Auf den ersten Blick geht es der deutschen Wirtschaft ganz gut. Um 1,5 Prozent wird sie 2016 wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt das IW Köln in seiner Konjunkturprognose.
Wirtschaft
Auf den ersten Blick geht es der deutschen Wirtschaft ganz gut. Um 1,5 Prozent wird sie 2016 wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt das IW Köln in seiner Konjunkturprognose.
Das Kabinett hat am 27.04.2016 den diesjährigen Fortschrittsbericht zum Bürokratieabbau verabschiedet. Demnach konnte 2015 der Erfüllungsaufwand für die Wirtschaft um rund 1,4 Milliarden Euro gesenkt werden. Das teilt das BMWi mit.
Der Konsumoptimismus der deutschen Verbraucher verbessert sich im April spürbar. Für Mai prognostiziert der Gesamtindikator der GfK 9,7 Punkte nach 9,4 Zählern im April. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung als auch die Anschaffungsneigung weisen Zuwächse auf.
Oft können sich Unternehmen nur unzureichend gegen Spionageangriffe wehren. Nun bündeln Staat und Wirtschaft ihre Informationen in der „Initiative Wirtschaftsschutz“ – und helfen Betrieben, sich insbesondere vor Spionage und Sabotage zu schützen. Das teilte die Bundesregierung mit.
Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt bleiben lt. IAB-Arbeitsmarktbarometer für die nächsten drei Monate unterm Strich positiv.
Der Arbeitsmarkt hat sich im Jahr 2015 positiv entwickelt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Vollzeit ist deutlich gewachsen. Noch stärker hat allerdings die atypische Beschäftigung zugenommen. Das zeigen neue Auswertungen der Hans-Böckler-Stiftung.
Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft bezahlten im Jahr 2015 durchschnittlich 32,70 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag das Arbeitskostenniveau in Deutschland damit innerhalb der Europäischen Union auf Rang acht.
In der Europäischen Union beliefen sich die Umweltsteuern im Jahr 2014 auf 343,6 Milliarden Euro, nachdem sie 2004 282,0 Mrd. Euro betragen hatten. Allerdings ist der Anteil der Umweltsteuern an den Gesamteinnahmen aus Steuern und Sozialbeiträgen in diesem Zehnjahreszeitraum von 6,8 % im Jahr 2004 auf 6,3 % im Jahr 2014 zurückgegangen. Der Fahrplan sieht vor, den Anteil der Umweltsteuern an den Steuereinnahmen merklich zu erhöhen.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft bleibt positiv. Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft sank von 106,7 Punkten im März auf 106,6 Punkte im April. Die deutsche Wirtschaft bleibt in einem moderaten Aufschwung.
Das Geschäft mit Übernahmen von und Fusionen mit deutschen Unternehmen läuft, wie aus dem aktuellen ZEW-ZEPHYR M&A-Index hervorgeht. Der Indexwert lag im Januar bei 123 Punkten, was einen rasanten Start in das Jahr 2016 bedeutet. Zugleich waren mit 96 Transaktionen im Januar 2016 so viele Fusionen und Übernahmen zu verbuchen wie seit Januar 2013 nicht mehr.
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