Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich merklich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist von 108,3 Punkten im Juli auf 106,2 Punkte im August gefallen.
Wirtschaft
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich merklich verschlechtert. Der ifo Geschäftsklimaindex ist von 108,3 Punkten im Juli auf 106,2 Punkte im August gefallen.
Deutschlands große Familienunternehmen profitieren von ihrer Exportstärke. Etwa jeden dritten Euro verdienten sie im vergangenen Jahr durch die Ausfuhr von Waren und Dienstleistungen. Das zeigt die Studie „Die größten Familienunternehmen in Deutschland“, die der BDI und die Deutsche Bank gemeinsam mit dem IfM Bonn jährlich veröffentlichen.
Der Staat erzielte im ersten Halbjahr 2016 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes einen Finanzierungsüberschuss von 18,5 Milliarden Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt in jeweiligen Preisen errechnet sich daraus eine Quote von +1,2 %.
Die deutsche Wirtschaft hat ihren Wachstumskurs mit etwas abgeschwächtem Tempo fortgesetzt: Wie das Statistische Bundesamt bereits in seiner Schnellmeldung mitgeteilt hatte, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zweiten Quartal 2016 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,4 % höher als im ersten Quartal 2016.
Immer weniger Schulabgänger interessieren sich für eine Ausbildung in einem Kleinstbetrieb: Nach Berechnungen des IfM Bonn sank die Zahl der Auszubildenden in diesen Betrieben zwischen 2009 und 2015 um rund 100.000 Personen.
Kleine und mittlere Unternehmen benötigen weniger als Innovationsanreiz weitere finanzielle Fördermaßnahmen, sondern mehr Unterstützung bei der Vernetzung untereinander sowie mit institutionellen Wissensträgern. Zu diesem Ergebnis kommt das IfM Bonn in einer aktuellen Studie.
Die EU28 verzeichnete im Juni 2016 laut Schätzungen von Eurostat einen saisonbereinigten Leistungsbilanzüberschuss von 13,1 Mrd. Euro, gegenüber einem Überschuss von 12,4 Mrd. Euro im Mai 2016 und einem Überschuss von 9,9 Mrd. Euro im Juni 2015.
Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Juli 2016 um 2,0 % niedriger als im Juli 2015. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat Juni um 0,2 %.
Das tradierte Bild „Einmal Unternehmer, immer Unternehmer“ befindet sich nach Untersuchungen des IfM Bonn im Wandel, auch wenn immer noch ein großer Teil der Selbständigen dauerhaft eigenständig bleibt.
Die jährliche Inflationsrate im Euroraum lag lt. Eurostat im Juli 2016 bei 0,2 %, gegenüber 0,1 % im Juni. In der Europäischen Union lag sie im Juli 2016 ebenfalls bei 0,2 %, gegenüber 0,1 % im Juni.
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