Jährliche Inflationsrate im Dezember 2017 im Euroraum auf 1,4 % gesunken

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag lt. Eurostat im Dezember 2017 bei 1,4 %, gegenüber 1,5 % im November. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,1 % betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im Dezember 2017 bei 1,7 %, gegenüber 1,8 % im November. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,2 % betragen.

Jährliche Inflationsrate im Dezember 2017 im Euroraum auf 1,4 % gesunken

Rückgang in der EU auf 1,7 %

Eurostat, Pressemitteilung vom 17.01.2018

Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag im Dezember 2017 bei 1,4 %, gegenüber 1,5 % im November. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,1 % betragen. Die jährliche Inflationsrate in der Europäischen Union lag im Dezember 2017 bei 1,7 %, gegenüber 1,8 % im November. Ein Jahr zuvor hatte sie 1,2 % betragen. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.

Die niedrigsten jährlichen Raten wurden in Zypern (-0,4 %), Irland und Finnland (je 0,5 %) sowie in Dänemark (0,8 %) gemessen. Die höchsten jährlichen Raten wurden in Litauen und Estland (je 3,8 %) sowie im Vereinigten Königreich (3,0 %) verzeichnet. Gegenüber November 2017 ging die jährliche Inflationsrate in dreiundzwanzig Mitgliedstaaten zurück, blieb in vier unverändert und stieg in einem an.

Der stärkste Aufwärtsimpuls für die jährliche Inflation im Euroraum kam von den Teilindizes Kraftstoffe für Verkehrsmittel (+0,11 Prozentpunkte, Pp.), Tabak (+0,06 Pp.) sowie Milch, Käse und Eier (+0,05 Pp.), während Telekommunikation (-0,10 Pp.), Bekleidungsartikel und Gemüse (je -0,05 Pp.) am stärksten senkend wirkten.

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Deutsche Wirtschaft auf dem Weg in die Hochkonjunktur

Der überaus positive Konjunkturausblick in Deutschland – kräftiges Wachstum ohne Gefahr einer Überhitzung – bleibt bestehen. Ein wirtschaftlicher Einbruch ist praktisch ausgeschlossen. Das Risiko, dass Deutschland in den kommenden drei Monaten in eine Rezession gerät, liegt weiter nahe bei null. Das signalisiert der Konjunkturindikator des IMK der Hans-Böckler-Stiftung.

Deutsche Wirtschaft auf dem Weg in die Hochkonjunktur

Hans-Böckler-Stiftung, Pressemitteilung vom 16.01.2018

Der überaus positive Konjunkturausblick in Deutschland – kräftiges Wachstum ohne Gefahr einer Überhitzung – bleibt bestehen. Ein wirtschaftlicher Einbruch ist praktisch ausgeschlossen. Das Risiko, dass Deutschland in den kommenden drei Monaten in eine Rezession gerät, liegt weiter nahe bei null. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. Für den Zeitraum von Januar bis Ende März weist das Frühwarninstrument, das die aktuellsten verfügbaren Daten über die Wirtschaftslage bündelt, eine mittlere Rezessionswahrscheinlichkeit von lediglich 1,4 Prozent aus. Im Dezember hatte sie bei bereits sehr geringen 1,6 Prozent gelegen.

Das extrem niedrige Rezessionsrisiko erklärt das IMK vor allem mit positiven Signalen von den Finanzmärkten: So ist die Zinsdifferenz zwischen Unternehmens- und Staatsanleihen, der sogenannte Corporate Spread, weiterhin sehr gering. Der geringe Unterschied macht deutlich, dass Unternehmen ein ausgesprochen günstiges Finanzierungsumfeld vorfinden und dass Finanzmarktakteure das Risiko von Kreditausfällen für sehr klein halten. „Angesichts dieses Trends und des positiven Gesamtbilds fallen zuletzt leicht rückläufige Auftragseingänge und kleine Eintrübungen bei einzelnen Stimmungsindikatoren kaum ins Gewicht“, erklärt IMK-Experte Peter Hohlfeld.

Der niedrige Wert und der positive Trend des Konjunkturindikators stützen die Erwartung des IMK, dass der Konjunkturaufschwung anhält und in den kommenden Monaten mit einem hohen Wachstumstempo zu rechnen ist. Trotzdem sei das Risiko einer konjunkturellen Überhitzung sehr gering und zuletzt gesunken. „Grund dafür ist, dass Unternehmen nach langer Zurückhaltung endlich in neue Ausrüstungen investieren, sodass die Produktionskapazitäten zügig ausgeweitet werden dürften“, sagt Hohlfeld. Auch auf dem Arbeitsmarkt zeichne sich noch kein nennenswerter Engpass ab, bei den Lohnstückkosten erwartet das IMK eine Zunahme unterhalb des EZB-Inflationsziels von knapp zwei Prozent.

In den IMK-Konjunkturindikator fließen zahlreiche Daten aus der Real- und der Finanzwirtschaft ein. Darüber hinaus berücksichtigt das Instrument Stimmungsindikatoren. Das IMK nutzt dabei die Industrieproduktion als Referenzwert für eine Rezession, weil diese rascher auf einen Nachfrageeinbruch reagiert als das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Das Frühwarnsystem signalisiert eine Rezession, wenn die Industrieproduktion in einem Zeitraum von fünf Monaten um mindestens ein Prozent schrumpft.

Der IMK-Konjunkturindikator wird monatlich aktualisiert.

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Verbraucherpreise 2017: +1,8 % gegenüber Vorjahr

Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2017 um 1,8 % gegenüber 2016 und damit stärker als in den letzten vier Jahren. Von 2014 bis 2016 hatten die Jahresteuerungsraten sogar jeweils unterhalb von einem Prozent gelegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden für 2017 in den einzelnen Monaten Inflationsraten zwischen +1,5 % und +2,2 % ermittelt. Im Dezember 2017 erreichte die Inflationsrate einen Wert von +1,7 %.

Verbraucherpreise 2017: +1,8 % gegenüber Vorjahr

Inflationsrate im Dezember 2017 bei +1,7 %

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 16.01.2018

Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2017 um 1,8 % gegenüber 2016 und damit stärker als in den letzten vier Jahren. Von 2014 bis 2016 hatten die Jahresteuerungsraten sogar jeweils unterhalb von einem Prozent gelegen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, wurden für 2017 in den einzelnen Monaten Inflationsraten – gemessen am Verbraucherpreisindex – zwischen +1,5 % und +2,2 % ermittelt. Im Dezember 2017 erreichte die Inflationsrate einen Wert von +1,7 %.

Für den deutlichen Anstieg der Jahresteuerungsrate 2017 waren maßgeblich die Energiepreise verantwortlich: Energie verteuerte sich 2017 gegenüber 2016 um 3,1 %, nach Preisrückgängen in den letzten drei Jahren (2016: -5,4 %; 2015: -7,0 %; 2014: -2,1 %). Unter den Energieprodukten erhöhten sich 2017 gegenüber 2016 vor allem die Preise für leichtes Heizöl (+16,0 %) und Kraftstoffe (+6,0 %). Bei Gas (-2,8 %) sowie Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme (-1,5 %) gab es hingegen Preisrückgänge.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2017 mit +3,0 % gegenüber 2016 spürbar. Nahrungsmittel wirkten damit im Jahresdurchschnitt wie die Energiepreise stark erhöhend auf die Gesamtteuerung. In den Vorjahren waren die Preisanstiege bei Nahrungsmitteln deutlich schwächer ausgefallen (2016: +0,8 %; 2015: +0,8 %; 2014: +1,0 %). Die Preiserhöhungen bei Nahrungsmitteln 2017 gegenüber 2016 betrafen alle Gütergruppen, insbesondere verteuerten sich Speisefette und Speiseöle (+21,4 %) sowie Molkereiprodukte (+9,7 %). Auch Fisch und Fischwaren (+3,8 %) sowie Obst (+2,7 %) wurden deutlich teurer. Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie und Nahrungsmittel hätte die Jahresteuerungsrate 2017 bei +1,4 % gelegen.

Waren insgesamt verteuerten sich 2017 gegenüber 2016 um 2,2 %. Am stärksten erhöhten sich hier die Preise für Verbrauchsgüter (+2,7 %), geprägt durch die Preisanstiege bei Energie und Nahrungsmitteln. Im Vergleich zu den Waren entwickelten sich die Preise für Dienstleistungen insgesamt 2017 eher moderat (+1,4 %). Bedeutsam für die Preiserhöhung der Dienstleistungen waren die Nettokaltmieten (+1,6 %), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Weiteren Preiserhöhungen, unter anderem bei stationären Gesundheitsdienstleistungen (+3,4 %) und Dienstleistungen für Verpflegung (+1,9 %) standen auch Preisrückgänge bei Telekommunikationsdienstleistungen (-0,9 %) und Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (-6,9 %) gegenüber. Letzteres war insbesondere durch die Umsetzung des Pflegestärkungsgesetzes II bedingt.

Veränderung im Dezember 2017 gegenüber Dezember 2016

Die Verbraucherpreise insgesamt erhöhten sich im Dezember 2017 um 1,7 % gegenüber Dezember 2016.

Energieprodukte verteuerten sich im Dezember 2017 um 1,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Preisanstieg bei Energie hat sich damit deutlich abgeschwächt (November 2017: +3,7 %) und beeinflusst die Gesamtteuerung nur noch gering. Nennenswerte Preiserhöhungen binnen Jahresfrist gab es im Dezember 2017 bei leichtem Heizöl (+4,0 %) und Strom (+2,0 %). Günstiger für die Verbraucher wurde hingegen Gas (-2,6 %). Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie hätte die Inflationsrate im Dezember 2017 bei +1,6 % gelegen.

Die Preise für Nahrungsmittel lagen im Dezember 2017 mit +3,0 % deutlich höher als im Dezember 2016 (November 2017: +3,2 %) und trieben somit Gesamtteuerung nach oben. Für die meisten Gütergruppen im Bereich Nahrungsmittel wurden Preiserhöhungen beobachtet, insbesondere für Speisefette und Speiseöle (+16,6 %), Molkereiprodukte (+10,1 %) sowie Obst (+7,6 %). Für Gemüse gingen die Preise hingegen deutlich zurück (-6,1 %).

Die Preise für Waren insgesamt erhöhten sich im Dezember 2017 im Vergleich zum Dezember 2016 um 1,8 %. Neben den Nahrungsmitteln verteuerten sich beispielsweise auch Zeitungen und Zeitschriften (+5,1 %), Tabakwaren (+4,6 %) sowie pharmazeutische Erzeugnisse (+2,6 %) deutlich. Billiger wurden hingegen zum Beispiel Geräte der Unterhaltungselektronik (-1,1 %). Die Preise für Dienstleistungen insgesamt erhöhten sich im gleichen Zeitraum um 1,6 %, maßgeblich beeinflusst durch die Entwicklung bei Nettokaltmieten (+1,7 %). Deutlich teurer wurden unter anderem Pauschalreisen (+4,2 %), Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+3,8 %) sowie stationäre Gesundheitsdienstleistungen (+3,5 %). Hingegen waren binnen Jahresfrist Versicherungsdienstleistungen für Verkehr (-9,0 %) und Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (-7,6 %) erheblich günstiger.

Veränderung im Dezember 2017 gegenüber dem Vormonat November 2017

Im Vergleich zum November 2017 stieg der Verbraucherpreisindex im Dezember 2017 deutlich um 0,6 %. Bei den Dienstleistungen sind die saisonale Teuerungen bei Pauschalreisen (+20,1 %) sowie Flugtickets (+4,7 %) hervorzuheben. Zudem zogen die Bahnpreise zum Jahresende 2017 in Folge der jährlichen Tarifpreisänderungen an (+2,1 %, davon Nahverkehr: +5,3 %; Fernverkehr: +1,3 %). Bei Waren stiegen im Dezember 2017 gegenüber dem Vormonat die Preise für Nahrungsmittel (+0,8 %), die Preise für Energie blieben hingegen nahezu unverändert (-0,1 %). Erfreulich für die Verbraucher waren am Jahresende teilweise deutliche Preisnachlässe bei Bekleidungsartikeln (-2,0 %) sowie Schuhen und Schuhzubehör (-1,2 %).

Harmonisierter Verbraucherpreisindex für Deutschland

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland ist im Jahresvergleich 2017 gegenüber 2016 um 1,7 % gestiegen. Im Dezember 2017 erhöhte sich der HVPI gegenüber Dezember 2016 um 1,6 %. Die Inflationsrate lag damit nur im Februar 2017 mit +2,2 % über der für die Geldpolitik der Euro-Zone wichtigen Zwei-Prozent-Marke. Im Vergleich zum Vormonat November 2017 stieg der Index im Dezember 2017 deutlich um 0,8 %.

Die vorläufigen Gesamtergebnisse vom 29. Dezember 2017 für den Verbraucherpreisindex (VPI) und den Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) wurden somit bestätigt.

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Selbständige in den USA reagieren stärker, wenn staatliche Anreize groß sind

Nach einer Studie des ZEW und des ifo Instituts verändern Selbständige in den USA legal oder illegal ihr Einkommen, wenn staatliche Wohlfahrts- oder Hilfsprogramme entsprechende Anreize setzen.

Selbständige in den USA reagieren stärker, wenn staatliche Anreize groß sind

ZEW, Pressemitteilung vom 12.01.2018

Selbständige in den USA verändern ihr Einkommen, wenn staatliche Wohlfahrts- oder Hilfsprogramme entsprechende Anreize setzen. Die Einkommensänderung kann legal erfolgen, indem Selbständige mehr oder weniger arbeiten oder aber auch illegal, indem sie ihr Einkommen falsch angeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Mannheim, zusammen mit dem ifo Institut, München, und dem Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA), Bonn.

Die Untersuchung zeigt am Beispiel einer Steuergutschrift in den USA, die wie eine Einkommenssubvention oder ein Kombilohn wirkt, dass Selbständige besonders dann ihr Einkommen manipulieren, wenn die Anreize dafür durch das Programm in ihrem jeweiligen US-Bundesstaat besonders groß ausfallen. Abhängig Beschäftigte reagieren hingegen kaum auf die Anreize.

Für ihre Studie haben die Wissenschaftler auf Daten zum US-amerikanischen „Earned Income Tax Credit“ (EITC) sowohl auf Bezirks- als auch auf Bundesebene für die Jahre 1996 bis 2009 zurückgegriffen. Mit rund 26,7 Millionen Beschäftigten, die jährlich etwa 63 Milliarden US-Dollar beziehen, ist der EITC das derzeit größte Programm zur Armutsbekämpfung in den USA. Das Programm dient zur Ergänzung der Arbeitseinkommen und zur Reduzierung der Einkommensteuerlast vor allem für Geringverdienende, während gleichzeitig Arbeitsanreize gesetzt werden sollen. Ob und wer Anspruch auf die so gestaltete Subvention hat, bemisst sich nach der Höhe des zu versteuernden Einkommens sowie nach der Anzahl der Kinder.

Unterschiedlich hohe Steuerrückzahlungen bei gleichen Einkommen

Die Höhe der Subvention in Form des EITC ist je nach US-Bundesstaat äußerst unterschiedlich: Steuerzahler/innen erhalten bei gleichen Einkommen unterschiedlich hohe Steuerrückzahlungen je nach Bundesstaat aus dem Programm. Dieser Umstand hat wiederum den Effekt, dass der Spitzensatz aus dem EITC in den einzelnen Bundesstaaten und im beobachteten Zeitraum stark schwankt. Mit der Höhe des jeweiligen Spitzensatzes steigt bemerkenswerterweise auch die Zahl der Selbständigen, die Ansprüche auf die Subvention erheben.

„Wir sehen, dass mit der Anhebung des EITC-Spitzensatzes in einem Bundesstaat überproportional viele Anträge von Selbständigen gestellt werden, die ihr steuerpflichtiges Einkommen so ausweisen, dass die Steuergutschrift maximal ist“, erklärt Florian Buhlmann, Wissenschaftler in der ZEW-Forschungsgruppe „Internationale Verteilungsanalysen“ und Mitautor der Studie. „Je generöser die Anreize aus dem staatlichen Programm, desto stärker reagieren Beschäftigte mit entsprechenden Strategien, um möglichst viel aus der Subvention zu schlagen“, fasst ZEW-Forschungsprofessor und ifo-Bereichsleiter Prof. Dr. Andreas Peichl zusammen.

Die Ergebnisse der Studie lassen sich über den beobachteten Zeitraum nachverfolgen, allerdings gibt es einen Knick in den Jahren zwischen 2007 und 2009. Die Wissenschaftler führen diese Entwicklung auf den Ausbruch der Finanzkrise in den USA zurück, da in diesem Zeitraum generell eine höhere Anzahl von Selbständigen die Subvention beantragt hatte.

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Oktober 2017: 1,0 % mehr Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahresmonat

Im Oktober 2017 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.637 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 1,0 % mehr als im Oktober 2016.

Oktober 2017: 1,0 % mehr Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahresmonat

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 12.01.2018

Im Oktober 2017 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.637 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 1,0 % mehr als im Oktober 2016.

Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen) gab es im Oktober 2017 mit 300 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 267 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes. Im Wirtschaftsbereich Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen wurden 188 Insolvenzanträge gemeldet.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für Oktober 2017 auf knapp 1,7 Milliarden Euro. Im Oktober 2016 hatten sie bei rund 1,5 Milliarden Euro gelegen.

Zusätzlich zu den Unternehmensinsolvenzen meldeten 7.707 übrige Schuldner im Oktober 2017 Insolvenz an (+2,0 % gegenüber dem Vorjahresmonat). Darunter waren 5.820 Insolvenzanträge von Verbrauchern und 1.562 Insolvenzanträge von ehemals selbstständig Tätigen, die ein Regel- bzw. ein Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen.

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Deutsche Wirtschaft wächst auch im Jahr 2017 kräftig

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2017 gekennzeichnet durch ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2017 um 2,2 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das achte Jahr in Folge gewachsen.

Deutsche Wirtschaft wächst auch im Jahr 2017 kräftig

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 11.01.2018

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2017 gekennzeichnet durch ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2017 um 2,2 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das achte Jahr in Folge gewachsen. Im Vergleich zu den Vorjahren konnte das Tempo nochmals erhöht werden. Im Jahr 2016 war das BIP bereits deutlich um 1,9 % und 2015 um 1,7 % gestiegen. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 fast einen Prozentpunkt über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von +1,3 % lag.

Kalenderbereinigt errechnet sich eine höhere BIP-Wachstumsrate von 2,5 %, da im Jahr 2017 rechnerisch drei Arbeitstage weniger zur Verfügung standen als im Vorjahr.

Die Binnennachfrage als Wachstumsmotor

Positive Wachstumsimpulse kamen 2017 primär aus dem Inland: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 % höher als ein Jahr zuvor, die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit +1,4 % unterdurchschnittlich. Insbesondere die Bruttoanlageinvestitionen legten 2017 im Vorjahresvergleich überdurchschnittlich zu (+3,0 %). Die Bauinvestitionen stiegen dabei um 2,6 %. In Ausrüstungen – das sind vor allem Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge – wurde preisbereinigt 3,5 % mehr investiert als im Vorjahr. Die Sonstigen Anlagen, zu denen unter anderem die Ausgaben für Forschung und Entwicklung gehören, lagen ebenfalls um 3,5 % über dem Vorjahresniveau. Die Bruttoinvestitionen insgesamt, zu denen neben den Bruttoanlageinvestitionen die Vorratsveränderungen zählen, waren preisbereinigt um 3,6 % höher als 2016.

Die deutschen Ausfuhren konnten im Jahresdurchschnitt 2017 weiter zulegen: Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren um 4,7 % höher als im Vorjahr. Die Importe legten im gleichen Zeitraum stärker zu (+5,2 %). Der resultierende Außenbeitrag, also die Differenz zwischen Exporten und Importen, trug rein rechnerisch +0,2 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum bei.

Bruttowertschöpfung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen gestiegen

Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts konnten nahezu alle Wirtschaftsbereiche positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2017 beitragen. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 2,2 %.

Überdurchschnittlich entwickelten sich die Dienstleistungsbereiche Information und Kommunikation mit +3,9 % sowie Handel, Verkehr, Gastgewerbe mit +2,9 %. Ebenfalls kräftig legte das Produzierende Gewerbe mit +2,5 % zu, das ohne das Baugewerbe gut ein Viertel der gesamten Bruttowertschöpfung erwirtschaftet. Das Baugewerbe nahm im Vergleich zum Vorjahr um +2,2 % zu.

Neuer Höchststand bei der Zahl der Erwerbstätigen

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2017 von knapp 44,3 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das ist der höchste Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. Nach ersten Berechnungen waren im Jahr 2017 rund 638.000 Personen oder 1,5 % mehr erwerbstätig als ein Jahr zuvor. Das entspricht der höchsten Zunahme seit dem Jahr 2007. Dieser Anstieg resultiert aus einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Eine höhere Erwerbsbeteiligung sowie die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland glichen altersbedingte demografische Effekte aus.

Die staatlichen Haushalte erzielten einen Rekordüberschuss

Der Staat erzielte im Jahr 2017 einen Überschuss in Höhe von 38,4 Milliarden Euro und beendete das Jahr nach vorläufigen Berechnungen zum vierten Mal in Folge mit einem Überschuss. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich für den Staat im Jahr 2017 eine Überschussquote von 1,2 %.

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Geschlechterquote für Aufsichtsräte greift, in Vorständen herrscht nahezu Stillstand

Die Geschlechterquote für Aufsichtsräte i. H. von 30 Prozent greift: In den Kontrollgremien der gut 100 Unternehmen in Deutschland, die seit 2016 an die Quote gebunden sind, ist der Frauenanteil bis Ende des Jahres 2017 auf durchschnittlich gut 30 Prozent gestiegen. Das sind fast drei Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Erstmals zeigt das Managerinnen-Barometer des DIW Berlin, dass zahlreiche Unternehmen den Frauenanteil in ihrem Aufsichtsrat auch über das vorgegebene Minimum hinaus erhöhen.

Geschlechterquote für Aufsichtsräte greift, in Vorständen herrscht nahezu Stillstand

DIW Berlin, Pressemitteilung vom 10.01.2018

DIW Berlin analysiert Entwicklung des Frauenanteils in mehr als 500 Unternehmen – Keine Signalwirkung der Geschlechterquote auf Vorstände – Besonderer Aufholbedarf bei Banken und Versicherungen – Gemeinsame Anstrengungen von Politik und Unternehmen nötig

Die Geschlechterquote für Aufsichtsräte in Höhe von 30 Prozent greift: In den Kontrollgremien der gut 100 Unternehmen in Deutschland, die seit 2016 an die Quote gebunden sind, ist der Frauenanteil bis Ende des Jahres 2017 auf durchschnittlich gut 30 Prozent gestiegen. Das sind fast drei Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Erstmals zeigt das Managerinnen-Barometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), dass zahlreiche Unternehmen den Frauenanteil in ihrem Aufsichtsrat auch über das vorgegebene Minimum hinaus erhöhen.

Von einer Signalwirkung für Vorstände und Geschäftsführungen, für die es in Deutschland bislang keine Quotenregelung gibt, kann jedoch keine Rede sein: Dort herrscht mit Blick auf die Repräsentation von Frauen beinahe Stillstand. Im Durchschnitt der umsatzstärksten 200 Unternehmen verblieb der Frauenanteil bei etwas mehr als acht Prozent. Lediglich bei den 30 größten börsennotierten Unternehmen (DAX-30) und bei den Unternehmen mit Bundesbeteiligung erhöhte er sich jeweils um rund zwei Prozentpunkte auf 13 bzw. fast 18 Prozent. In anderen Gruppen wie bei den Versicherungen ging der Anteil der Vorständinnen zurück.

„Zwei Jahre nach Einführung der Geschlechterquote für Aufsichtsräte ergibt sich ein relativ klares Bild: Sie greift, wie in anderen europäischen Ländern auch“, sagt Elke Holst, Forschungsdirektorin für Gender Studies am DIW Berlin, die gemeinsam mit Katharina Wrohlich Daten zu mehr als 500 Unternehmen in Deutschland erhoben und ausgewertet hat. „Zur Wahrheit gehört aber auch, dass ohne Druck und drohende Sanktionen offensichtlich fast nichts vorangeht, wie sich mit Blick auf die Entwicklung in den Vorständen zeigt.“

Unternehmen sollten sich ambitionierte Ziele für mehr Frauen in Führungspositionen setzen

Um nachhaltig mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, sollten die Unternehmen im eigenen Interesse zügig einen Pool geeigneter Kandidatinnen auf- und ausbauen, so Holst: „Andernfalls liegt es an der Politik, gegebenenfalls auch darüber nachzudenken, die bisherigen Regelungen für Frauen in Vorständen und Geschäftsführungen, die auf Freiwilligkeit basieren, zu verschärfen.“ Grundsätzlich gehe es aber nicht um ein Gegeneinander von Politik und Unternehmen, sondern vielmehr um gemeinsame Anstrengungen.

So sei einerseits die Politik gefragt, die Rahmenbedingungen zu verbessern. „Dazu zählen beispielsweise der qualitative und quantitative Ausbau der Kindertagesbetreuung und eine Forcierung der partnerschaftlich Aufteilung der unbezahlten Arbeit in Haushalt und Familie, etwa durch den Ausbau der Vätermonate beim Elterngeld“, sagt Wrohlich. Andererseits sei aber auch jedes einzelne Unternehmen gefragt, indem es seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Zeitsouveränität in der „Rush Hour“ des Lebens ermöglicht. Die Digitalisierung biete zahlreiche Möglichkeiten, diesen Wandel zu unterstützen.

Finanzsektor: Banken treten beinahe auf der Stelle, Versicherungen fallen zurück

Besonderen Aufholbedarf gibt es nach wie vor bei Banken und Versicherungen, in denen insgesamt mehr als die Hälfte der Beschäftigten Frauen sind: Während ihr Anteil in Vorständen und Aufsichtsräten der 100 größten Banken in Deutschland im vergangenen Jahr jeweils noch leicht auf knapp neun beziehungsweise fast 23 Prozent gestiegen ist, ging er bei den 60 größten Versicherungen auf gut neun beziehungsweise knapp 22 Prozent zurück. Da im Finanzsektor die meisten Unternehmen den Frauenanteil im Aufsichtsrat nicht weiter erhöhen, sobald sie die 30-Prozent-Marke erreicht haben, erscheint sogar eine lineare Fortschreibung der Entwicklung der vergangenen Jahre noch zu optimistisch. Doch selbst dann würde es rein rechnerisch noch 40 Jahre bei Banken und 28 Jahre bei Versicherungen dauern, bis in den Kontrollgremien beide Geschlechter gleich stark vertreten wären. In den Vorständen würden bis dahin etwa 70 Jahre vergehen.

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Die Wirtschaft im Euroraum wächst kräftig

Die Wirtschaft im Euroraum wächst kräftig. Im ersten und zweiten Vierteljahr erwarten drei Institute aus Deutschland, Italien und der Schweiz 0,6 Prozent und 0,5 Prozent Wachstum für das Währungsgebiet. Das sagen die drei Institute ifo, ISTAT und KOF.

Die Wirtschaft im Euroraum wächst kräftig

ifo Institut, Pressemitteilung vom 10.01.2018

Die Wirtschaft im Euroraum wächst kräftig. Im ersten und zweiten Vierteljahr erwarten drei Institute aus Deutschland, Italien und der Schweiz 0,6 Prozent und 0,5 Prozent Wachstum für das Währungsgebiet. Das sagen die drei Institute ifo, ISTAT und KOF aus München, Rom und Zürich. Für das dritte und das vierte Vierteljahr von 2017 rechnen sie ebenfalls mit jeweils 0,6 Prozent. Treiber sind die privaten Investitionen. Der private Konsum nimmt robust zu, allerdings mit geringerer Geschwindigkeit als noch in der ersten Hälfte des Jahres 2017.

Die Inflation dürfte von 1,4 Prozent im letzten Quartal 2017 auf 1,2 Prozent im ersten Quartal 2018 fallen. Grund hierfür sind Basiseffekte, die aus stärkeren Preisanstiegen für Energie und Nahrungsmittel im Winter zuvor resultieren. Für das zweite Vierteljahr 2018 erwarten die Institute einen Wiederanstieg auf 1,4 Prozent. Die Prognose wurde erstellt unter der Annahme eines Preises von Nordsee-Öl bei 67 Dollar pro Fass und eines Kurses von 1,20 Dollar für einen Euro.

Risiken bestehen in den fragilen, aber zuletzt schrittweise stabiler gewordenen Bankensektoren in einigen Ländern, das heißt im immer noch hohen Anteil an notleidenden Krediten. Positiv könnte sich auswirken die derzeit sehr gute Stimmung bei den Unternehmen, den Konsumenten und an den Finanzmärkten.

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Deutsche Exporte im November 2017: +8,2 % zum November 2016

Im November 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 116,5 Mrd. Euro exportiert und Waren im Wert von 92,8 Mrd. Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im November 2017 um 8,2 % und die Importe um 8,3 % höher als im November 2016.

Deutsche Exporte im November 2017: +8,2 % zum November 2016

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 09.01.2018

Im November 2017 wurden von Deutschland Waren im Wert von 116,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 92,8 Milliarden Euro importiert. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse weiter mitteilt, waren damit die deutschen Exporte im November 2017 um 8,2 % und die Importe um 8,3 % höher als im November 2016. Kalender- und saisonbereinigt stiegen die Exporte gegenüber dem Vormonat Oktober 2017 um 4,1 % und die Importe um 2,3 %.

Die Außenhandelsbilanz schloss im November 2017 mit einem Überschuss von 23,7 Milliarden Euro ab. Im November 2016 hatte der Saldo in der Außenhandelsbilanz +22,0 Milliarden Euro betragen. Kalender- und saisonbereinigt lag der Außenhandelsbilanzüberschuss im November 2017 bei 22,3 Milliarden Euro.

Unter Berücksichtigung der Salden für Warenhandel einschließlich Ergänzungen zum Außenhandel (+25,4 Milliarden Euro), Dienstleistungen (-0,6 Milliarden Euro), Primäreinkommen (+5,9 Milliarden Euro) und Sekundäreinkommen (-5,2 Milliarden Euro) schloss – nach vorläufigen Berechnungen der Deutschen Bundesbank – die Leistungsbilanz im November 2017 mit einem Überschuss von 25,4 Milliarden Euro ab. Im November 2016 hatte die deutsche Leistungsbilanz einen Aktivsaldo von 24,9 Milliarden Euro ausgewiesen.

In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im November 2017 Waren im Wert von 67,9 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 62,1 Milliarden Euro von dort importiert. Gegenüber November 2016 stiegen die Exporte in die EU-Länder um 8,0 % und die Importe aus diesen Ländern um 9,5 %. In die Länder der Eurozone wurden im November 2017 Waren im Wert von 43,0 Milliarden Euro (+9,1 %) geliefert und Waren im Wert von 41,3 Milliarden Euro (+9,5 %) aus diesen Ländern bezogen. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im November 2017 Waren im Wert von 24,9 Milliarden Euro (+6,2 %) exportiert und Waren im Wert von 20,8 Milliarden Euro (+9,6 %) von dort importiert.

In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) wurden im November 2017 Waren im Wert von 48,5 Milliarden Euro exportiert und Waren im Wert von 30,7 Milliarden Euro aus diesen Ländern importiert. Gegenüber November 2016 nahmen die Exporte in die Drittländer um 8,4 % zu, die Importe von dort stiegen um 5,9 %.

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Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im November 2017

Wie das BMWi mitteilt, ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes die Produktion im Produzierenden Gewerbe im November im Vergleich zum Vormonat um 3,4 Prozent gestiegen. Die Industrieproduktion nahm um 4,3 Prozent zu und die Bauproduktion um 1,5 Prozent.

Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im November 2017

BMWi, Pressemitteilung vom 09.01.2018

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Produktion im Produzierenden Gewerbe im November im Vergleich zum Vormonat um 3,4 Prozent gestiegen. Die Industrieproduktion nahm um 4,3 Prozent zu und die Bauproduktion um 1,5 Prozent. Innerhalb der Industrie nahm die Erzeugung von Investitionsgütern besonders stark zu (+5,7 Prozent). Die Produktion von Konsum- und Vorleistungsgütern wurde um 3,6 Prozent beziehungsweise 3,0 Prozent ausgeweitet.

Trotz des Anstiegs im November ergab sich im Zweimonatsvergleich Oktober/November gegenüber August/September ein Rückgang der Produktion im Produzierenden Gewerbe um 0,2 Prozent. Die Industrieproduktion nahm um 0,3 Prozent ab. Die Bauproduktion meldete ein leichtes Minus von 0,1 Prozent.

Nach zwei Monaten des Rückgangs zieht die Fertigung im Produzierenden Gewerbe nun wieder spürbar an. Dies wurde aufgrund der diesjährigen Feier- und Brückentage im Oktober allgemein erwartet. Die gute Entwicklung der Auftragseingänge sowie die optimistischen Geschäftserwartungen deuten für die kommenden Monate auf eine lebhafte Entwicklung der Industriekonjunktur hin. Der Bau scheint demgegenüber zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen zu stoßen.

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