sich von April 2018 bis April 2019 mit +0,8 % unterdurchschnittlich. Erheblich teurer als ein Jahr zuvor war im April 2019 Gemüse (+9,7 %). Weitere Preiserhöhungen gab es unter anderem bei Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchten (+2,6 %) sowie bei Brot und Getreideerzeugnissen (+2,3 %). Diesen Preisanstiegen stand jedoch ein starker Preisrückgang bei Obst (-8,4 %) gegenüber. Binnen Jahresfrist gingen auch die Preise für Speiseöle und Speisefette (-1,9 %), Molkereiprodukte und Eier (-1,3 %) sowie Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (-1,0 %) zurück.

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich von April 2018 bis April 2019 um 1,8 %. Neben den deutlichen Preisanstiegen für Energieprodukte (+4,6 %) verteuerten sich auch Zeitungen und Zeitschriften (+4,8 %) sowie Tabakwaren (+3,6 %). Einige Waren wurden demgegenüber auch deutlich günstiger (zum Beispiel Geräte der Unterhaltungselektronik: -6,8 %; Telefone: -6,7 %).

Im Vergleich zu den Waren erhöhten sich die Preise für Dienstleistungen insgesamt im April 2019 gegenüber dem Vorjahr mit +2,1 % überdurchschnittlich, maßgeblich bestimmt durch den Preisanstieg für Reiseleistungen. Zudem verteuerten sich Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+5,0 %), Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,3 %) sowie Gaststättendienstleistungen (+2,6 %). Bedeutsam für die Preisentwicklung der Dienstleistungen war auch die Preiserhöhung bei Nettokaltmieten (+1,4 %), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden.

Veränderung im April 2019 gegenüber dem Vormonat März 2019

Im Vergleich zum März 2019 stieg der Verbraucherpreisindex im April 2019 kräftig um 1,0 %. Verantwortlich hierfür sind vor allem die gestiegenen Preise für Pauschalreisen (+15,9 %). Auch die Preise für die Personenbeförderung mit dem Fernbus (+14,8 %), dem Flugzeug (+3,6 %) und der Bahn (+3,4 %) lagen im April 2019 deutlich über dem Niveau des Vormonats. Zudem stiegen im April 2019 die Preise für Kraftstoffe um 4,9 %. Energie insgesamt verteuerte sich im Vergleich zum Vormonat um 2,1 %.

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Großhandelspreise im April 2019: +2,1 % gegenüber April 2018

Die Verkaufspreise im Großhandel lagen im April 2019 um 2,1 % höher als im April 2018. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatte der Anstieg gegenüber dem Vorjahr im März 2019 bei +1,8 % und im Februar 2019 bei +1,6 % gelegen.

Großhandelspreise im April 2019: +2,1 % gegenüber April 2018

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 14.05.2019

Großhandelsverkaufspreise, April 2019

  • +0,6 % zum Vormonat
  • +2,1 % zum Vorjahresmonat

Die Verkaufspreise im Großhandel lagen im April 2019 um 2,1 % höher als im April 2018. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, hatte der Anstieg gegenüber dem Vorjahr im März 2019 bei +1,8 % und im Februar 2019 bei +1,6 % gelegen. Im Vormonatsvergleich waren die Preise für die auf Großhandelsebene verkauften Waren im April 2019 um 0,6 % höher.

Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat hatte im April 2019 die Preissteigerung im Großhandel mit Mineralölerzeugnissen mit einem Plus von 7,8 % (+2,8 % gegenüber März 2019).

Überdurchschnittlich gestiegen sind gegenüber April 2018 auch die Preise im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (+9,8 %) sowie mit Obst, Gemüse und Kartoffeln (+6,2 %). Auch für lebende Tiere musste im April 2019 mehr gezahlt werden als vor einem Jahr (+6,1 %).

Dagegen waren insbesondere die Preise für Datenverarbeitungsgeräte, periphere Geräte und Software (-3,3 %) auf Großhandelsebene niedriger als im April 2018.

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Februar 2019: 2,8 % weniger Unternehmensinsolvenzen als im Februar 2018

Im Februar 2019 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.579 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2,8 % weniger als im Februar 2018.

Februar 2019: 2,8 % weniger Unternehmensinsolvenzen als im Februar 2018

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 09.05.2019

Im Februar 2019 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.579 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2,8 % weniger als im Februar 2018.

Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es im Februar 2019 mit 282 Fällen (Februar 2018: 276) im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen). Unternehmen des Baugewerbes stellten 248 Insolvenzanträge (Februar 2018: 306). Im Gastgewerbe wurden 183 Insolvenzanträge gemeldet (Februar 2018: 195).

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für Februar 2019 auf rund 2,0 Milliarden Euro. Im Februar 2018 hatten sie bei 3,6 Milliarden Euro gelegen.

Zusätzlich zu den Unternehmensinsolvenzen meldeten 6.879 übrige Schuldner im Februar 2019 Insolvenz an (-4,6 % gegenüber dem Vorjahresmonat). Darunter waren 5.151 Insolvenzanträge von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie 1.403 Insolvenzanträge von ehemals selbständig Tätigen, die ein Verbraucher- bzw. ein Regelinsolvenzverfahren durchlaufen.

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Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im März 2019

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im März im Vergleich zum Vormonat um 0,5 % gestiegen. Die Industrieproduktion nahm um 0,4 % zu. Die Produktion im Baugewerbe wurde um 1,0 % ausgeweitet. Das berichtet das BMWi.

Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im März 2019

BMWi, Pressemitteilung vom 08.05.2019

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im März im Vergleich zum Vormonat um 0,5 % gestiegen. Die Industrieproduktion nahm um 0,4 % zu. Die Produktion im Baugewerbe wurde um 1,0 % ausgeweitet.

Im ersten Quartal ergab sich im Vergleich zum Vorquartal eine Ausweitung der Produktion im Produzierenden Gewerbe um 0,5 %. Das Baugewerbe verzeichnete im gleichen Zeitraum einen kräftigen Zuwachs (+3,9 %) und die Industrie eine leichte Abnahme ihres Ausstoßes (-0,1 %). Die Kfz-Industrie konnte ihre Produktion im ersten Quartal zwar um 0,4 % steigern, blieb damit aber noch deutlich unter dem Produktionsniveau zu Beginn des letzten Jahres.

Neben der nur verhaltenen Zunahme der Industrieproduktion waren die Auftragseingänge aus dem In- und Ausland im ersten Quartal merklich rückläufig. Auch das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe trübte sich weiter ein. Daher ist weiterhin von einer gedämpften Industriekonjunktur in den kommenden Monaten auszugehen. Das Baugewerbe hingegen meldet seit Jahresbeginn kräftige Produktionszuwächse und befindet sich weiter in der Hochkonjunktur.

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ifo Weltwirtschaftsklima leicht erholt

Das ifo Weltwirtschaftsklima hat sich leicht erholt. Der Indikator stieg im zweiten Quartal von -13,1 auf -2,4 Punkte, nachdem er zuvor viermal zurückgegangen war. Die Erwartungen für die kommenden Monate haben sich deutlich aufgehellt.

ifo Weltwirtschaftsklima leicht erholt

ifo Institut, Pressemitteilung vom 08.05.2019

Das ifo Weltwirtschaftsklima hat sich leicht erholt. Der Indikator stieg im zweiten Quartal von -13,1 auf -2,4 Punkte, nachdem er zuvor viermal zurückgegangen war. Die Erwartungen für die kommenden Monate haben sich deutlich aufgehellt. Dagegen hat sich die Beurteilung der aktuellen Lage nur leicht verschlechtert. Im Jahresverlauf dürfte sich damit die Weltkonjunktur allmählich wieder festigen. Die Weltwirtschaft dürfte den Experten zufolge in diesem Jahr mit 3,4 Prozent wachsen.Das Wirtschaftsklima erholte sich in nahezu allen Weltregionen, da sich die Konjunkturerwartungen aufhellten. In den meisten Schwellen- und Entwicklungsländern beurteilten die Experten die aktuelle Wirtschaftslage besser als zuletzt. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verschlechterte sich dagegen die Einschätzung zur aktuellen Lage. Nur in Lateinamerika trübte sich das Wirtschaftsklima weiter ein, da die Lagebeurteilung und der Ausblick auf die kommenden Monate ungünstiger ausfielen.Im Jahresverlauf dürfte sich die konjunkturelle Dynamik des privaten Konsums, der Investitionen und des Welthandels leicht erholen. Anders als noch vor drei Monaten erwarten die Experten keinen Zinsanstieg mehr. Eine zunehmende Einkommensungleichheit ist das am häufigsten genannte Problem für die Weltwirtschaft.

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Frühjahrsprognose 2019: Wachstum setzt sich in moderaterem Tempo fort

Die europäische Wirtschaft dürfte 2019 im siebten Jahr in Folge wachsen, für Deutschland erwartet die EU-Kommission 2019 ein Wachstum von 0,5 %, für 2020 1,5 %. Das BIP in der EU wird voraussichtlich um 1,4 % und im Euroraum um 1,2 % wachsen.

Frühjahrsprognose 2019: Wachstum setzt sich in moderaterem Tempo fort

EU-Kommission, Pressemitteilung vom 07.05.2019

Die europäische Wirtschaft dürfte 2019 im siebten Jahr in Folge wachsen, für Deutschland erwartet die Kommission 2019 ein Wachstum von 0,5 Prozent, für 2020 1,5 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der EU wird voraussichtlich um 1,4 Prozent und im Euroraum um 1,2 Prozent wachsen. Angesichts fortbestehender globaler Unsicherheiten dürfte die europäische Wirtschaft von binnenwirtschaftlichen Kräften getragen werden. Das zeigt die aktuelle Frühjahrsprognose, die die Europäische Kommission am 07.05.2019 veröffentlicht hat.Die jüngste Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums und des Welthandels, die mit hoher handelspolitischer Unsicherheit einhergeht, drückt die Aussichten für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den Jahren 2019 und 2020. Eine Rolle spielt auch die anhaltende Schwäche des verarbeitenden Gewerbes, insbesondere in Ländern mit Problemen in der Automobilindustrie.Valdis Dombrovskis, Vizepräsident der EU-Kommission, erklärte: „Die europäische Wirtschaft erweist sich angesichts ungünstigerer außenwirtschaftlicher Bedingungen und handelspolitischer Spannungen als widerstandsfähig. Das Wachstum dürfte sich in allen EU-Mitgliedstaaten fortsetzen und im nächsten Jahr beleben, was durch eine robuste Binnennachfrage, stetige Beschäftigungszuwächse und niedrige Finanzierungskosten unterstützt wird. Doch der Ausblick bleibt mit deutlichen Abwärtsrisiken behaftet. In der Außenwirtschaft wären dies vor allem eine weitere Zuspitzung der Handelskonflikte und Schwächen in aufstrebenden Märkten, insbesondere China. In Europa sollten wir die Möglichkeit eines „No-Deal-Brexit“, politische Unsicherheit und die Gefahr, dass die Verquickung zwischen Banken und Staaten erneut zum Problem wird, aufmerksam im Blick behalten.“

Pierre Moscovici‚ EU-Kommissar für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten, sagte: „Die europäische Wirtschaft wird 2019 und 2020 weiter wachsen. Die Wachstumsraten werden in allen Mitgliedstaaten positiv bleiben, und auch an der Beschäftigungsfront rechnen wir weiterhin mit guten Nachrichten und steigenden Löhnen. Die europäische Wirtschaft bietet dem ungünstigeren weltwirtschaftlichen Umfeld und der fortbestehenden Unsicherheit also die Stirn. Allerdings sollten wir darauf vorbereitet sein, die Wirtschaft über weitere wachstumsfördernde Reformen hinaus stärker zu unterstützen, wenn es nötig ist. Vor allem müssen wir einen Rückfall in Protektionismus verhindern, der die sozialen und wirtschaftlichen Spannungen in unserer Gesellschaft nur noch verschärfen würde.“

BIP-Verlangsamung erreicht 2019 die Talsohle

Da Welthandel und Weltwirtschaftswachstum sich im Vergleich zum lebhaften Tempo von 2017 in diesem und im nächsten Jahr verlangsamen dürften, wird das Wirtschaftswachstum in Europa ausschließlich von der Binnenwirtschaft getragen. In Europa haben gegenwärtig mehr Menschen eine Arbeit als je zuvor, und das Beschäftigungswachstum dürfte sich fortsetzen, wenn auch in geringerem Tempo. Zusammen mit steigenden Löhnen, niedriger Inflation, günstigen Finanzierungsbedingungen und unterstützenden Fiskalmaßnahmen in einigen Mitgliedstaaten dürfte dies die Binnennachfrage beleben.

Im Ergebnis dürfte das BIP in diesem Jahr in der EU um 1,4 Prozent und im Euroraum um 1,2 Prozent wachsen. 2020 dürften widrige binnenwirtschaftliche Faktoren verebben und die Wirtschaftstätigkeit außerhalb der EU wieder an Schwung gewinnen, was durch eine Lockerung der weltweiten Finanzierungsbedingungen und politische Impulse in einigen aufstrebenden Volkswirtschaften unterstützt werden dürfte. Das BIP-Wachstum wird der Prognose zufolge im nächsten Jahr leicht anziehen und in der EU 1,6 Prozent und im Euroraum 1,5 Prozent erreichen. Auf die Zahlen für 2020 wirkt sich auch positiv aus, dass das Jahr mehr Arbeitstage aufweist.

Arbeitslosigkeit sinkt weiter

Obwohl sich das Wachstum gegen Ende 2018 verlangsamte, hat sich die Arbeitsmarktlage weiter verbessert. Auch wenn die Arbeitslosigkeit in einigen Mitgliedstaaten noch immer zu hoch ist, war sie im März 2019 mit 6,4 Prozent in der EU so niedrig wie nie zuvor seit Beginn der monatlichen Datenreihen zur Arbeitslosigkeit im Januar 2000. Im Euroraum ist die Arbeitslosigkeit aktuell so niedrig wie seit 2008 nicht mehr.

Es wird erwartet, dass sich das Beschäftigungswachstum in den nächsten beiden Jahren verlangsamen wird, da das moderatere Wirtschaftswachstum seinen Tribut fordert und befristete fiskalische Maßnahmen in einigen Mitgliedstaaten allmählich auslaufen. In der EU dürfte die Arbeitslosenquote 2019 weiter zurückgehen und 2020 auf 6,2 Prozent sinken. Im Euroraum wird sich die Arbeitslosenquote der Prognose zufolge 2019 auf 7,7 Prozent und 2020 auf 7,3 Prozent verringern und damit niedriger sein als bei Einsetzen der Krise im Jahr 2007.

Weiterhin niedrige Inflation

Die Inflation dürfte in der EU in diesem Jahr auf 1,6 Prozent sinken, bevor sie 2020 auf 1,7 Prozent anzieht. Im Euroraum ist die Teuerungsrate von 1,9 Prozent im letzten Quartal 2018 auf 1,4 Prozent im ersten Quartal 2019 zurückgegangen, was auf den langsameren Anstieg der Energiepreise zurückzuführen war. Da sich der Energiepreisanstieg in den kommenden Quartalen weiter abschwächen dürfte und es kaum Anzeichen dafür gibt, dass das höhere Lohnwachstum den fundamentalen Preisauftrieb befeuert hat, wird für den Euroraum sowohl für 2019 als auch für 2020 mit einer Inflationsrate (harmonisierter Verbraucherpreisindex) von 1,4 Prozent gerechnet.

Öffentliche Verschuldung dürfte trotz geringeren Wachstums weiter sinken

Die öffentliche Schuldenquote wird der Prognose zufolge 2019 und 2020 in den meisten Mitgliedstaaten rückläufig sein, da die Defizite niedrig bleiben und das nominale BIP-Wachstum weiterhin über dem durchschnittlichen Zinssatz für ausstehende Schuldtitel liegt. Unter der Annahme einer unveränderten Politik wird prognostiziert, dass sich die öffentliche Schuldenquote für die EU von 81,5 Prozent des BIP 2018 auf 80,2 Prozent 2019 und 78,8 Prozent 2020 vermindert. Die Schuldenquote für den Euroraum insgesamt dürfte von 87,1 Prozent im Jahr 2018 auf 85,8 Prozent im Jahr 2019 und 84,3 Prozent im Jahr 2020 sinken.

Das gesamtstaatliche Defizit für die EU dürfte sich von 0,6 Prozent des BIP im Jahr 2018 auf 1 Prozent in den Jahren 2019 und 2020 erhöhen. Für den Euroraum wird ebenfalls damit gerechnet, dass sich das Defizit von 0,5 Prozent des BIP im Jahr 2018 auf 0,9 Prozent im Jahr 2019 erhöht und 2020 unter der Annahme einer unveränderten Politik auf diesem Stand verharrt. Der diesjährige Anstieg ist vor allem auf ein langsameres BIP-Wachstum und eine expansive Finanzpolitik einiger Mitgliedstaaten zurückzuführen.

Risiken für den Ausblick weiterhin ausgeprägt

Der Ausblick bleibt mit ausgeprägten Abwärtsrisiken behaftet. In der Weltwirtschaft ist das Risiko protektionistischer Maßnahmen nach wir vor hoch, und die aktuelle Verlangsamung des globalen BIP-Wachstums und des Welthandels könnte länger anhalten als erwartet, insbesondere falls das Wachstum in China enttäuschen sollte. Zu den Risiken in Europa gehören ein „No-Deal-Brexit“ und die Möglichkeit, dass sich die vorübergehenden Verwerfungen, die derzeit das verarbeitende Gewerbe belasten, länger hinziehen könnten. Außerdem besteht das Risiko, dass größere politische Unsicherheit und weniger wachstumsfreundliche Maßnahmen zu einem Rückzug der privaten Investitionen führen. Auf der positiven Seite könnten sich der private Verbrauch und die privaten Investitionen in der EU robuster zeigen als erwartet, wobei es insbesondere darauf ankommt, wie sensibel das Vertrauen der Unternehmer und Verbraucher auf Unsicherheit und binnenwirtschaftlichen Gegenwind reagiert. Positive Zusatzeffekte könnten sich einstellen, wenn Länder mit haushaltspolitischem Spielraum stärkere fiskalpolitische Maßnahmen ergreifen als angenommen und wachstumsfördernde Reformen hinzukommen.

Rein technische Annahmen für 2019 beim Vereinigten Königreich

Vor dem Hintergrund des geplanten EU-Austritts des Vereinigten Königreichs beruhen die Prognosen für 2019 und 2020 auf der rein technischen Annahme, dass die Handelsströme zwischen der EU-27 und dem Vereinigten Königreich unverändert bleiben. Dies dient einzig und allein Prognosezwecken und lässt das Verfahren nach Artikel 50 unberührt.

Die nächste Prognose der Europäischen Kommission wird die Sommerprognose 2019 mit aktualisierten BIP- und Inflationsprognosen sein.

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Stimmung trübt sich weiter ein

Nachdem die Unternehmen der Informationswirtschaft in Deutschland bereits verhalten ins Jahr 2019 gestartet waren, hat sich die konjunkturelle Lage in den ersten drei Monaten nochmals etwas abgekühlt. Diese Entwicklung ist am ZEW Stimmungsindikator Informationswirtschaft abzulesen. Von 66,4 Punkten im letzten Quartal 2018 geht er im ersten Quartal 2019 auf einen Stand von 64,0 Punkten zurück.

Stimmung trübt sich weiter ein

ZEW, Pressemitteilung vom 07.05.2019

Nachdem die Unternehmen der Informationswirtschaft in Deutschland bereits verhalten ins Jahr 2019 gestartet waren, hat sich die konjunkturelle Lage in den ersten drei Monaten nochmals etwas abgekühlt. Diese Entwicklung ist am ZEW Stimmungsindikator Informationswirtschaft abzulesen. Von 66,4 Punkten im letzten Quartal 2018 geht er im ersten Quartal 2019 auf einen Stand von 64,0 Punkten zurück. Der Stimmungsindikator ist das Ergebnis einer Umfrage bei Unternehmen der Informationswirtschaft, die das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung im März 2019 durchgeführt hat.Der Rückgang des Stimmungsindikators ist insbesondere auf die negative Entwicklung bei der Geschäftslage zurückzuführen. Der entsprechende Teilindikator gibt im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorquartal um 8,1 Punkte nach und liegt jetzt bei 60,1 Punkten.

Im Gegensatz zur Geschäftslage haben sich die Erwartungen mit Blick auf die konjunkturelle Entwicklung im zweiten Quartal 2019 leicht verbessert. Der Teilindikator für die Geschäftserwartungen erreicht aktuell einen Stand von 68,1 Punkten. Im Saldo rechnen etwa 41 Prozent der Unternehmen mit steigenden Umsätzen und 32 Prozent mit einer steigenden Nachfrage nach eigenen Produkten und Dienstleistungen.

Der Wirtschaftszweig Informationswirtschaft setzt sich aus den Teilbranchen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Mediendienstleister und wissensintensive Dienstleister zusammen.

Bei den Unternehmen der IKT-Branche hat sich das konjunkturelle Klima zum zweiten Mal in Folge etwas abgekühlt. Der Stimmungsindikator für die Teilbranche verliert im Vergleich zum Vorquartal zwei Punkte, erreicht damit aber einen immer noch recht hohen Stand von 70,9 Punkten. Im Vergleich zum Vorquartal haben sich die Geschäftserwartungen in der IKT-Branche deutlich verbessert. Ausgehend von einem bereits hohen Niveau steigt der entsprechende Teilindikator um 7,1 Punkte und erreicht einen Stand von 77,7 Punkten.

Bei den Mediendienstleistern verschlechtert sich die konjunkturelle Stimmung

Die Einschätzung der Geschäftslage hat sich in der IKT-Branche im Vergleich zum Vorquartal dagegen deutlich eingetrübt.

Die konjunkturelle Stimmung bei den Mediendienstleistern hat sich seit dem Vorquartal verschlechtert. Nach einem Rückgang um 2,9 Punkte fällt der Stimmungsindikator zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren wieder unter die kritische Marke von 50 Punkten. Demnach schätzt eine geringe Mehrheit der Mediendienstleister die konjunkturelle Stimmung negativ ein. Ausschlaggebend dafür sind die pessimistischen Geschäftserwartungen. Der entsprechende Teilindikator verliert 11,7 Punkte und erreicht einen Stand von lediglich 46,6 Punkten. Der Teilindikator für die Geschäftslage verharrt mit einem Stand von 48,5 Punkten ebenfalls unterhalb der 50-Punkte-Grenze.

Das konjunkturelle Klima bei den wissensintensiven Dienstleistern hat sich im ersten Quartal 2019 abermals leicht eingetrübt. Der Stimmungsindikator geht von 64,2 Punkten im Vorquartal auf aktuell 62,3 Punkte zurück. Der Rückgang ergibt sich aus einer negativen Entwicklung des Teilindikators für die Geschäftslage, der sich um 7,8 Punkte verschlechtert und einen Stand von 59,2 Punkten erreicht. Dieser Rückgang kann nicht durch die verbesserte Einschätzung der Geschäftserwartungen kompensiert werden.

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Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im März 2019

Wie das BMWi mitteilt, stiegen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im März gegenüber dem Vormonat um 0,6 %, nachdem sie sich im Februar um 4,0 % verringert hatten.

Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im März 2019

BMWi, Pressemitteilung vom 07.05.2019

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im März gegenüber dem Vormonat um 0,6 %, nachdem sie sich im Februar um 4,0 % verringert hatten. Während sich die Bestellungen aus dem Euroraum um 8,6 % und die Auslandsbestellungen aus dem Nicht-Euroraum im März um 1,4 % erhöhten, nahmen die Inlandsaufträge um 4,2 % ab. Der Anteil an Großaufträgen war für einen März überdurchschnittlich. Bereinigt um Großaufträge wurden 1,9 % weniger Aufträge gemeldet.

Für das erste Quartal insgesamt ergab sich ein Orderminus für das Verarbeitende Gewerbe von 4,1 %. Die Kfz-Industrie verzeichnete dabei eine Abnahme um 5,3 % und der Maschinenbau von 7,3 %. Die Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe aus dem Inland nahmen um 2,6 % ab. Aus dem Euroraum und dem Nicht-Euroraum gingen 2,1 % bzw. 7,2 % weniger Aufträge ein.

Der leichte Orderzuwachs im März geht nicht zuletzt auf Großaufträge zurück. Insgesamt spricht die Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe dafür, dass die Industriekonjunktur in den kommenden Monaten gedämpft bleibt.

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Digitalisierungs-Beratung: Startschuss für die „go-digital“-Beraterlandkarte für KMU

Das BMWi-Förderprogramm „go-digital“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Beratungsleistungen für die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse, die digitale Markterschließung und zur IT-Sicherheit in Anspruch nehmen wollen.

Digitalisierungs-Beratung: Startschuss für die „go-digital“-Beraterlandkarte für KMU

BMWi, Pressemitteilung vom 30.04.2019

Mittelständische Unternehmen, die eine geförderte Beratung aus dem Programm „go-digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Anspruch nehmen möchten, können ab sofort online auf einer interaktiven Beraterlandkarte nach passenden Beraterinnen und Berater in ihrer Region suchen: Kontaktdaten, Ansprechpartner und Hintergrundinformationen zum Leistungsspektrum stehen per Mausklick bereit.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Für unsere Unternehmen und ihre Beschäftigten aber auch für die künftige Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft insgesamt ist entscheidend, dass insbesondere kleine und mittlere Unternehmen den Anschluss an die Digitalisierung erfolgreich hinbekommen. Mit unserem unbürokratischen Förderprogramm „ go-digital “ unterstützen wir sie dafür bedarfsgerecht vor Ort.“

Das BMWi-Förderprogramm „go-digital“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Beratungsleistungen für die Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse, die digitale Markterschließung und zur IT-Sicherheit in Anspruch nehmen wollen. Nachdem ein Unternehmen das geeignete Beratungsunternehmen über die Beraterlandkarte gefunden hat, muss es mit diesem lediglich noch einen Beratervertrag abschließen. Um alles Weitere, d. h. die Antragstellung und das weitere administrative Prozedere, kümmert sich das Beratungsunternehmen. Das BMWi übernimmt bis zu 50 Prozent der Beratungskosten. Der Bedarf ist groß: Bereits jetzt gehen ca. 200 Förderanträge im Monat ein, Tendenz steigend. Auch die Zahl der vom BMWi autorisierten Beratungsunternehmen entwickelt sich mit mittlerweile 700 stetig nach oben.

Die Beraterlandkarte finden Sie hier . Sie wird fortlaufend aktualisiert und ergänzt.

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