Gesetzliche Mindestlöhne in der EU: Nominal und real kräftige Zuwächse

Die Mindestlöhne in den 22 von 28 EU-Staaten, die über eine allgemeine gesetzliche Untergrenze verfügen, sind zuletzt im Durchschnitt kräftig gewachsen. 21 Staaten haben ihre Lohnuntergrenze zum 1. Januar 2017 oder unterjährig im Jahr 2016 angehoben, lediglich in Griechenland gab es wegen der Vorgaben der Troika keine Erhöhung. Die nominalen Erhöhungen waren die stärksten seit 2007. Da gleichzeitig die Inflation sehr niedrig war, legten die Mindestlöhne in den meisten EU-Ländern auch real deutlich zu. Das zeigt der neue WSI-Mindestlohnbericht der Hans-Böckler-Stiftung.

 

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Mitarbeiterfluktuation schadet der Produktivität junger Unternehmen

Während etablierte Unternehmen Studien zufolge von moderater Mitarbeiterfluktuation profitieren können, indem diese dazu beiträgt, dass sie ihre Produktivität steigern, zeigt sich bei jungen Unternehmen ein anderes Bild. Wenn bei ihnen Mitarbeiter ausgetauscht werden, hat dies negative Folgen für ihre Produktivität. Dieser negative Effekt ist vor allem dann besonders groß, wenn Gründer keine Erfahrung in der Führung von Personal haben und ist umso stärker ausgeprägt, je jünger ein Unternehmen ist. Zu diesen und anderen Ergebnissen kommt eine Studie des ZEW.

 

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Weltweite Handelserleichterungen werden Wirklichkeit – Unterstützung für Entwicklungsländer

Nach langen Verhandlung ist lt. BMWi das Abkommen der WTO über Handelserleichterungen, Trade Facilitation Agreement, in Kraft getreten. Das Abkommen über Handelserleichterungen sorgt für transparente Zollverfahren und verbindliche Zollauskünfte, strebt die Einführung oder Verbesserung elektronischer Vorabanmeldeverfahren sowie eine gute Kooperation von Zollbehörden an.

 

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Digitalisierung gelingt nur mit Datensicherheit

Unternehmen benötigen in der immer komplexer werdenden IT-Welt Orientierung und Markttransparenz. Sichere, einfach nutzbare Produkte und Lösungen sind die Grundlage für mehr Daten- und Informationsschutz. Der DIHK sieht hier eine Fürsorgepflicht des Staates und fordert eine ressortübergreifende Strategie sowie die bessere Förderung von Forschung und Instrumenten für mehr Cybersicherheit. Zudem müsse die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft verbessert werden, und nicht zuletzt gelte es, die Mitarbeiter zu befähigen.

 

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ifo Geschäftsklimaindex Dienstleistungen sinkt

Die Stimmung im Dienstleistungssektor hat sich erneut verschlechtert. Der Geschäftsklimaindex sank im Februar von 109,3 auf 108,5 Punkte. Während die Unternehmer mit ihrer aktuellen Geschäftslage etwas zufriedener waren, nahm die Zuversicht mit Blick auf die kommenden sechs Monate ab. Die Einstellungsbereitschaft bleibt lt. ifo Institut jedoch weiterhin hoch.

 

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