Konjunkturerwartungen: Rückgang auf hohem Niveau

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im Februar 2018 um 2,6 Punkte gesunken. Der langfristige Durchschnitt liegt bei 23,7 Punkten und wird weiterhin leicht unterschritten. Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland ist um 2,9 Punkte auf einen neuen Indexwert von 92,3 Punkten zurückgegangen.

Konjunkturerwartungen: Rückgang auf hohem Niveau

ZEW, Pressemitteilung vom 20.02.2018

Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im Februar 2018 um 2,6 Punkte gesunken. Der Indikator beträgt somit aktuell 17,8 Punkte. Der langfristige Durchschnitt liegt bei 23,7 Punkten und wird weiterhin leicht unterschritten. Die Bewertung der aktuellen konjunkturellen Lage für Deutschland ist um 2,9 Punkte auf einen neuen Indexwert von 92,3 Punkten zurückgegangen.

„Die neuen Umfrageergebnisse zeigen für Deutschland weiterhin einen unverändert positiven Ausblick. Die Lagebeurteilung ist nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau und die Erwartungen weisen auf eine Verbesserung der Lage in sechs Monaten hin. Die sehr gute Entwicklung der Weltkonjunktur sowie des privaten Konsums sind wichtige Stützpfeiler des deutschen Wirtschaftswachstums. Inzwischen nehmen auch die Inflationserwartungen für Deutschland und das Eurogebiet zu“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, Ph.D.

Die Erwartungen der Finanzmarktexperten/-innen an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone sinken um 2,5 Punkte. Der Erwartungsindikator für die Eurozone beträgt damit aktuell 29,3 Punkte. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum steigt leicht an. Er liegt im Februar bei 57,7 Punkten und damit 1,3 Punkte höher als im Vormonat. Die Aussichten für die Konjunktur des Eurogebiets werden damit ebenfalls nach wie vor recht positiv beurteilt. Der positive Ausblick für Deutschland und Europa schlägt sich inzwischen in steigenden Inflationserwartungen nieder. Sowohl für Deutschland als auch für das gesamte Eurogebiet rechnen zirka zwei Drittel der Teilnehmer/innen mit einer zunehmenden Inflationsrate in den nächsten sechs Monaten.

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Blockchain wird zu einem Top-Thema in der Digitalwirtschaft

Die Blockchain gehört 2018 zu den wichtigsten Trendthemen für die Digitalbranche in Deutschland. Jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) sagt, dass die Technologie zu den maßgeblichen Technologie- und Markttrends des Jahres gehört. Vor einem Jahr betrug der Anteil gerade einmal 11 Prozent. Damit schiebt sich die Blockchain erstmals in die Top-Ten der digitalen Trendthemen. Das hat die jährliche Trendumfrage des Digitalverbands Bitkom unter Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche ergeben.

Blockchain wird zu einem Top-Thema in der Digitalwirtschaft

Bitkom, Pressemitteilung vom 20.02.2018

  • Schlüsseltechnologie rückt erstmals in die Top-Ten der digitalen Trendthemen auf
  • Künstliche Intelligenz gewinnt weiter an Bedeutung
  • An der Spitze stehen IT-Sicherheit, Cloud Computing und Internet der Dinge

Die Blockchain gehört 2018 zu den wichtigsten Trendthemen für die Digitalbranche in Deutschland. Jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) sagt, dass die Technologie zu den maßgeblichen Technologie- und Markttrends des Jahres gehört. Vor einem Jahr betrug der Anteil gerade einmal 11 Prozent. Damit schiebt sich die Blockchain erstmals in die Top-Ten der digitalen Trendthemen. Das hat die jährliche Trendumfrage des Digitalverbands Bitkom unter Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche ergeben. „Der dezentrale Ansatz der Blockchain-Technologie ermöglicht sichere Transaktionen ohne zentrale Vertrauensinstanz. Auf diese Weise können bereits heute Finanztransaktionen sicher gestaltet werden, künftig könnten so aber auch zum Beispiel Beurkundungen ohne Notar erfolgen, Verträge als Smart Contracts sicher abgewickelt oder die komplette Lieferkette eines Produkts transparent dargestellt werden“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Aktuell werden die Möglichkeiten der Blockchain ausgelotet. Es ist ein erfreuliches Zeichen, dass die deutsche Digitalwirtschaft diese Chancen erkennt. Jetzt gilt es, auf Grundlage der Technologie praxistaugliche Lösungen zu entwickeln.“

Ein weiterer Trend, der deutlich häufiger genannt wird als im Vorjahr, ist Künstliche Intelligenz bzw. Artificial Intelligence oder Cognitive Computing. Jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) hält die Technologie für einen maßgeblichen Trend, im Vorjahr war es erst jedes fünfte (21 Prozent). „Auch Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie mit dem Potenzial, unseren Alltag zu verbessern und unsere Wirtschaft zu verändern“, so Berg. „Neben den Unternehmen ist auch die Politik gefordert, die KI-Forschung deutlich stärker als bislang zu fördern. Deutschland hat gerade in der Grundlagenforschung eine hervorragende Ausgangsposition.“ Bitkom veranstaltet am 1. März erstmals einen AI Summit, am Folgetag des Big Data Summits ( www.big-data.ai/de ).

Der wichtigste Trend für die Digitalunternehmen bleibt wie in den Vorjahren die IT-Sicherheit, die zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) nennen. „Immer mehr Geräte sind digital vernetzt, das macht sie für Cyberkriminelle zu interessanten Angriffszielen. IT-Sicherheit gewinnt daher an Bedeutung, vor allem in Bereichen wie Energie, Verkehr oder auch Medizin wird sie herausragend wichtig“, so Berg. Auf dem zweiten Platz rangiert Cloud Computing (61 Prozent), dahinter folgen mit deutlichem Abstand das Internet der Dinge (IoT, 48 Prozent), Industrie 4.0 (47 Prozent) sowie Big Data (43 Prozent). Das Thema Digitale Plattformen, das im vergangenen Jahr erstmals im Ranking aufgeführt wurde, bleibt auf dem sechsten Platz (33 Prozent).

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Keine Rezessionsgefahr, keine Anzeichen für konjunkturelle Überhitzung

Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft verläuft weiter kräftig, ein kurzfristiger Einbruch ist praktisch ausgeschlossen. Das Risiko, dass Deutschland in den kommenden drei Monaten in eine Rezession gerät, liegt weiter nahe bei null. Das signalisiert der IMK-Konjunkturindikator der Hans-Böckler-Stiftung.

Keine Rezessionsgefahr, keine Anzeichen für konjunkturelle Überhitzung

Hans-Böckler-Stiftung, Pressemitteilung vom 19.02.2018

Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft verläuft weiter kräftig, ein kurzfristiger Einbruch ist praktisch ausgeschlossen. Das Risiko, dass Deutschland in den kommenden drei Monaten in eine Rezession gerät, liegt weiter nahe bei null. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Für den Zeitraum von Februar bis Ende April weist das Frühwarninstrument, das die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, eine mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit von nur 1,3 Prozent aus. Schon im Januar hatte sie bei sehr geringen 1,4 Prozent gelegen.

Das extrem niedrige Rezessionsrisiko erklärt das IMK trotz der kurzfristigen Turbulenzen vor allem mit insgesamt positiven Signalen von den Finanzmärkten: So ist die Zinsdifferenz zwischen Unternehmens- und Staatsanleihen, der sog. Corporate Spread, weiterhin sehr gering. Der niedrige Unterschied macht deutlich, dass Unternehmen ein ausgesprochen günstiges Finanzierungsumfeld vorfinden und dass Finanzmarktakteure das Risiko von Kreditausfällen für sehr klein halten. Die Börsenkursverluste von Anfang Februar sind zwar noch nicht in den Indikatorwert eingeflossen. „Sie würden das Gesamtbild aber auch nicht spürbar eintrüben“, erklärt IMK-Experte Peter Hohlfeld. „Der insgesamt sehr positive Trend ist viel stärker als solche kurzzeitigen Turbulenzen.“

Der niedrige Wert des Konjunkturindikators stützt die Erwartung des IMK, dass der Konjunkturaufschwung anhält und in den kommenden Monaten mit einem hohen Wachstumstempo zu rechnen ist. Trotzdem sei keine konjunkturelle Überhitzung in Sicht. „Die Investitionen werden mittlerweile kräftig ausgeweitet, das sorgt für größere Produktionskapazitäten“, sagt Hohlfeld. „Außerdem zeichnet sich auf dem Arbeitsmarkt noch kein nennenswerter Engpass ab und die Zunahme der Lohnstückkosten liegt unterhalb des EZB-Inflationsziels von knapp zwei Prozent.“

In den IMK-Konjunkturindikator fließen zahlreiche Daten aus der Real- und der Finanzwirtschaft ein. Darüber hinaus berücksichtigt das Instrument Stimmungsindikatoren. Das IMK nutzt dabei die Industrieproduktion als Referenzwert für eine Rezession, weil diese rascher auf einen Nachfrageeinbruch reagiert als das Brutto-Inlandsprodukt (BIP). Das Frühwarnsystem signalisiert eine Rezession, wenn die Industrieproduktion in einem Zeitraum von fünf Monaten um mindestens ein Prozent schrumpft.

Der IMK-Konjunkturindikator wird monatlich aktualisiert.

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Wo zukünftig Nachfolger gesucht werden

Nach aktuellen Schätzungen des IfM Bonn stehen im gesamten Bundesgebiet zwischen 2018 und 2022 rund 150.000 Unternehmen zur Übergabe an. In den kommenden fünf Jahren stehen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg die meisten Familienunternehmer vor der Frage der Nachfolge. Allerdings finden sich in diesen Bundesländern auch die meisten Unternehmen.

Wo zukünftig Nachfolger gesucht werden

IfM Bonn, Mitteilung vom 15.02.2018

In den kommenden fünf Jahren stehen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg die meisten Familienunternehmer vor der Frage der Nachfolge. Allerdings finden sich in diesen Bundesländern auch die meisten Unternehmen.

„Bezieht man hingegen die Anzahl der Unternehmen und die Unternehmensgrößenstruktur in die Betrachtung ein, so wird sich in den Stadtstaaten Bremen, Hamburg sowie in Niedersachsen am häufigsten die Frage nach der Unternehmensnachfolge stellen – in Brandenburg hingegen am seltensten“, erklärt Dr. Rosemarie Kay, stellvertretende Geschäftsführerin des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn. Von den anstehenden Übergaben werden in Bremen mehr als 1.000 Beschäftigte je 1.000 Unternehmen betroffen sein, in Hamburg rund 845 Mitarbeiter und in Niedersachsen 755 Beschäftigte.

Nach aktuellen Schätzungen des IfM Bonn stehen im gesamten Bundesgebiet zwischen 2018 und 2022 rund 150.000 Unternehmen zur Übergabe an. „Im Gegensatz zu den Hochrechnungen anderer Institutionen werden bei den Berechnungen des IfM Bonn nur die Unternehmen berücksichtigt, bei denen aufgrund des Mindestertragswerts eine Übergabe ökonomisch sinnvoll und deshalb auch zu erwarten ist“, erläutert Dr. Rosemarie Kay. Das IfM Bonn ermittelt seit Mitte der 1990er Jahre die Anzahl der Unternehmensnachfolgen mittels eines selbst entwickelten Schätzverfahrens, weil es hierzu keine verlässliche amtliche Statistik gibt. Die Gewerbeanzeigenstatistik gibt dabei einen groben Anhaltswert. „Ein Vergleich mit der Anzahl der Übergaben, die laut Gewerbeanzeigenstatistik in 2016 erfolgten, zeigt, dass unser Schätzverfahren den tatsächlichen Umfang an Unternehmensnachfolgen recht gut abbildet“.

Vorrangig suchen Unternehmer ihren Nachfolger weiterhin in der eigenen Familie (53 %), wie eine Analyse erfolgter Übergaben zeigt. Eine unternehmensexterne Lösung wählen 29 % und die Übergabe an einen Mitarbeiter 18 % der Übergeber. Gleichwohl warnt die Wissenschaftlerin davor, allein auf eine familieninterne Lösung zu setzen: „Wir beobachten seit geraumer Zeit, dass Familienangehörige immer öfters nicht gewillt oder fähig sind, die Unternehmensverantwortung zu übernehmen. Nicht zuletzt, weil Unternehmerkinder in der Regel jeden Tag unmittelbar erleben, wie das Unternehmen den Alltag ihrer Eltern dominiert.“

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Rekordwachstum im Arbeitsmarkt der ITK-Branche

Die Digitalisierung sorgt für einen großen Beschäftigungsschub in der IT- und Telekommunikationsbranche (ITK). 2017 haben die ITK-Anbieter mit 45.000 zusätzlichen Jobs ihren historisch stärksten Beschäftigungszuwachs innerhalb eines Jahres erzielt. Dieses Wachstum soll sich 2018 fortsetzen. Das berichtet der Digitalverband Bitkom.

Rekordwachstum im Arbeitsmarkt der ITK-Branche

Bitkom, Pressemitteilung vom 14.02.2018

  • Mehr als 40.000 neue Jobs pro Jahr in IT und Telekommunikation
  • Auch Umsätze wachsen: 2018 um 1,7 Prozent auf 164 Milliarden Euro
  • Software und IT-Services legen am stärksten zu

Die Digitalisierung sorgt für einen großen Beschäftigungsschub in der IT- und Telekommunikationsbranche (ITK). 2017 haben die ITK-Anbieter mit 45.000 zusätzlichen Jobs ihren historisch stärksten Beschäftigungszuwachs innerhalb eines Jahres erzielt. Dieses Wachstum soll sich 2018 fortsetzen. Für das laufende Jahr rechnet der Digitalverband Bitkom mit einem Arbeitsplatz-Plus von 42.000 Stellen in der Branche. Demnach werden zum Jahresende 1.134.000 Menschen im ITK-Sektor beschäftigt sein. Das entspricht einem Zuwachs von 3,8 Prozent im Vergleich zu 2017. „Der Stellenzuwachs könnte höher ausfallen, wenn mehr Fachkräfte zur Verfügung stehen würden“, kommentierte Bitkom-Präsident Achim Berg die neuesten Arbeitsmarktzahlen. Auch die Umsätze legen weiter zu. Für 2018 erwartet Bitkom ein Plus von 1,7 Prozent auf 164,0 Milliarden Euro. Im vergangenen Jahr legte der Markt um 2,2 Prozent auf 161,3 Milliarden Euro zu.

Im Bereich der Informationstechnik sollen die Umsätze 2018 am stärksten steigen, um 3,1 Prozent auf 88,8 Milliarden Euro. Mit Abstand das größte Wachstum verzeichnet das Software-Segment, das um 6,3 Prozent auf 24,4 Milliarden Euro zulegt. Auch der Bereich IT-Dienstleistungen, in den etwa das Projektgeschäft und IT-Beratung fallen, wächst weiter überdurchschnittlich stark und erreicht ein Plus von 2,6 Prozent auf 40,0 Milliarden Euro. „Die anhaltend hohe Nachfrage nach Software und IT-Services zeigt, dass die Digitalisierung alle Wirtschaftsbereiche erreicht hat. Die Auftragsbücher von Software-Anbietern und IT-Dienstleistern sind voll“, erklärte Berg. Während sich Cloud Computing inzwischen in der Mehrheit der Unternehmen als Basis für weitere Digitalisierungsschritte etabliert hat, gibt es auf dem Markt für Big Data und das Internet der Dinge (IoT) noch hohes Wachstumspotenzial. „Unternehmen und öffentliche Verwaltung müssen hier gezielt investieren“, forderte Berg. Das Segment IT-Hardware verzeichnet ein leichtes Plus von 0,9 Prozent auf 24,4 Milliarden Euro. Während der Markt für Server (-2,8 Prozent) und PCs inklusive Laptops (-1,8 Prozent) laut Prognose schrumpft, sollen die Umsätze mit Speichersystemen (+2,2 Prozent) und Tablets (+5,4 Prozent) zulegen.

In der Telekommunikation zeigt sich ein gedämpftes Wachstum. Die Umsätze steigen voraussichtlich um 0,4 Prozent auf 65,9 Milliarden Euro. Bei den kleineren Teilmärkten für TK-Endgeräte und TK-Infrastruktur ist die Entwicklung vergleichsweise positiv. Der Markt für TK-Endgeräte wächst um 1,3 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro. Davon entfallen 10,1 Milliarden auf Smartphones. Auch das Geschäft mit kommunikationstechnischer Infrastrukturausrüstung legt um 1,4 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro zu. Bei den Telekommunikationsdiensten ist der Abwärtstrend der vergangenen Jahre gestoppt. Der Teilmarkt schreibt eine schwarze Null mit einem Plus von 0,1 Prozent auf 48,5 Milliarden Euro. Stark rückläufig sind die Umsätze mit Sprachdiensten in den Bereichen Festnetz (-8,5 Prozent) und Mobilfunk (-8,3 Prozent). Dafür wächst das Geschäft mit mobilen Datendiensten um 6,0 Prozent. „Die Netzbetreiber stehen vor der Herausforderung, bei stagnierenden Umsätzen Milliardenbeträge in den Ausbau der 5G- und Gigabit-Netze investieren zu müssen“, sagte Berg.

In der Unterhaltungselektronik gehen die Umsätze nach einem Plus von 2,6 Prozent im Vorjahr nun wieder zurück. Der Markt schrumpft laut Prognose um 1,9 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro. Weiterhin positiv entwickelt sich das Geschäft mit Flachbildfernsehern (+1,9 Prozent) und mit Home Audio (+0,8 Prozent). Dagegen gehen die Umsätze mit Spielkonsolen nach einem zuletzt kräftigen Wachstum wieder zurück (-3,5 Prozent).

Der gesamte ITK-Markt entwickelte sich im vergangenen Jahr besser als zunächst erwartet. Die Umsätze stiegen um 2,2 Prozent auf 161,3 Milliarden Euro. Im zweiten Halbjahr war Bitkom noch von einem Wachstum von lediglich 1,9 Prozent ausgegangen. 2017 hat die ITK-Branche nach aktuellen Berechnungen 45.000 neue Stellen geschaffen. „In den vergangenen fünf Jahren sind in der Bitkom-Branche 150.000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden“, sagte Berg. Gleichzeitig sind laut einer Bitkom-Studie in Deutschland 55.000 Stellen für IT-Spezialisten unbesetzt. Politik und Wirtschaft seien hier gemeinsam gefordert, sagte Berg. „Wir müssen unser Bildungssystem so weiterentwickeln, dass in Zukunft genügend IT-Experten zur Verfügung stehen und insbesondere die Rolle von Frauen in der IT gestärkt wird. Auch sollten wir die Zuwanderung ausländischer Spezialisten in den Arbeitsmarkt erleichtern. Nicht zuletzt: Wir brauchen Anreize, damit Unternehmen mehr in die digitale Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren.“

Mit Blick auf die Regierungsbildung in Berlin wies Berg darauf hin, dass Digitalpolitik künftig sehr viel stärker in die Gesellschaft hineinwirken müsse. Dafür hat der Bitkom ein umfangreiches Maßnahmenpaket entwickelt, das unter anderem die Digitalisierung von Schulen und Verwaltung, die Anpassung der Sozial- und Rechtssysteme, den Ausbau schneller und intelligenter Infrastrukturen und die Förderung digitaler Schlüsseltechnologien vorsieht. „Die herausragende Bedeutung der Digitalisierung sollte auch institutionell durch die Einrichtung eines Digital-Staatsministers im Kanzleramt abgebildet werden. Wir hoffen, dass die kommende Bundesregierung hier nachjustiert“, sagte Berg. Im Koalitionsvertrag von Union und SPD nehme die Digitalisierung eine stärkere Stellung ein, als es nach den Sondierungen zunächst zu erwarten gewesen wäre. Berg: „Ich freue mich, dass der Digitalpakt für Bildung umgesetzt, die dafür notwendigen Mittel bereitgestellt und das Kooperationsverbot abgeschafft werden sollen.“ Auch das Ziel, bis 2025 flächendeckend Gigabit-Internet auszurollen, werde begrüßt. Die Digitalisierung von Verwaltung und öffentlichen Dienstleistungen müssten Union und SPD noch stärker vorantreiben und alle Schriftformerfordernisse beim Umgang mit Behörden abschaffen. „Die Bundesbürger sollten das Recht erhalten, alle Behördenangelegenheiten online zu erledigen. Niemand sollte mehr gezwungen werden, aufs Amt zu gehen“, sagte Berg. Zudem lasse der Koalitionsvertrag eine konsistente Datenpolitik vermissen. Berg: „Wir brauchen eine gute Balance zwischen dem Schutz der Privatsphäre jedes Einzelnen und neuen, datengetriebenen Angeboten vom autonomen Fahren bis zur Individualmedizin.“

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Großhandelspreise im Januar 2018: +2,0 % gegenüber Januar 2017

Laut dem Statistischen Bundesamt lagen die Verkaufspreise im Großhandel im Januar 2018 um 2,0 % höher als im Januar 2017.

Großhandelspreise im Januar 2018: +2,0 % gegenüber Januar 2017

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 16.02.2018

Die Verkaufspreise im Großhandel lagen im Januar 2018 um 2,0 % höher als im Januar 2017. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahr im Dezember 2017 bei +1,8 % und im November 2017 bei +3,3 % gelegen. Im Vormonatsvergleich verteuerten sich die Preise für die auf Großhandelsebene verkauften Waren im Januar 2018 um 0,9 %.

Den größten Einfluss auf die Gesamtentwicklung hatte im Januar 2018 die Preissteigerung im Großhandel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeug mit +5,8 % im Vorjahresvergleich. Gegenüber dem Vormonat verteuerten sich diese Produkte um 2,0 %.

Im Vorjahresvergleich ebenfalls gestiegen sind die Preise im Großhandel mit chemischen Erzeugnissen (+9,2 %), Altmaterialien und Reststoffen (+9,0 %) sowie mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (+7,5 %).

Preissteigerungen gegenüber dem Vorjahr gab es auch im Großhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln (+1,9 %) sowie mit festen Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen (+0,8 %).

Dagegen waren Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze (–9,3 %) sowie lebende Tiere (–7,1 %) auf Großhandelsebene billiger als im Januar 2017.

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Bei Helferberufen wächst das Risiko am schnellsten, durch die Digitalisierung ersetzbar zu werden

Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) steigt das Risiko, durch Computer oder computergesteuerte Maschinen ersetzbar zu werden, am schnellsten in Helferberufen.

Bei Helferberufen wächst das Risiko am schnellsten, durch die Digitalisierung ersetzbar zu werden

IAB, Pressemitteilung vom 15.02.2018

Das Risiko, durch Computer oder computergesteuerte Maschinen ersetzbar zu werden, steigt am schnellsten in Helferberufen. Viele neue Technologien sind marktreif geworden, die vor allem einfache Tätigkeiten ersetzen können. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Insgesamt sind 25 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland dem Risiko ausgesetzt, dass innerhalb ihres Berufs mehr als 70 Prozent der Tätigkeiten durch Computer oder computergesteuerte Maschinen übernommen werden könnten. Der größte Teil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, gut 46 Prozent, arbeitet in Berufen mit einer mittleren Substituierbarkeit. Das heißt, dass zwischen 30 und 70 Prozent der Tätigkeiten eines Berufs potenziell durch Computer erledigt werden könnten. Bei gut 28 Prozent der Beschäftigten könnten der IAB-Studie zufolge weniger als 30 Prozent der Tätigkeiten innerhalb des jeweiligen Berufs automatisiert werden.

Es sei aber keineswegs anzunehmen, dass dies in vollem Umfang geschehen werde, betonen die IAB-Forscherinnen Katharina Dengler und Britta Matthes. So können beispielsweise Kostengründe oder rechtliche Hürden dazu führen, dass nur ein Teil des technisch möglichen Automatisierungspotenzials ausgeschöpft wird.

Bildung und Qualifikation wirken tendenziell dem Risiko entgegen, dass berufliche Tätigkeiten von Computern übernommen werden könnten. So weisen Helferberufe, für die typischerweise keine berufliche Ausbildung benötigt wird, mit 58 Prozent das höchste Substituierbarkeitspotenzial auf. Bei Berufen, für die in der Regel ein vierjähriges Hochschulstudium erforderlich ist, liegt das Substituierbarkeitspotenzial bei 24 Prozent. Ein Vergleich mit einer von den beiden IAB-Forscherinnen drei Jahre zuvor erstellten Analyse der Substituierbarkeitspotenziale ergibt zudem, dass der Anstieg bei den Helferberufen mit rund zwölf Prozentpunkten doppelt so hoch ausfällt wie bei den Expertenberufen mit plus sechs Prozentpunkten. Während sich für die IT- und naturwissenschaftlichen Dienstleistungsberufe kaum Veränderungen in den drei Jahren ergeben haben, sind die Substituierbarkeitspotenziale in den Verkehrs- und Logistikberufen am stärksten gestiegen.

Insgesamt sprächen die Ergebnisse dafür, dass die Befürchtungen eines massiven Beschäftigungsabbaus im Zuge der Digitalisierung dennoch derzeit unbegründet seien, erläutern Dengler und Matthes. Es würden keineswegs nur Tätigkeiten wegfallen, sondern auch neue entstehen.

Innerhalb der Berufe werde es aber große Umbrüche geben, erklären die Forscherinnen. Entscheidend sei daher, Ausbildungen so zu gestalten, dass alle Auszubildenden mit den neuesten technologischen Innovationen in ihrem Beruf vertraut gemacht werden. Die Möglichkeiten zur Weiterbildung, Höherqualifizierung und Umschulung müssten ausgebaut werden. Die Aus- und Weiterbildung sollte dabei nicht nur auf digitale Inhalte, sondern auch auf den Erwerb sozialer und fachübergreifender Kompetenzen gerichtet sein. Mit der Digitalisierung verändere sich auch die Art und Weise, wie gearbeitet wird – beispielsweise gewinne Arbeit in virtuellen Teams an Bedeutung. Deshalb werde es zukünftig noch wichtiger, über soziale Kompetenzen wie Kooperationsbereitschaft, Kommunikationsstärke, Selbstmanagement oder Empathie zu verfügen.

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Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2017 um 0,6 % gegenüber dem Vorquartal gestiegen

Laut dem Statistischen Bundesamt war in Deutschland im Jahr 2017 ein stetiges und kräftiges Wirtschaftswachstum zu verzeichnen.

Bruttoinlandsprodukt im 4. Quartal 2017 um 0,6 % gegenüber dem Vorquartal gestiegen

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 14.02.2018

Die deutsche Wirtschaft bleibt auch zum Jahresende 2017 auf Wachstumskurs: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im vierten Quartal 2017 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,6 % höher als im Vorquartal. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war damit im Jahr 2017 durch ein stetiges und kräftiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet (+0,9 % im ersten Quartal, +0,6 % im zweiten Quartal und +0,7 % im dritten Quartal). Für das gesamte Jahr 2017 ergibt sich daraus ein Anstieg von 2,2 % (kalenderbereinigt: +2,5 %), teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mit. Das im Januar veröffentlichte vorläufige Jahresergebnis für das BIP wurde damit bestätigt.

Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saison- und kalenderbereinigt) überwiegend aus dem Ausland: Nach vorläufigen Berechnungen legten die Exporte im vierten Quartal 2017 stark zu. Der Außenbeitrag (Exporte minus Importe) hatte im Vorquartalsvergleich rein rechnerisch einen positiven Effekt auf das BIP. Während der Staat seine Konsumausgaben erhöhte, lagen die privaten Konsumausgaben in etwa auf dem Niveau des Vorquartals. In Ausrüstungen wurde etwas mehr investiert als ein Quartal zuvor, in Bauten etwas weniger.

Auch im Vorjahresvergleich hat das Wirtschaftswachstum – gemessen an den Ursprungswerten – weiter zugelegt: Das preisbereinigte BIP stieg im vierten Quartal 2017 um 2,3 % (kalenderbereinigt: 2,9 %), nach +2,2 % im dritten Quartal 2017 (kalenderbereinigt: 2,7 %) und +1,0 % im zweiten Quartal 2017 (kalenderbereinigt: 2,3 %).

Der sogenannte statistische Überhang zum Ende des Jahres 2017 beträgt +1,0 %. Dabei handelt es sich um die Veränderungsrate des BIP, die sich für das Jahr 2018 schon dann ergäbe, wenn das saison- und kalenderbereinigte BIP in allen Quartalen dieses Jahres gegenüber dem vierten Quartal 2017 unverändert bliebe.

Die Wirtschaftsleistung im vierten Quartal 2017 wurde von 44,7 Mio. Erwerbstätigen erbracht, das waren 642 000 Personen oder 1,5 % mehr als ein Jahr zuvor.

Neben der Erstberechnung des vierten Quartals 2017 hat das Statistische Bundesamt auch die bisher veröffentlichten Ergebnisse der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen für die ersten drei Quartale 2017 sowie für das Jahr 2017 überprüft. Dabei ergaben sich geringfügige Änderungen für das BIP im dritten Quartal 2017.

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Neue Leitlinien helfen bei Ausschreibungsverfahren für EU-finanzierte Projekte

Die EU-Kommission will nationale, regionale und lokale Verwaltungen bei öffentlichen Vergabeverfahren für EU-finanzierte Projekte besser unterstützen. Dazu hat sie am 13.02.2018 einen Leitfaden herausgegeben.

Neue Leitlinien helfen bei Ausschreibungsverfahren für EU-finanzierte Projekte

EU-Kommission, Pressemitteilung vom 13.02.2018

Die EU-Kommission will nationale, regionale und lokale Verwaltungen bei öffentlichen Vergabeverfahren für EU-finanzierte Projekte besser unterstützen. Dazu hat sie am 13.02.2018 einen Leitfaden herausgegeben. „Die Unterstützung der Mitgliedstaaten bei der Organisation solider Ausschreibungsverfahren für EU-Investitionen ist von entscheidender Bedeutung, um den EU-Haushalt vor Fehlern zu schützen und die größtmögliche Wirkung jedes Euro, den die EU ausgibt, zum unmittelbaren Nutzen der Bürger zu gewährleisten“, so EU-Regionalkommissarin Corina Creţu. Die Leitlinien werden in Kürze in allen Amtssprachen verfügbar sein. Sie decken den gesamten Prozess von A bis Z ab, von der Vorbereitung und Veröffentlichung der Ausschreibungen über die Auswahl und Bewertung der Angebote bis hin zur Vertragsabwicklung.Der Leitfaden enthält Tipps zur Vermeidung von Fehlern, gute Praktiken und nützliche Links und Vorlagen. Außerdem wird erläutert, wie die Möglichkeiten der überarbeiteten Vergaberichtlinien von 2014 optimal genutzt werden können, d. h. weniger Bürokratie und mehr Online-Verfahren, um Kleinunternehmen die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen zu erleichtern, sowie die Möglichkeit, bei der Vergabeentscheidung neue Kriterien für die Auswahl sozial verantwortlicher Unternehmen und innovativer, umweltfreundlicher Produkte einzuführen.

Die Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (ESI-Fonds) leiten über 450 Mrd. Euro in die EU-Realwirtschaft im Förderzeitraum 2014-2020, wovon die Hälfte über das öffentliche Beschaffungswesen investiert wird.

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Weniger Bürokratie für Gründer und (EU-)Unternehmer

Das IfM Bonn sieht die Etablierung Einheitlicher Ansprechpartner (EA) als wichtige Aufgabe der neuen Bundesregierung. EA-Portale würden u. a. Informationen zu wichtigen Verfahren vermitteln, die nicht in der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie vorgeschrieben, aber dennoch für viele Gründer relevant sind (z. B. im Bereich „Steuern“ und „Beschäftigung von Mitarbeitern“).

Weniger Bürokratie für Gründer und (EU-)Unternehmer

IfM Bonn, Pressemitteilung vom 09.02.2018

„Der bürokratische Aufwand für Gründer und Unternehmer – auch aus dem benachbartem EU-Raum – kann deutlich reduziert werden, wenn es der zukünftigen Bundesregierung gelingt, zügig die Verwaltungsdigitalisierung voranzubringen und eine Form des Einheitlichen Ansprechpartners zu initiieren. Bislang gibt es hierfür in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Insellösungen „, erklärte Prof. Dr. Friederike Welter (IfM Bonn/Universität Siegen). „Dabei muss das Rad nicht neu erfunden werden – in Österreich und Dänemark gibt es bereits Strukturen, an denen sich die Wirtschaftspolitik auch hierzulande orientieren könnte.“

Seit Ende 2009 sind die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, Einheitliche Ansprechpartner (EA) einzurichten. Diese sollen zum einen inländische und EU-Gründer und Unternehmer über die erforderlichen administrativen Verfahren informieren. Zum anderen sollen mit ihrer Hilfe Informationsanfragen, Formalitäten und Verfahren leichter elektronisch abgewickelt werden können. Die föderale Struktur Deutschlands und der Rückstand im Bereich der Verwaltungsdigitalisierung hatten jedoch in der Vergangenheit dazu geführt, dass es bislang in Deutschland keinen Einheitlichen Ansprechpartner gab. Dies ließe sich nun aber im Zuge der zentralen digitalen Zugangstore („Single Digital Gateways“) umsetzen, die die EU-Kommission seit kurzem als Weiterentwicklung fordert.

Im Zuge der Fortentwicklung der EA-Landesportale wäre es nach Ansicht der IfM-Präsidentin sinnvoll, sowohl die Nutzer als auch die Verwaltungen und IT-Anbieter einzubeziehen: „Für Deutschland eröffnet sich aktuell die Chance, quasi im zweiten Anlauf die Fehler der ersten Umsetzungsphase zu vermeiden. Hilfreich wäre es dabei, von anderen, erfolgreichen EU-Ländern zu lernen“, so Prof. Dr. Friederike Welter. Die EA-Portale in Dänemark und Österreich bieten bereits heute einen guten Überblick darüber, welche Verfahren für Gründer und Unternehmer – inländisch und aus dem EU-Ausland – relevant sind und wie sie diese durchführen können. Darüber hinaus vermitteln sie aber auch Informationen zu wichtigen Verfahren, die nicht in der Europäischen Dienstleistungsrichtlinie vorgeschrieben, aber dennoch für viele Gründer relevant sind (z. B. zu „Steuern“ und zur „Beschäftigung von Mitarbeitern“).

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