Sorge vor Protektionismus trübt die Stimmung

Das mittelständische Geschäftsklima geht zum zweiten Mal in Folge zurück, bewegt sich allerdings weiter auf einem hohen Niveau. Dies geht aus der März-Ausgabe des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers hervor.

Sorge vor Protektionismus trübt die Stimmung

KfW, Pressemitteilung vom 05.04.2018

  • Mittelständisches Geschäftsklima gibt zum zweiten Mal in Folge nach
  • Erwartungen nochmals etwas weniger optimistisch
  • Lageurteile trotz Rückgangs weiterhin sehr positiv
  • Großunternehmen korrigieren Geschäftsklima deutlicher als Mittelstand nach unten

Das mittelständische Geschäftsklima geht zum zweiten Mal in Folge zurück, bewegt sich allerdings weiter auf einem hohen Niveau. Dies geht aus der März-Ausgabe des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers hervor. Das Geschäftsklima sinkt zu Frühlingsbeginn auf 26,9 Saldenpunkte (-2,0 Zähler). Für die trübere Stimmung ist insbesondere der spürbare Rückgang der Lagebewertung um 3,2 Zähler gegenüber dem Allzeithoch im Vormonat verantwortlich. Gleichwohl fallen die Lageurteile mit jetzt 42,8 Saldenpunkten weiterhin sehr positiv aus. Die Erwartungen der Mittelständler setzen ihren Abwärtstrend in etwas gedämpftem Tempo fort (-1,0 Zähler auf 11,6 Saldenpunkte).

Auch die Großunternehmen korrigieren die Bewertung ihrer aktuellen Geschäftslage mit nun 40,1 Saldenpunkten (-4,8 Zähler) deutlich nach unten. Ihre Erwartungen fallen mit jetzt 6,2 Saldenpunkten (-1,7 Zähler) zugleich nochmals weniger optimistisch aus. Das Geschäftsklima der Großunternehmen geht infolgedessen im März auf 22,7 Saldenpunkte (-3,1 Zähler) zurück. Die im Vergleich zum Mittelstand deutlichere Stimmungsabkühlung dürfte in erster Linie auf die typischerweise stärkere Außenhandelsorientierung der großen Firmen zurückzuführen sein.

„Die handelspolitischen Vorstöße des amerikanischen Präsidenten sorgen für Unsicherheit“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe, und ergänzt: „Das amerikanische Leistungsbilanzdefizit geht von den Zollmaßnahmen aber bestimmt nicht zurück. Dafür müssten Staat, Unternehmen und private Haushalte weniger auf Kredit leben. Das erreicht man nicht mit Zöllen. Schnelle Gegenmaßnahmen der Europäer wären jedoch ebenso ein Fehler. Vielmehr sollten sich alle für einen fairen Handel einsetzen, von den USA über Europa bis China.“

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Ein-Euro-Jobs: Integrationschancen werden vom Einsatzfeld beeinflusst

Laut einer Studie des IAB können – abhängig vom Einsatzfeld – Ein-Euro-Jobs die Eingliederungschancen der Maßnahmeteilnehmer langfristig steigern.

Ein-Euro-Jobs: Integrationschancen werden vom Einsatzfeld beeinflusst

IAB, Pressemitteilung vom 04.04.2018

Ein-Euro-Jobs können die Eingliederungschancen der Maßnahmeteilnehmer langfristig steigern, zeigt eine am 04.04.2018 veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Vergleichsweise hohe positive Wirkungen treten der IAB-Studie zufolge in Einsatzfeldern auf, deren Beschäftigung sich sehr gut entwickelt. Das gilt bei den geförderten Frauen für die Einsatzfelder Gesundheit und Pflege sowie Kinderbetreuung und Jugendhilfe. Für Männer in Ostdeutschland liegen dagegen zum Teil negative Eingliederungseffekte vor, insbesondere für Maßnahmen in den Bereichen Umweltschutz und Landschaftspflege sowie Infrastrukturverbesserung.„Ein möglicher Grund hierfür ist, dass diese Einsatzfelder in Ostdeutschland schon lange stark durch den Einsatz öffentlich geförderter Beschäftigung geprägt sind und kaum zusätzliche reguläre Arbeitsnachfrage entsteht“, schreiben die IAB-Forscher Markus Kiesel und Joachim Wolff in ihrer Studie. Nach der deutschen Wiedervereinigung bis in die 2000er Jahre hinein wurden große Teile der öffentlichen Infrastruktur in Ostdeutschland modernisiert. Dabei wurden Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen in hohem Umfang in den Bereichen Landschaftspflege und Infrastrukturverbesserung eingesetzt. „In späteren Perioden wie dem Untersuchungszeitraum der IAB-Studie könnte deshalb die Chance auf eine ungeförderte versicherungspflichtige Beschäftigung in diesen Feldern in Ostdeutschland niedriger ausgefallen sein als in Westdeutschland“, erklären die Forscher zu den West-Ost-Unterschieden in ihren Ergebnissen.

Die negativen Beschäftigungswirkungen von Ein-Euro-Jobs für Männer in Ostdeutschland in den Bereichen Umweltschutz und Landschaftspflege sowie Infrastrukturverbesserung führen dazu, dass der Effekt auch im Gesamtdurchschnitt für die männlichen Teilnehmer an Ein-Euro-Jobs in Ostdeutschland negativ ausfällt. Bei den Teilnehmerinnen in West- und Ostdeutschland und den männlichen Teilnehmern in Westdeutschland zeigen sich dagegen 72 Monate nach Maßnahmebeginn deutlich positive Effekte, wenn man die Beschäftigungsentwicklung mit einer Kontrollgruppe von Nichtteilnehmern vergleicht. Die Beschäftigungswahrscheinlichkeit steigt bei Frauen in Westdeutschland durch die Teilnahme an einem Ein-Euro-Job um 12,7 Prozent, bei Frauen in Ostdeutschland um 4,6 Prozent und bei Männern in Westdeutschland um 3,3 Prozent.

Ein-Euro-Jobs sollen die Beschäftigungsfähigkeit und die gesellschaftliche Teilhabe von Arbeitslosengeld-II-Beziehern mit besonders geringen Eingliederungschancen erhöhen. Die Teilnehmer üben dabei befristet für mehrere Monate Tätigkeiten aus, die im öffentlichen Interesse liegen. Die Tätigkeiten sollen „zusätzlich“ sein, also keine regulären Arbeitsplätze verdrängen. Für die geleistete Arbeit erhalten die Teilnehmer ein bis zwei Euro pro Arbeitsstunde zusätzlich zum Arbeitslosengeld II.

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Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2018

Wie das BMWi mitteilt, sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Februar gegenüber dem Vormonat leicht um 0,3 Prozent gestiegen. Dieser Anstieg geht vor allem auf Bestellungen im Bereich der Investitionsgüter zurück.

Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Februar 2018

BMWi, Pressemitteilung vom 05.04.2018

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Februar gegenüber dem Vormonat leicht um 0,3 Prozent gestiegen. Dieser Anstieg geht vor allem auf Bestellungen im Bereich der Investitionsgüter zurück (+0,9 Prozent), während das Ordervolumen für Vorleistungs- und Konsumgüter zurückging (-0,5 Prozent beziehungsweise -2,4 Prozent). Ohne Großaufträge ergab sich ein Auftragsminus von 0,7 Prozent.

In der Tendenz hat sich die Auftragsentwicklung merklich abgeschwächt. Im Zweimonatsvergleich ergibt sich derzeit ein Rückgang der Auftragseingänge von 2,1 Prozent. Der stabilere Dreimonatsvergleich ist demgegenüber positiv (+0,8 Prozent), hat sich gegenüber den Vormonaten aber spürbar verringert. Dies liegt vor allem an der zurückhaltenden Bestelltätigkeit im Inland. Die wesentlichen Nachfrageimpulse kommen tendenziell weiterhin aus dem Ausland, zuletzt vor allem aus dem Euroraum.

Trotz des verhaltenen Starts in das laufende Jahr dürften die Auftragseingänge aufwärtsgerichtet bleiben. Die Weltkonjunktur befindet sich weiterhin im Aufschwung, sodass die Nachfrage nach deutschen Industriegütern hoch bleiben dürfte. Davon abgesehen dürfte sich die starke Bestelltätigkeit, vor allem im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres, in den kommenden Monaten in ein weiteres Wachstum der Industrieproduktion übersetzen.

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Die Digitalisierung schafft Jobs, braucht aber gezielte Förderung

Der digitale Wandel schafft mehr Arbeitsplätze, als er zerstört, stellt dabei jedoch Arbeitskräfte und Betriebe vor große Herausforderungen. Damit die deutsche Wirtschaft auch zukünftig wettbewerbsfähig bleibt, ist die Politik gefordert. Zu diesem zentralen Ergebnis kommt eine ZEW-Studie zum Thema „Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit“ mit Blick auf den deutschen Arbeitsmarkt.

Die Digitalisierung schafft Jobs, braucht aber gezielte Förderung

ZEW, Pressemitteilung vom 04.04.2018

Der digitale Wandel schafft mehr Arbeitsplätze, als er zerstört, stellt dabei jedoch Arbeitskräfte und Betriebe vor große Herausforderungen. Damit die deutsche Wirtschaft auch zukünftig wettbewerbsfähig bleibt, ist die Politik gefordert. Zu diesem zentralen Ergebnis kommt ein Projekt zum Thema „Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit“ mit Blick auf den deutschen Arbeitsmarkt, das vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wurde.

Auf Basis einer Betriebsbefragung zum Einsatz neuer digitaler Technologien in deutschen Betrieben sowie einer modellbasierten Abschätzung der relevanten makroökonomischen Wirkungsmechanismen wurde für das Projekt untersucht, wie sich Gesamtbeschäftigung, Arbeitslosigkeit und Löhne im Zuge der Digitalisierung in Deutschland verändern. Anhand der Ergebnisse zeigt das ZEW-Projektteam um Dr. Melanie Arntz, Dr. Terry Gregory und Dr. Ulrich Zierahn auf, dass die Verbreitung digitaler Technologien in der deutschen Betriebspraxis insgesamt für etwas mehr Beschäftigung sorgt, aber vor allem die Beschäftigungsstruktur stark verändert.

Den Resultaten zufolge nutzt rund die Hälfte der deutschen Betriebe bereits Industrie 4.0-Technologien. Klassische industrielle Produktion wird dort also bereits mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) verzahnt. Der Anteil dieser Technologien an allen Arbeitsmitteln der Betriebe beträgt zwar lediglich fünf Prozent der Produktions- sowie acht Prozent der Büro- und Kommunikationsmittel. Der Trend der vergangenen Jahre weist jedoch klar darauf hin, dass digitale Technologien in der betrieblichen Praxis zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Diese jüngsten Technologieinvestitionen haben die Beschäftigung zwischen den Jahren 2011 und 2016 um etwa ein Prozent erhöht, was einem Anstieg von rund 0,2 Prozent pro Jahr entspricht. „Die Technologien wirken zwar arbeitssparend, sie schaffen aber bisher mehr neue Stellen, als sie ersetzen. Der Gesamtbeschäftigungseffekt ist daher leicht positiv“, erläutert Dr. Melanie Arntz, kommissarische Leiterin des ZEW-Forschungsbereichs „Arbeitsmärkte, Personalmanagement und Soziale Sicherung“, die Ergebnisse des Projektteams. Vor allem Berufe mit Routinetätigkeiten verlieren durch digitale Prozesse an Bedeutung, während analytische Berufe wie etwa Softwareentwicklung und Programmierung und interaktive Berufe wie zum Beispiel Human- und Zahnmedizin deutliche Zuwächse verzeichnen können.

Es zeichnet sich jedoch eine wachsende technologische Kluft in der deutschen Betriebslandschaft ab“

Im Vergleich zum Gesamtbeschäftigungszuwachs von 8,5 Prozent zwischen 2011 und 2014 fällt der Teil des Zuwachses, der auf neue Technologien zurückzuführen ist, zwar klein aus. Simulationen des Projekts für den Zeitraum zwischen 2016 und 2021 zeigen allerdings, dass die geplanten betrieblichen Technologieinvestitionen die Gesamtbeschäftigung um 1,8 Prozent erhöhen werden. Das entspricht einem jährlichen Beschäftigungszuwachs von etwas weniger als 0,4 Prozent pro Jahr.

Aufgrund der insgesamt positiven Beschäftigungseffekte sollten neue Technologien nach Ansicht der Wissenschaftler/innen gezielt gefördert werden. Es zeichnet sich jedoch eine wachsende technologische Kluft in der deutschen Betriebslandschaft ab. „Betriebe, die in der Vergangenheit bereits stark in moderne digitale Technologien investiert haben, gehören auch weiterhin zu den Vorreitern, während Nachzügler zusehends ins Hintertreffen geraten. Dieser Spaltung gilt es gezielt zu begegnen“, erklärt Melanie Arntz.

Daneben zeigt sich, dass Investitionen in digitale Technologien eine steigende Ungleichheit mitverursachen. „In erster Linie profitieren Hochlohn-Berufe und -Sektoren in Form höherer Beschäftigungs- und Lohnzugewinne von neuen Technologien, während durchschnittlich und niedrig entlohnte Berufe und Sektoren zurückfallen“, so Melanie Arntz. Diese Entwicklung wird dem Projektbericht zufolge auch die nächsten fünf Jahre anhalten.

Arbeitskräfte gezielt auf den Arbeitsmarkt der Zukunft vorbereiten

Um dem zu begegnen, besteht die eigentliche Herausforderung von Digitalisierung und Industrie 4.0 den Wissenschaftlern/-innen zufolge darin, die Arbeitskräfte gezielt auf den Arbeitsmarkt der Zukunft vorzubereiten und damit die Möglichkeiten jedes einzelnen zu verbessern, durch einen Wechsel in wachsende Branchen und Berufsfelder vom digitalen Wandel zu profitieren. Dies könnte auch den Fachkräfteengpässen entgegenwirken, die sich beispielsweise in Berufen mit einer Ausrichtung auf interaktive und analytische Tätigkeiten abzeichnen. Daher sollte die Mobilität der Arbeitskräfte zwischen Berufen und Sektoren gefördert werden. „Mobilität reduziert Fachkräfteengpässe in wachsenden Segmenten und dämpft die sich verschlechternden Arbeitsmarktaussichten für Arbeitskräfte in schrumpfenden Berufen und Sektoren“, verdeutlicht Melanie Arntz.

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Trend zu weniger Innovatoren hält an

Der Anteil der innovativen mittelständischen Unternehmen in Deutschland steigt nach gut zehn Jahren kontinuierlichen Rückgangs wieder an: Die Innovatorenquote für die Jahre 2014/2016 liegt bei 27 %, wie der aktuelle KfW-Innovationsbericht zeigt.

Trend zu weniger Innovatoren hält an

KfW, Pressemitteilung vom 29.03.2018

Zuletzt wieder mehr innovative Mittelständler in Deutschland – aber weiterhin keine Trendwende

  • Innovatorenquote steigt um 5 Prozentpunkte auf 27 %, liegt aber weit von Höchststand entfernt
  • Gesamtinvestitionen innovativer Mittelständler sinken leicht auf 32,2 Mrd. Euro
  • Innovationsrückgang wirkt sich nachteilig auf Umsatz mit neuen Produkten aus
  • Mangelnder Nutzen und fehlende Ideen sind Hauptgründe für Verzicht auf Innovationstätigkeit

Der Anteil der innovativen mittelständischen Unternehmen in Deutschland steigt nach gut zehn Jahren kontinuierlichen Rückgangs wieder an: Die Innovatorenquote für die Jahre 2014/2016 liegt bei 27 %, wie der aktuelle KfW-Innovationsbericht zeigt. Das heißt: Rund 1 Million kleine und mittlere Firmen hierzulande investierten zuletzt in innovative Produkte oder Prozesse – 200.000 mehr als in der zuvor untersuchten Periode 2013/2015. Dass diese erfreuliche Erholung allerdings bereits eine Kehrtwende des langjährigen Abwärtstrends bedeutet, ist mehr als fraglich. Von ihrem Höchststand von 42 % aus den Jahren 2004/2006 liegt die mittelständische Innovatorenquote weiterhin weit entfernt. Zugleich stagniert die Summe, die der Mittelstand für Innovationen ausgibt, bereits seit Mitte der 90er-Jahre – und sank 2016 sogar nochmals auf nun 32,2 Mrd Euro (2015: 36,7 Mrd. Euro).

Auch wenn die Innovatorenquote zuletzt bei Unternehmen aller Größenklassen anspringt – im langfristigen Vergleich wird offensichtlich, dass vor allem die kleinen Betriebe mit weniger als 5 Beschäftigten sich mehr und mehr aus der Innovationstätigkeit verabschieden. Rund 80 % aller mittelständischen Firmen fallen in diese Größenklasse, binnen

10 Jahren sank der Anteil von Innovatoren hier um gut zwei Fünftel. Bei den großen Mittelständlern mit mehr als

50 Beschäftigten ging der Anteil innovativer Firmen im gleichen Zeitraum zwar ebenfalls deutlich zurück, allerdings nur um knapp ein Fünftel. Ein Blick in die Branchen zeigt, dass im Zehn-Jahres-Vergleich vor allem der Dienstleistungssektor (-17 %-Punkte auf 27 %) und das Baugewerbe (-14 %-Punkte auf 15 %) erheblich Innovatoren verloren haben.

Die kontinuierlich abnehmende Bedeutung von Innovationen im Mittelstand spiegelt sich auch in sinkenden durch Innovationen erwirtschafteten Umsätzen wieder. 2004/2006 erzielten 43 % der kleinen und mittleren Unternehmen über die Hälfte ihres Umsatzes mit ihren Innovationen, aktuell tun das nur noch 25 %. Im Gegenzug ist der Anteil der Mittelständler, der lediglich maximal ein Zehntel des Umsatzes mit Innovationen erzielt, im zurückliegenden Jahrzehnt erheblich von 30 % auf 59 % gestiegen.

Insgesamt geht der Rückgang der Innovatoren im Mittelstand weniger von hochinnovativen Vorreiter-Unternehmen aus, sondern von der Masse der Firmen, die Produkt- oder Prozessneuerungen nachahmen und somit in der Wirtschaft verbreiten (-16 %-Punkte auf 15 % binnen 10 Jahren). Der Anteil der Unternehmen hingegen, die eigene Forschung und Entwicklung (FuE) betreiben, liegt zwar ebenfalls unter seinem Höchststand von 16 % in den Jahren 2004/2006, verharrt aber nun schon seit 2010 bei Werten um 10 %.

KfW Research hat für den neuen Innovationsbericht erstmalig die nicht-innovativen Mittelständler dazu befragt, warum sie auf innovative Produkte oder Prozesse verzichten: Mit 54 % gab die Masse von ihnen an, dass aus ihrer Sicht ein Hervorbringen von Innovationen im Moment nicht notwendig ist und ihrem Unternehmen keinen Nutzen bringt. In der Tat zeigen Analysen, dass die Innovationsrenditen seit der Jahrtausendwende zurückgehen. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Der intensivere Wettbewerb sorgt für steigenden Druck auf Preise und Kosten, die steigende technologische Komplexität macht Nachahmungen schwieriger und nicht zuletzt bevorteilen Netzwerkeffekte die Vorreiterunternehmen bei digitalen Technologien. Jedes fünfte Unternehmen (20 %) begründet das Unterlassen von Innovationstätigkeit zudem mit fehlenden Ideen. Warum diese Ideen fehlen, ist offen. Ein Grund könnte in mangelndem Fachwissen und fehlenden Kompetenzen der Belegschaft liegen, vorhandene Innovationschancen wahrzunehmen und Innovationsideen zu entwickeln. Auch die derzeit gute geschäftliche Lage der Wirtschaft mit hohen Renditen und Produktionsauslastungen dürfte dazu beitragen, dass sich die Frage nach Innovationen gar nicht so deutlich stellt. Letztlich haben sich neue Innovationsmöglichkeiten für die Breite des Mittelstands in den zurückliegenden Jahren auch nicht aufgedrängt: Seit dem Internet-Boom blieb ein neuer Technologieschub bislang aus.

„Trotz der zuletzt erfreulichen Erholung der Innovatorenquote bleibt festzustellen: Eigene Innovationsanstrengung im Mittelstand nehmen im Trend weiterhin ab. Für die deutsche Wirtschaft und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit sind dies keine guten Nachrichten – schließlich spielen Innovationen eine große Rolle für Beschäftigung, Rendite, Umsatz und Produktivität“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. Die Wirtschaftspolitik müsse daher dringend die Entwicklung neuer Technologien und deren Verbreitung in der Wirtschaft stärken. „Es gilt einerseits den bisherigen technologischen Vorsprung Deutschlands zu sichern und neue Technologiefelder zu besetzen. Andererseits müssen auch die Innovationsaktivitäten in der Breite des Mittelstands gestärkt werden. Dies trägt zur Diffusion neuer Technologien bei und sichert die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft als Ganzes. Dazu gilt es Lern- und Innovationsprozesse gerade in Unternehmen ohne eigene FuE zu verbessern. Aus- und Weiterbildung, der Aufbau eines adäquaten Innovationsmanagements, Teamarbeit und die Verbesserung des Zugangs zu neuem Wissen sind hier hilfreiche Maßnahmen. Dies umzusetzen ist auch eine Frage der finanziellen und personellen Möglichkeiten der Unternehmen.“, so Zeuner.

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Konsumklima legt wieder zu

Die Verbraucherstimmung in Deutschland stabilisiert sich im März nach dem kleinen Rückschlag des Vormonats. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung legen wieder zu. GfK prognostiziert für April einen Anstieg des Konsumklimas gegenüber dem Vormonat um 0,1 Zähler auf 10,9 Punkte.

Konsumklima legt wieder zu

GfK, Pressemitteilung vom 28.03.2018

Die Verbraucherstimmung in Deutschland stabilisiert sich im März nach dem kleinen Rückschlag des Vormonats. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung legen wieder zu. GfK prognostiziert für April einen Anstieg des Konsumklimas gegenüber dem Vormonat um 0,1 Zähler auf 10,9 Punkte.

Offenbar handelte es sich bei der Stimmungsabschwächung im Februar nur um eine kleine Delle, wenn auch die Verluste des Vormonats nur zum Teil kompensiert werden können. Die Entscheidung der SPD-Mitglieder in eine große Koalition einzutreten, hat zudem die Stimmung nicht signifikant beeinflusst. Das zeigt eine getrennte Auswertung der Daten für den Zeitraum vor und nach der Bekanntgabe des Ergebnisses. Insgesamt ist der Optimismus der Konsumenten nach wie vor sehr ausgeprägt. Auch die Kauflaune ist weiterhin hoch.

Konjunkturerwartung stabilisiert sich mit kleinen Zugewinnen

Der deutliche Rückgang der Konjunkturerwartung im Februar hat sich aktuell nicht fortgesetzt. Mit einem kleinen Zuwachs von 0,3 Zählern stabilisiert sich der Indikator zum Ende des ersten Quartals bei 45,9 Punkten. Neben dem hohen Niveau belegt zudem ein Plus von knapp 28 Punkten gegenüber dem Vorjahresmonat den anhaltend großen Konjunkturoptimismus der Bundesbürger.

Der deutsche Konjunkturmotor läuft derzeit rund und mit sehr hoher Drehzahl. Das sehen auch die Verbraucher so. Sie gehen davon aus, dass dies auch in den kommenden Monaten der Fall sein wird. Vor allem die exzellente Verfassung des Arbeitsmarktes liefert das entscheidende Argument für ihren Optimismus. Nach den Prognosen soll in diesem Jahr die Zahl der Erwerbstätigen noch einmal um etwa eine halbe Million steigen sowie die Zahl der registrierten Arbeitslosen noch einmal leicht sinken.

Folglich erwarten die Experten für dieses Jahr beim Bruttoinlandsprodukt eine ähnlich gute Entwicklung wie im vergangenen Jahr. 2017 wuchs die deutsche Wirtschaft nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um 2,2 Prozent. Das ifo Institut geht in seiner jüngsten Konjunkturprognose sogar davon aus, dass das Wachstum in diesem Jahr 2,6 Prozent betragen wird.

Einkommenserwartung mit leichtem Anstieg

Auch bei der Einkommenserwartung ist ein möglicher Abwärtstrend zumindest vorerst gestoppt. Der Indikator gewinnt 1,1 Zähler hinzu und weist nun 54,9 Punkte auf. Seine überaus gute Verfassung verdeutlicht zudem ein Plus von 11,5 Punkten gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres.

Aufgrund eines sehr stabilen Arbeitsmarktes erwarten die Verbraucher auch weiterhin eine überaus solide Einkommensentwicklung. Eine auch in den kommenden Monaten moderate Inflation stützt diese Einschätzung. Die in weiten Teilen der Wirtschaft lebhafte Nachfrage nach Arbeitskräften gibt zudem Raum für Lohn- und Gehaltssteigerungen. Und von der guten Lohnentwicklung profitieren auch die gesetzlichen Renten. So sollen ab Juli dieses Jahres die gesetzlichen Altersbezüge um gut drei Prozent steigen. So werden neben den Beschäftigten auch die Rentner real spürbar mehr in ihren Geldbeuteln haben.

Anschaffungsneigung kompensiert Großteil der Vormonatsverluste

Die größten Zugewinne von den drei Stimmungsindikatoren verzeichnet in diesem Monat die Anschaffungsneigung. Mit einem Plus von 2,8 Zählern kann der Indikator einen wesentlichen Teil seiner Verluste aus dem Februar wieder wettmachen. Damals betrug das Minus 4,1 Punkte. Aktuell weist er 59,1 Punkte auf, knapp vier Punkte mehr als vor Jahresfrist. Damit setzt die Konsumstimmung ihren leichten Aufwärtstrend wieder fort.

Stabile Konjunktur- und Einkommensaussichten auf hohem Niveau stützen die Konsumneigung. Die exzellente Beschäftigungslage lässt derzeit wenig Angst vor Jobverlust aufkommen. Dies erhöht die Planungssicherheit der Verbraucher, die vor allem bei größeren Anschaffungen bzw. Ausgaben wichtig ist.

Konsumklima steigt wieder

Nach 10,8 Zählern im März prognostiziert GfK für April 2018 einen Wert von 10,9 Punkten. Damit nimmt das Konsumklima seinen Aufwärtstrend wieder auf. Die weiteren Aussichten für die Inlandsnachfrage in diesem Jahr bleiben somit sehr günstig. GfK bekräftigt seine zu Beginn dieses Jahres veröffentlichte Prognose, wonach die realen privaten Konsumausgaben 2018 mit etwa zwei Prozent in etwa so stark zunehmen werden wie im vergangenen Jahr, als nach Angaben des Statistischen Bundesamtes knapp zwei Prozent gemessen wurden.

In dieser Prognose wird unterstellt, dass die Bundesbürger von der Eskalation möglicher Risiken weitestgehend verschont bleiben. Dabei gilt die US-Handelspolitik derzeit als die größte Bedrohung. Sollten zum Beispiel die protektionistischen Tendenzen in den USA in einen Handelskrieg münden, bei dem Deutschland als Exportnation überaus stark betroffen wäre, würde dies auch das Konsumklima spürbar beeinflussen und das prognostizierte Konsumwachstum wäre sicherlich nicht zu halten.

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Hochkonjunktur hält an

Die deutsche Wirtschaft dürfte im ersten Quartal kräftig um gut 0,7 Prozent gegenüber dem Schlussquartal zugelegt haben. Dies signalisiert das Konjunkturbarometer des DIW Berlin, das von 113 auf 118 Punkte gestiegen ist. Damit liegt es weiterhin deutlich über der 100-Punkte-Marke, die für ein durchschnittliches Wachstum steht.

Hochkonjunktur hält an

DIW Berlin, Pressemitteilung vom 28.03.2018

Die deutsche Wirtschaft dürfte im ersten Quartal kräftig um gut 0,7 Prozent gegenüber dem Schlussquartal zugelegt haben. Dies signalisiert das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), das von 113 auf 118 Punkte gestiegen ist. Damit liegt es weiterhin deutlich über der 100-Punkte-Marke, die für ein durchschnittliches Wachstum steht.

„Die Hochkonjunktur hat sich bis zuletzt fortgesetzt, befeuert durch kräftige Exporte“, sagt DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. „In den nächsten Monaten dürfte die Industrie noch von dem jüngsten Auftragsschub zehren, aber für die zweite Jahreshälfte zeichnet sich eine etwas ruhigere Gangart ab.“ Die Weltkonjunktur und damit die Nachfrage aus dem Ausland wird wohl etwas an Fahrt verlieren. Dies spiegeln auch die jüngst rückläufigen Neubestellungen wider; die zuvor euphorische Stimmung in den Unternehmen hat sich zuletzt etwas eingetrübt.

Auch wenn die Zuwächse im weiteren Verlauf wohl nicht an das derzeit hohe Tempo anknüpfen können, „die Hochkonjunktur hält an, denn der Beschäftigungsaufbau setzt sich mit leicht vermindertem Tempo fort. Aufgrund zunehmender Knappheiten am Arbeitsmarkt dürften die Löhne spürbar zulegen“, erläutert Simon Junker, DIW-Experte für die Konjunktur in Deutschland. „Im kommenden Jahr könnten viele Maßnahmen den privaten Verbrauch anregen, wenn die neue Regierung ihre Pläne umsetzt und die privaten Haushalte merklich bei den Abgaben entlastet.“

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Unternehmen zurückhaltender bei Mitarbeitersuche

Die deutschen Unternehmen sind weiterhin auf der Suche nach neuem Personal, wenn auch zurückhaltender als zuletzt. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im März auf 112,4 Punkte, nach 113,5 Punkten im Februar.

Unternehmen zurückhaltender bei Mitarbeitersuche

ifo Institut, Pressemitteilung vom 28.03.2018

Die deutschen Unternehmen sind weiterhin auf der Suche nach neuem Personal, wenn auch zurückhaltender als zuletzt. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im März auf 112,4 Punkte, nach 113,5 Punkten im Februar. Der deutsche Arbeitsmarkt bleibt gleichwohl weiter positiv.

Das Beschäftigungsbarometer ist in allen vier befragten Sektoren gefallen. Am deutlichsten fiel der Rückgang im Handel aus. Hier sind nur noch wenige Unternehmen auf Mitarbeitersuche. Stärkster Beschäftigungstreiber bleibt der Dienstleistungssektor. Auch im Bau bleibt die Einstellungsbereitschaft hoch. In der Industrie kehrt hingegen zunehmend Zurückhaltung bei den Neueinstellungen ein.

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Unterstützung der Digitalisierung beim Mittelstand

Auf eine Anfrage der Fraktion Die Linke hat die Bundesregierung ausführlich Unterstützungsmöglichkeiten und Programme für den Mittelstand zur Umstellung von Prozessen und Produkten im Rahmen des digitalen Wandels aufgelistet.

Unterstützung der Digitalisierung beim Mittelstand

Deutscher Bundestag, Mitteilung vom 29.03.2018

Um Unterstützungsmöglichkeiten für den Mittelstand beim digitalen Wandel geht es in der Antwort der Bundesregierung ( 19/1101 ) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke ( 19/614 ). Die Bundesregierung listet darin detailliert Programme auf, mit denen kleine und mittelständische Unternehmen bei der Umstellung von Prozessen und Produkten gefördert werden. Außerdem geht es um Anlaufpunkte, die grundsätzlich Orientierung bieten sollen mit Blick auf Chancen und Finanztöpfe sowie eine Brücke schlagen zwischen Theorie und Praxis.

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IAB-Arbeitsmarktbarometer erreicht neuen Höchststand

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im März auf den höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2011 gestiegen. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) legte gegenüber dem Vormonat um 0,4 Punkte auf 105,4 Punkte zu.

IAB-Arbeitsmarktbarometer erreicht neuen Höchststand

IAB, Pressemitteilung vom 27.03.2018

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im März auf den höchsten Stand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2011 gestiegen. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) legte gegenüber dem Vormonat um 0,4 Punkte auf 105,4 Punkte zu.

Außerordentlich hoch steht mit 108,1 Punkten die Beschäftigungskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers. Das sind 0,4 Punkte mehr als im Februar. Der Indikator liegt damit schon beachtlich nahe am maximal erreichbaren Wert von 110 Punkten. „2018 wird aller Voraussicht nach ein Rekordjahr am Arbeitsmarkt“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“.

Auch die Komponente für die Vorhersage der Arbeitslosigkeitsentwicklung legte um 0,4 Punkte zu und steht nun bei 102,7 Punkten. Der wichtigste Faktor dafür sei die immer weiter abnehmende Zahl an Entlassungen: „Der Abbau der Arbeitslosigkeit läuft vor allem bei den Arbeitslosengeld-II-Empfängern über deutlich fallende Zugangszahlen“, erklärt Weber. Neben dem sinkenden Entlassungsrisiko spiele dabei eine Rolle, dass Arbeitslose vor dem Wechsel in die Grundsicherung eher wieder in Beschäftigung kämen. Dennoch sagt Weber: „Vollbeschäftigung ist mittelfristig denkbar, aber dafür müssten noch mehr Arbeitslose von dem Rekordangebot an offenen Stellen profitieren können.“ Qualifizierung sowie intensive Betreuung und Vermittlung seien von entscheidender Bedeutung, um das zu erreichen, so Weber.

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert. Während Komponente A des Barometers die Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahlen für die nächsten drei Monate prognostiziert, dient Komponente B der Vorhersage der Beschäftigungsentwicklung. Der Mittelwert aus den Komponenten „Arbeitslosigkeit“ und „Beschäftigung“ bildet den Gesamtwert des IAB-Arbeitsmarktbarometers. Dieser Indikator gibt damit einen Ausblick auf die Gesamtentwicklung des Arbeitsmarkts. Da das Saisonbereinigungsverfahren laufend aus den Entwicklungen der Vergangenheit lernt, kann es zu nachträglichen Revisionen kommen. Die Skala des IAB-Arbeitsmarktbarometers reicht von 90 (sehr schlechte Entwicklung) bis 110 (sehr gute Entwicklung).

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