Trotz einiger Unsicherheiten erhöht der DIHK seine Wachstumsprognose für 2017, die im Herbst noch bei 1,2 Prozent gelegen hatte, auf Grundlage seiner aktuellen Konjunkturumfrage auf nunmehr 1,6 Prozent.
Wirtschaft
Trotz einiger Unsicherheiten erhöht der DIHK seine Wachstumsprognose für 2017, die im Herbst noch bei 1,2 Prozent gelegen hatte, auf Grundlage seiner aktuellen Konjunkturumfrage auf nunmehr 1,6 Prozent.
Im November 2016 meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.677 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 10,8 % weniger als im November 2015.
Wie das BMWi mitteilt, sank die Produktion im Produzierenden Gewerbe nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Dezember im Vergleich zum Vormonat um 3,0 % – nach moderaten Zuwächsen in den beiden Vormonaten (je +0,5 %).
Die Finanzmarktrisiken in Deutschland sind zwischen Januar 2016 und Januar 2017 etwas gesunken. Allerdings bleiben sie im langfristigen Vergleich relativ hoch und könnten in diesem Jahr wieder steigen. Zu diesem Ergebnis kommt der neue IMK-Finanzmarktstabilitätsreport der Hans-Böckler-Stiftung.
Die Stimmung der Wirtschaft im Euroraum hat sich weiter aufgehellt. Das ifo Wirtschaftsklima verbesserte sich im ersten Quartal von 8,2 auf 17,2 Saldenpunkte. Die Erwartungen sind deutlich positiver als im Vorquartal.
Der Bund der Steuerzahler hat in einem detaillierten Vergleich der Wohnnebenkosten für das Jahr 2016 ein teils erhebliches Kostengefälle in den 16 deutschen Landeshauptstädten festgestellt.
Die aggressiven Strategien multinationaler Konzerne zur Minimierung ihrer Steuerlast werden intensiv in der Öffentlichkeit diskutiert. Um diesen Strategien entgegenzuwirken und mehr Transparenz zu schaffen, wollen die OECD und die EU-Kommission eine länderbezogene Berichterstattung einführen – das sog. Country-by-Country Reporting. Damit sollen multinationale Unternehmen zur Offenlegung steuerlicher Informationen gezwungen werden. Eine aktuelle Studie des ZEW zeigt jedoch, dass sich das CbCR kaum zur Eindämmung aggressiver Steuerplanung eignet.
Wie das BMWi mitteilt, haben sich die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Dezember im Vergleich zum Vormonat sehr kräftig um 5,2 % erhöht.
Zum Jahresanfang stieg der HWWI-Rohstoffpreisindex erneut. Mit 1,2 % (in Euro: +0,5 %) fiel der Aufschwung moderat aus und der Index stieg auf 108,6 Punkte. Alle drei Teilindizes zeigten positive Wachstumsraten, wobei die größte Preissteigerung bei den Nahrungs- und Genussmitteln mit 3,7 % zu verzeichnen war.
Nach vorläufigen Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung ist der Reallohnindex in Deutschland im Jahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 % gestiegen. Dies ist der dritthöchste Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lagen die Nominallöhne im Jahr 2016 um 2,3 % über dem Vorjahreswert.
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