Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im November 2017

Wie das BMWi mitteilt, sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im November nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gesunken. Während die Neubestellungen bei Vorleistungs- und Konsumgütern deutlich zulegten (+2,0 Prozent bzw. +3,2 Prozent), ging das Ordervolumen bei den Investitionsgütern zurück (-2,3 Prozent). Ohne Großaufträge sind die Auftragseingänge im November um 1,8 Prozent gestiegen.

Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im November 2017

BMWi, Pressemitteilung vom 08.01.2018

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im November gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent gesunken. Während die Neubestellungen bei Vorleistungs- und Konsumgütern deutlich zulegten (+2,0 Prozent beziehungsweise +3,2 Prozent), ging das Ordervolumen bei den Investitionsgütern zurück (-2,3 Prozent). Ohne Großaufträge sind die Auftragseingänge im November um 1,8 Prozent gestiegen.

In der Tendenz sind die Auftragseingänge kräftig aufwärtsgerichtet. Im Zwei- beziehungsweise Dreimonatsdurchschnitt ergibt sich ein Plus von 1,2 Prozent beziehungsweise 4,2 Prozent. Die positive Entwicklung lässt sich insbesondere bei den Investitionsgütern beobachten, aber auch die anderen Bereiche legen zu. Die stärkeren Nachfrageimpulse kommen weiterhin aus dem Ausland.

Nach dem starken dritten Quartal hatte das Volumen der Auftragseingänge im Oktober ein neues Rekordniveau erreicht. Im November waren im Wesentlichen die Schwankungen bei den Großaufträgen für das negative Ergebnis verantwortlich. Insgesamt haben sich die Aufträge in der zweiten Jahreshälfte 2017 überaus dynamisch entwickelt. Damit ist das Fundament für einen starken Jahresauftakt in der Industrie gelegt.

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KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Kleine Stimmungsabschwächung nach Rekordjahr

Nach einer außergewöhnlichen Rekordjagd des Geschäftsklimas im Verlauf des gesamten letzten Jahres gibt die Stimmung bei den kleinen und mittleren Unternehmen zum Jahresende 2017 etwas nach: Der zentrale Indikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers sinkt im Dezember um 0,7 Zähler auf jetzt 30,6 Saldenpunkte.

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Kleine Stimmungsabschwächung nach Rekordjahr

KfW, Pressemitteilung vom 02.01.2018

  • Mittelständler blicken auf ein ausgezeichnetes Geschäftsjahr zurück
  • Stimmung bei Großunternehmen bleibt nahezu unverändert gut
  • Gestiegene Preiserwartungen signalisieren Normalisierung der Inflationsrate

Nach einer außergewöhnlichen Rekordjagd des Geschäftsklimas im Verlauf des gesamten letzten Jahres gibt die Stimmung bei den kleinen und mittleren Unternehmen zum Jahresende 2017 etwas nach: Der zentrale Indikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers sinkt im Dezember um 0,7 Zähler auf jetzt 30,6 Saldenpunkte. Ursächlich sind leichte Rückgänge bei der Beurteilung der Geschäftslage (-0,4 Zähler auf 43,9 Saldenpunkte) und den Erwartungen. Trotz des kleinen Rückgangs von einem Zähler sehen die Mittelständler die Geschäftserwartungen mit 17,6 Saldenpunkten weiterhin sehr optimistisch.

Die Geschäftslage der Großunternehmen ist aktuell so gut wie noch nie seit Beginn der gesamtdeutschen Erhebungen im Januar 1991 (+3,0 Zähler auf 46,4 Saldenpunkte). Die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate lassen zwar etwas nach (-3,0 Zähler auf 16,5 Saldenpunkte), das ist aber angesichts der aktuell sehr guten Konjunktur auch nicht verwunderlich. Alles in allem bleibt das Geschäftsklima der Großunternehmen weiterhin ausgezeichnet (-0,1 Zähler auf 31,2 Saldenpunkte).

Der Blick in die einzelnen Branchen zeigt zum Jahresende nur wenig Veränderung. Überdurchschnittlich steigt die Stimmung in den großen Bauunternehmen (+3,9 Zähler auf 45,8 Saldenpunkte). Auf das Gesamtjahr 2017 gesehen ist das Geschäftsklima im Verarbeitenden Gewerbe besonders stark gestiegen (industrieller Mittelstand: +16,3 Zähler; Großindustrie: +13,9 Zähler; jeweils im Vergleich zum Dezember 2016).

Die Absatzpreiserwartungen der Mittelständler sind im Dezember deutlich angestiegen (+2,7 Zähler) und bestätigen den Aufwärtstrend im Jahresverlauf (+10,9 Zähler). Der aktuelle Wert von 15,6 Saldenpunkten signalisiert, dass deutlich mehr Unternehmen mit steigenden als mit fallenden Verkaufspreisen in der nächsten Zeit rechnen – ein Spiegel der starken Nachfrage, der sich die Unternehmen gegenübersehen.

„Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft befindet sich in einem ungebrochenen Aufwärtstrend, die Konjunkturaussichten für das gerade begonnene Jahr sind gut“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. „Für 2018 prognostizieren wir ein anhaltend hohes Realwachstum von 2,5 %.“ Ungeachtet des Optimismus in den Unternehmen müsse man aber auch die Abwärtsrisiken im Auge behalten. Hierzu gehörten die US-Außen- und Handelspolitik sowie die Situation in China, wo die Verschuldung des Privatsektors enorm angestiegen sei. „Von der Steuersenkung der Trump-Regierung erwarten wir kaum konjunkturelle Effekte auf die Nachfrage. Denn hiervon profitieren vor allem Unternehmen und wohlhabende Haushalte, die ihr zusätzlich verfügbares Einkommen größtenteils nicht ausgeben, sondern sparen dürften“, so Zeuner.

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Kommunale Unternehmen auf Expansionskurs

Wie das IW Köln mitteilt, haben in den letzten Jahren kommunale Unternehmen weiter expandiert. In einigen profitablen Bereichen, vor allem der Energiewirtschaft und der Abfallwirtschaft, stehen sie dabei in direkter Konkurrenz mit privaten Unternehmen. Zwischen dem Anfang des Jahrzehnts 2010 und 2014 ist der Umsatz in den Flächenbundesländern fast 17 Prozent oder 42,2 Mrd. auf 293,4 Mrd. Euro gestiegen.

Kommunale Unternehmen auf Expansionskurs

IW Köln, Pressemitteilung vom 02.01.2018

In den letzten Jahren haben kommunale Unternehmen weiter expandiert. In einigen profitablen Bereichen, vor allem der Energiewirtschaft und der Abfallwirtschaft, stehen sie dabei in direkter Konkurrenz mit privaten Unternehmen. Zwischen dem Anfang des Jahrzehnts 2010 und 2014 ist der Umsatz in den Flächenbundesländern fast 17 Prozent oder 42,2 Milliarden auf 293,4 Milliarden Euro gestiegen.

Dabei ist die Dynamik, aber auch die Bedeutung der kommunalen Unternehmen sehr unterschiedlich. Betrachtet man den Umsatz gemessen am Bruttoinlandsprodukt als Maßstab zum relativen Größenvergleich, ragt Sachsen mit besonders großen kommunalen Unternehmen heraus. Baden-Württemberg folgt auf Platz 2 vor Hessen und Thüringen. Deutlich kleiner dimensioniert sind die kommunalen öffentlichen Unternehmen in Rheinland-Pfalz, Bayern, Niedersachsen und dem Saarland.

In absoluten Größen stechen Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen heraus. 2014 haben die Kommunalunternehmen aus dem Südwesten 71,9 Milliarden Euro umgesetzt, in NRW waren es 63,4 Milliarden. Bayern und Hessen folgen mit 44,8 und 32,0 Milliarden. Auch Sachsen (22,3 Milliarden), Niedersachsen (17,2 Milliarden) und Rheinland-Pfalz (10,1 Milliarden) liegen inzwischen über der 10-Milliarden-Euro-Grenze.

Sachsen ist auch an der Spitze der Länder mit dem höchsten Wachstum kommunaler Unternehmen. Hier stieg der Umsatz zwischen 2010 und 2014 um 51 Prozent. Auch Thüringer Kommunen setzten ihre Unternehmen mit einem Plus von 50 Prozent auf Expansionskurs. In Bayern breiteten sich Unternehmen in Besitz von Städten und Kommunen ebenfalls aus und wuchsen um 26 Prozent; Nordrein-Westfalen folgt mit 21 Prozent. Deutlich zurückhaltender war Baden-Württemberg. Die hier schon sehr weit ausgebauten öffentlichen Unternehmen legten hier nur um 6 Prozent zu. Sehr ähnlich sah es mit 6 und 7 Prozent im Saarland und Sachsen-Anhalt aus. Besonders zurückhaltend waren Niedersachsens Kommunen. Während das Land immer noch Anteile an Volkswagen hält und dort eine privilegierte Stellung einnimmt, sind die Umsätze der kommunalen Unternehmen zuletzt sogar um 0,5 Prozent zurückgegangen.

Wirtschaftlich sind die Unternehmen für die Kommunen unter dem Strich lohnend. Sie konnte von einem positiven Jahresergebnis von 7,0 Milliarden Euro und Abführungen von 5,7 Milliarden Euro profitieren. Auf der anderen Seite mussten in defizitären Bereichen Verluste von 2,8 Milliarden Euro übernommen und Zuschüsse von 5,5 Milliarden Euro geleistet werden. Unter dem Strich stand aber immer noch ein Saldo von 4,4 Milliarden Euro. Allein im Bereich der Energieversorgung waren es 2014 6,5 Milliarden Euro. Wie unzuverlässig diese Einnahmenströme sind, zeigt allerdings der Vorjahresvergleich. 2013 war das Jahresergebnis nur halb so hoch, sodass für die Kommunen im Saldo gerade einmal 0,3 Milliarden Euro zur Verfügung standen.

Gerade die Energieversorgung war zuletzt starken Schwankungen unterworfen. In der Phase der Öffnung der Strommärkte – Ende der neunziger Jahre – haben sich viele Kommunen aus der Stromerzeugung, dem Vertrieb und dem Netzbetrieb zurückgezogen. Zu Zeiten steigender Preise und Gewinnmöglichkeiten sind viele Kommunen dann wieder in das – zu dem Zeitpunkt lukrative – Geschäft eingestiegen und engagieren sich inzwischen als überregionale Player in der Stromwirtschaft. Sichere Zahlungsströme sind damit aber nicht verbunden. Die Stromwirtschaft ist mit den doppelten Strukturveränderungen – der Marktöffnung und der Energiewende – zu einem sehr viel unsicheren und riskanteren Geschäft geworden.

Ganz unabhängig davon ist in einer marktwirtschaftlichen Ordnung kritisch zu hinterfragen, warum Kommunen sich mit den Geldern ihrer Bürger an Märkten engagieren, die auch ohne den staatlichen (hier kommunalen) Eingriff funktionieren. Die Sicherung der Stromversorgung gelingt auch ohne Unternehmen im öffentlichen Besitz; der Ausbau der erneuerbaren Energien wird durch entsprechende gesetzliche Vorgaben, insbesondere dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), vorangetrieben. Noch kritischer ist die öffentliche Tätigkeit in Bereichen, in denen private Anbieter verdrängt werden sollen, wie dies in der Abfallwirtschaft zu beobachten ist.

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Verbraucherpreise im Dezember 2017 voraussichtlich um 1,7 % höher als im Dezember 2016

Die Inflationsrate in Deutschland wird im Dezember 2017 voraussichtlich 1,7 % betragen. Gegenüber November 2017 steigen die Verbraucherpreise voraussichtlich um 0,6 %. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen mitteilt, wird die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2017 voraussichtlich bei 1,8 % liegen.

Verbraucherpreise im Dezember 2017 voraussichtlich um 1,7 % höher als im Dezember 2016

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 29.12.2017

Die Inflationsrate in Deutschland – gemessen am Verbraucherpreisindex – wird im Dezember 2017 voraussichtlich 1,7 % betragen. Gegenüber November 2017 steigen die Verbraucherpreise voraussichtlich um 0,6 %. Wie das Statistische Bundesamt nach bisher vorliegenden Ergebnissen weiter mitteilt, wird die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2017 voraussichtlich bei 1,8 % liegen.

Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex für Deutschland hat sich im Dezember 2017 im Vorjahresvergleich voraussichtlich um 1,6 % erhöht, gegenüber November 2017 steigt er voraussichtlich um 0,8 %. Im Jahresdurchschnitt 2017 ist der Harmonisierte Verbraucherpreisindex gegenüber 2016 voraussichtlich um 1,7 % gestiegen.

Die endgültigen Ergebnisse für Dezember 2017 werden am 16. Januar 2018 veröffentlicht.

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IW-Verbandsumfrage: Optimismus überwiegt

Die deutsche Wirtschaft sieht sich zum Jahreswechsel größtenteils in bester Verfassung. Das zeigt die neue Verbandsumfrage des IW Köln, für die das IW 48 Branchenverbände zu ihrer aktuellen Lage und zu ihren Erwartungen für 2018 befragt hat. Allerdings werden fehlende Fachkräfte immer häufiger zum Problem.

IW-Verbandsumfrage: Optimismus überwiegt

IW Köln, Pressemitteilung vom 27.12.2017

Die deutsche Wirtschaft sieht sich zum Jahreswechsel größtenteils in bester Verfassung. Das zeigt die neue Verbandsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft, für die das IW 48 Branchenverbände zu ihrer aktuellen Lage und zu ihren Erwartungen für 2018 befragt hat. Allerdings werden fehlende Fachkräfte immer häufiger zum Problem.

Über zwei Drittel der Verbände erwarten, dass ihre Unternehmen im kommenden Jahr mehr produzieren werden als 2017. Da ist es verständlich, dass 26 der 48 Verbände die aktuelle Wirtschaftslage positiver einschätzen als vor einem Jahr. Gleichzeitig hat sich die Zahl derer deutlich reduziert, die die Situation schlechter bewerten – von neun auf zwei Verbände: Die Ernährungsindustrie sieht sich mit hoher Konkurrenz und steigenden Kosten konfrontiert, die Volks- und Raiffeisenbanken leiden unter niedrigen Zinsen und Margen.

Trotz der protektionistischen Politik von US-Präsident Donald Trump und dem nahenden Brexit kamen die Investitionen in Deutschland bereits 2017 in Schwung und werden sich im kommenden Jahr noch verstärken: 24 der 47 Verbände, die eine Einschätzung zur Investitionsentwicklung abgegeben haben, erwarten höhere Ausgaben ihrer Firmen. Außerdem gehen 19 davon aus, dass die Unternehmen zusätzliche Mitarbeiter einstellen werden. Nur neun Verbände rechnen dagegen mit einem Rückgang der Mitarbeiterzahl; vor einem Jahr traf das noch auf zwölf Verbände zu.

Allerdings könnte es für die Firmen ein schwieriges Unterfangen werden, neue Fachkräfte zu finden. Denn schon im Herbst 2017 zeigte die IW-Konjunkturumfrage, dass ein Drittel der damals befragten Unternehmen überausgelastet ist – und in zwei Drittel dieser Firmen schlägt sich das vor allem in einem Mangel an qualifizierten Mitarbeitern nieder. „Die Produktionsperspektiven der deutschen Wirtschaft könnten also noch besser sein, wenn mehr Fachkräfte verfügbar wären“, sagt IW-Direktor Michael Hüther.

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BMWi unterstützt KMU ab 2018 jetzt auch in internationalen ZIM-Innovationsnetzwerken

Das BMWi hat die Neufassung der Förderrichtlinie für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) veröffentlicht. Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei ihrer Internationalisierung zu unterstützen.

BMWi unterstützt KMU ab 2018 jetzt auch in internationalen ZIM-Innovationsnetzwerken

BMWi, Pressemitteilung vom 28.12.2017

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat die Neufassung der Förderrichtlinie für das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) veröffentlicht. Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei ihrer Internationalisierung zu unterstützen.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries: „Gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen ist es wichtig, sich international aufzustellen, sich zu vernetzen und neue Märkte zu erschließen. Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand – kurz ZIM – des Bundeswirtschaftsministeriums richten wir daher konsequent darauf aus. Jetzt können auch Anträge für Kooperationsnetzwerke mit ausländischen Partnern gestellt werden. Das bietet die Möglichkeit gemeinsam neue Technologien und Produkte zu entwickeln und neue Märkte zu erschließen. Denn hervorragende Forschungs- und Innovationsleistung findet mehr denn je in internationalen Netzwerken über Ländergrenzen hinweg statt. Von dem Wissens- und Kompetenzgewinn profitieren alle.“

Das BMWi fördert seit 15 Jahren Kooperationsnetzwerke, in denen KMU in Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und weiteren Partnern technologische Innovationen entwickeln, die sich erfolgreich auf dem Markt durchsetzen können.

Am 1. Januar 2018 startet hierzu ein zweijähriger Modellversuch zur Internationalisierung der ZIM-Netzwerkförderung: Neben der Anerkennung von ausländischen KMU als Netzwerkpartner werden u. a. die höheren finanziellen und zeitlichen Aufwendungen einer internationalen Zusammenarbeit bei der Förderung berücksichtigt. Der deutsche Finanzierungsanteil am Netzwerkmanagement begünstigt nur die deutschen Partner. Das kooperierende ausländische Netzwerkmanagement finanziert und gestaltet seinen Beitrag aus eigenen (Förder-) Mitteln.

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Die größten Familienunternehmen Deutschlands: Bayern und Baden-Württemberg investieren am meisten

Unter den größten Familienunternehmen liegen die süddeutschen vorn: In Baden-Württemberg betrug ihre Nettoinvestitionsquote im Jahr 2015 4,9 Prozent. Bayern folgt mit 4,4 Prozent auf dem zweiten Platz. Schlusslichter sind die Unternehmen in Hamburg mit 1,3 Prozent und dem Saarland mit 1,2 Prozent. Das ergibt die Studie „Die größten Familienunternehmen in Deutschland“ von der Deutschen Bank und dem BDI.

Die größten Familienunternehmen Deutschlands: Bayern und Baden-Württemberg investieren am meisten

BDI, Pressemitteilung vom 28.12.2017

  • BDI und Deutsche Bank veröffentlichen Untersuchung mit regionalen Daten
  • Große Unterschiede bei der Jobentwicklung

Unter den größten Familienunternehmen liegen die süddeutschen vorn: In Baden-Württemberg betrug ihre Nettoinvestitionsquote im Jahr 2015 4,9 Prozent. Bayern folgt mit 4,4 Prozent auf dem zweiten Platz. Schlusslichter sind die Unternehmen in Hamburg mit 1,3 Prozent und dem Saarland mit 1,2 Prozent. Das ergibt die Studie „Die größten Familienunternehmen in Deutschland“ von der Deutschen Bank und dem BDI. In ihrem Auftrag hat das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn die Unternehmenskennzahlen der rund 4.500 größten Familienunternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz.

Unter den größten Familienunternehmen Deutschlands sind die süddeutschen am investitionsfreudigsten: In Baden-Württemberg betrug ihre Nettoinvestitionsquote im Jahr 2015 4,9 Prozent. Bayern folgt mit 4,4 Prozent auf dem zweiten Platz. Schlusslichter sind die Unternehmen in Hamburg mit 1,3 Prozent und dem Saarland mit 1,2 Prozent. Eine positive Nettoinvestitionsquote zeigt, dass die innerhalb des Geschäftsjahres getätigten Investitionen oberhalb der Abschreibungen liegen. Sie deutet somit darauf hin, dass das Unternehmen sein Anlagevermögen erneuert hat oder sogar Erweiterungsinvestitionen getätigt werden. Die Nettoinvestitionsquote als Kennzahl gibt die Veränderung des Anlagevermögens im Verhältnis zum Umsatz an.

Das ergibt die Studie „Die größten Familienunternehmen in Deutschland“ von der Deutschen Bank und dem Bundesverband der Deutschen Industrie e. V. (BDI). In ihrem Auftrag hat das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn die Unternehmenskennzahlen der rund 4.500 größten Familienunternehmen mit mindestens 50 Millionen Euro Jahresumsatz untersucht – und dabei die aktuellsten regionalen Daten ausgewertet, die für das Jahr 2015 vorliegen.

„Gerade industrielle Familienunternehmen profitieren von einem günstigen Finanzierungsumfeld und hohen Absatzzahlen. Bayern und Baden-Württemberg sind als Standort gerade bei Industrieunternehmen beliebt. Dieser Trend setzt sich bis heute fort“, sagte Stefan Bender, Leiter Firmenkunden Deutschland bei der Deutschen Bank. „Die teilweise sehr hohen Nettoinvestitionsquoten zeigen, dass die großen deutschen Familienunternehmen auf die Zukunft setzen. Das ist ein gutes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Deutschland insgesamt“, so Bender.

Ein uneinheitliches Bild zeigt die Studie bei der Frage, ob die größten Familienunternehmen Jobmotoren sind: Während die Beschäftigung in Bremen um 6,9 Prozent stieg, stagnierte sie in den ostdeutschen Bundesländern mit einem minimalen Plus von 0,2 Prozent – und Hamburg verzeichnete sogar einen Rückgang um 1,7 Prozent. Bei den Flächenländern erzielten das Saarland mit 5,8 Prozent und Baden-Württemberg mit 5,6 Prozent den größten Anstieg. Eine besondere Rolle bei der Betrachtung der regionalen Kennzahlen spielen die ostdeutschen Länder (ohne Berlin). Obwohl mehr als 15 Prozent der Bevölkerung hier leben, haben nur 4,5 Prozent aller großen deutschen Familienunternehmen dort ihren Sitz.

Die größten Familienunternehmen spielen eine zentrale Rolle für die deutsche Volkswirtschaft. Obwohl sie nur etwa 0,1 Prozent der insgesamt 3,47 Millionen Unternehmen in Deutschland ausmachen, betrug ihr Anteil am Gesamtumsatz aller Unternehmen im Jahr 2015 rund 23 Prozent. Zudem stellten sie mehr als jeden fünften (21 Prozent) der insgesamt 28,82 Millionen sozialversicherten Arbeitsplätze in Deutschland.

Holger Lösch, stellvertretender BDI-Hauptgeschäftsführer: „Im neuen Jahr muss die nächste Bundesregierung entschlossen handeln und mehr Wirtschaft wagen. Die Politik in Bund und Ländern sollte ein klares Bekenntnis zu Industrie und Familienunternehmen abgeben. Die neue Bundesregierung muss die Belastungen der Unternehmen, etwa durch beharrlich steigende Bürokratielasten und Energiekosten, endlich in Angriff nehmen. Bislang sprudelnde Steuereinnahmen, überraschend stabiles Wirtschaftswachstum und weiterhin niedrige Zinsen sind kein Grund zum Ausruhen.“

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IHK-Umfrage: Digitalisierung – Wachsende Herausforderungen treffen auf größeren Optimismus

In punkto Digitalisierung sind die Unternehmen in Deutschland insgesamt auf einem guten Weg. 27 Prozent der Betriebe sehen sich derzeit bei Themen wie etwa Breitbandzugang, IT-Ausstattung, Anwendungsspektrum, Aufgeschlossenheit oder Handlungskompetenz gut aufgestellt. Damit die weiterhin bestehenden, erheblichen Potenziale gehoben werden können, müssen nach Auffassung des DIHK dringend bessere Rahmenbedingungen geschaffen werden.

IHK-Umfrage: Digitalisierung – Wachsende Herausforderungen treffen auf größeren Optimismus

DIHK, Mitteilung vom 21.12.2017

Die Digitalisierung ist für viele Unternehmen ein Wachstumstreiber. 44 Prozent verzeichnen Umsatzzuwächse – vor allem in Industrie, Handel, der IKT-Branche und im Gastgewerbe. Mehr als zwei Drittel sehen Chancen durch neue Geschäftsmodelle. Die Folge: Viele Unternehmer planen höhere Investitionen. Vor allem mit Blick auf die Digitalisierung wollen fast 90 Prozent der Betriebe zusätzliches Kapital einsetzen. Genauso viele Betriebe sehen die Notwendigkeit, Mitarbeiter weiterzubilden. Um diese Investitionsabsichten zu realisieren, brauchen sie ein starkes Signal der neuen Bundesregierung für gute Rahmenbedingungen.

Glaserfaserausbau immer dringlicher

Für die digitale Transformation der Unternehmen fehlen häufig die Grundvoraussetzungen. Es ist dringend notwendig, dass die Politik schneller und vorausschauender als bisher agiert. Der Wunsch nach einer leistungsfähigen, flächendeckenden Breitbandinfrastruktur steht bei Betrieben über alle Branchen hinweg an erster Stelle. Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht ist eine Erschließung ländlicher Regionen essenziell, da sich gerade dort viele kleine und mittlere Unternehmen befinden.

Rechtssicherheit bei der Datennutzung

Eine erfolgreiche Digitalisierung der Wirtschaft geht weit über Effizienzsteigerungen hinaus – hin zu neuen digitalen Geschäftsmodellen. Dafür brauchen die Betriebe Rechtssicherheit: Fast zwei Drittel der Unternehmen vermissen klare und praktikable Regeln beim wirtschaftlichen Umgang mit Daten.

Nur wenn sich kleinere und mittlere Unternehmen zusammenschließen und gemeinsame Vereinbarungen über den Austausch und die Nutzung von Daten treffen, können sie den Trend stoppen, dass Big Data die Konzentration auf einzelne marktbeherrschende Unternehmen verstärkt. Deshalb sollte die Politik gemeinsam mit der Wissenschaft die Vernetzung von Unternehmen über digitale Plattformen unterstützen.

Fachkräfte von morgen brauchen digitale Kompetenzen

Vier von zehn Betrieben wollen, dass die Bundesregierung sich vorrangig um die Sicherstellung und Vermittlung von digitalen Basiskompetenzen in allen Bildungsbereichen kümmert – und zwar entlang der gesamten Bildungskette. Für die Stärkung der dualen Ausbildung ist es notwendig, dass Berufsschulen im Rahmen der Digitalisierungsstrategien von Bund und Ländern einen besonderen Stellenwert einnehmen. Eine zeitgemäße Ausstattung ist dringend erforderlich, damit Nachwuchsfachkräfte den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gewachsen sind.

Sicherheit als dringende Herausforderung

In IT-Sicherheit zu investieren, ist keine betriebswirtschaftliche, sondern eine existenzielle Frage: Drei Viertel der Unternehmen fürchten wachsende Sicherheitsrisiken. 27 Prozent wünschen sich mehr Unterstützung bei der IT-Sicherheit. Den mit Abstand größten Bedarf sehen Unternehmen bei rechtlichen Fragen (63 Prozent) und im Bereich der Weiterbildung (48 Prozent). Die IHK-Organisation unterstützt Unternehmen auf dem Weg zu einer sicheren Digitalisierung der Geschäftsprozesse.

Stand der Digitalisierung: Trend zeigt wieder nach oben

Bei der Selbsteinschätzung zum Stand der Digitalisierung sind die Unternehmen etwas positiver als in der letzten Umfrage. Mit Blick auf die Digitalisierung fühlt sich derzeit etwas über ein Viertel der Unternehmen wirklich gut aufgestellt. Dies betrifft Themen wie etwa Breitbandzugang und IT-Ausstattung, Anwendungsspektrum, Aufgeschlossenheit und die Kompetenz handelnder Personen. Die Betriebe befinden sich insgesamt auf einem guten Weg. Dennoch bestehen auch weiterhin erhebliche Potenziale in der digitalen Entwicklung. Für die Umsetzung braucht es dringend bessere Rahmenbedingungen.

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Neuerliches Rekordhoch beim ifo Beschäftigungsbarometer

Die deutschen Unternehmen suchen immer mehr Personal. Das ifo Beschäftigungsbarometer stieg auf 113,5 Punkte im Dezember, von 113,2 Punkten im November. Das ist erneut ein historisches Rekordhoch.

Neuerliches Rekordhoch beim ifo Beschäftigungsbarometer

ifo Institut, Pressemitteilung vom 22.12.2017

Die deutschen Unternehmen suchen immer mehr Personal. Das ifo Beschäftigungsbarometer stieg auf 113,5 Punkte im Dezember, von 113,2 Punkten im November. Das ist erneut ein historisches Rekordhoch.

Insbesondere die Industrie plant, ihre Mitarbeiterzahl deutlich zu vergrößern. Auch hier stieg das Barometer auf einen neuen Rekordwert. Nahezu alle wichtigen Branchen planen, ihren Personalbestand zu vergrößern. Auch im Handel bleibt die Einstellungsbereitschaft hoch. Gleiches gilt für das Bauhauptgewerbe. Bei den Dienstleistern suchen insbesondere Speditions- und Logistikbetriebe nach neuen Mitarbeitern.

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Boom hält an – trotz eines Dämpfers zum Jahresausklang

Das Konjunkturbarometer des DIW Berlin hat im Dezember um vier Zähler auf nunmehr 109 Punkte nachgegeben. Der Wert über 100 zeigt aber immer noch ein überdurchschnittliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal von gut einem halben Prozent gegenüber dem dritten Quartal an.

Boom hält an – trotz eines Dämpfers zum Jahresausklang

DIW Berlin, Pressemitteilung vom 21.12.2017

Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat im Dezember um vier Zähler auf nunmehr 109 Punkte nachgegeben. Der Wert über 100 zeigt aber immer noch ein überdurchschnittliches Wachstum des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal von gut einem halben Prozent gegenüber dem dritten Quartal an. „Im Schlussquartal wird das Plus bei der Wirtschaftsleistung zwar etwas schwächer ausfallen als zuvor. Die prall gefüllten Auftragsbücher sprechen aber dafür, dass der kräftige Aufschwung anhält“, sagt DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner.

Die Stimmung in den Unternehmen hat sich Umfragen zufolge im Vergleich zu den sehr starken Vormonaten etwas eingetrübt, bleibt aber außerordentlich gut. „Die Unsicherheit über die Regierungsbildung scheint den Unternehmen keine größeren Sorgen zu bereiten“, kommentiert Ferdinand Fichtner. So bleibt die konjunkturelle Lage nach DIW-Einschätzung günstig, denn sowohl die Inlandsnachfrage als auch der Außenhandel stützen das Wachstum. „Die Auslandsnachfrage ist kräftig und unter anderem deswegen investieren die Unternehmen wieder mehr. Der private Verbrauch profitiert weiterhin von der guten Arbeitsmarktentwicklung“, fasst Simon Junker, DIW-Experte für die Konjunktur in Deutschland, zusammen.

Die Weltkonjunktur wird im kommenden Jahr an Schwung verlieren: Die Konjunktur in den USA dürfte bald ihren Höhepunkt überschritten haben und der strukturelle Wandel in China wird voraussichtlich zu einer schwächeren Nachfrage nach Investitionsgütern aus Deutschland führen. Alles in allem erwarten die KonjunkturexpertInnen des DIW Berlin eine Fortsetzung des Aufschwungs mit einem allmählich etwas schwächeren Wachstum der deutschen Wirtschaft. Diese durchläuft eine Hochkonjunktur, eine Überhitzung droht derzeit jedoch nicht.

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