Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit teilt mit, dass ein Jahr nach Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit für Bulgaren und Rumänen ihre Zahl der abhängig Beschäftigten um 125.000 Personen gestiegen ist.
Wirtschaft
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit teilt mit, dass ein Jahr nach Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit für Bulgaren und Rumänen ihre Zahl der abhängig Beschäftigten um 125.000 Personen gestiegen ist.
Laut KfW lag das Kreditneugeschäft im dritten Quartal 2014 um 4,5 % zwar über dem Vorjahresniveau. Dieser Zuwachs werde im Winterhalbjahr voraussichtlich jedoch zum Teil wieder abschmelzen.
Laut Statistischem Bundesamt verringerte sich das Finanzierungsdefizit des Öffentlichen Gesamthaushalts im ersten bis dritten Quartal 2014 auf 20,6 Mrd. Euro.
Das Geschäftsklima im Mittelstand steigt laut KfW-ifo-Mittelstandsbarometer im Dezember zum zweiten Mal in Folge, nachdem es sich von April bis Oktober im Sinkflug befunden hatte. Die Unternehmen senden damit ein Hoffnungssignal, dass die konjunkturelle Schwächephase im Verlauf von 2015 überwunden werden kann.
Der ifo Geschäftsklimaindex für die ostdeutschen Bundesländer hat im Dezember kräftig zugelegt. Ihre Geschäftssituation beurteilen die Befragungsteilnehmer aus Ostdeutschland weiterhin als gut. Die Geschäftserwartungen für das erste Halbjahr 2015 werden spürbar günstiger eingeschätzt. Zum Jahresende gewinnen die positiven Signale für die ostdeutsche Konjunktur wieder die Oberhand.
Das deutsche Bruttoinlandsprodukt dürfte im laufenden vierten Quartal mit einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal geringfügig stärker zunehmen als bislang erwartet. Darauf deutet das Konjunkturbarometer des DIW Berlin hin. Die deutsche Wirtschaft hat die Schwächephase wohl überwunden.
Deutsche Firmen kommen ohne große Probleme an Bankkredite. Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft ist im Dezember auf 17,4 Prozent gesunken, nach 18,3 Prozent im Vormonat. Dies entspricht dem historischen Tiefstand, der schon im Mai 2014 erreicht wurde. So die Ergebnisse des ifo Konjunkturtests im Dezember 2014.
Die Einfuhrpreise waren im November 2014 um 2,1 % niedriger als im November 2013. Im Oktober 2014 und im September 2014 hatten die Jahresveränderungsraten -1,2 % und -1,6 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, fielen die Importpreise gegenüber Oktober 2014 um 0,8 %.
Der Reallohnindex in Deutschland ist nach den Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung vom dritten Quartal 2013 bis zum dritten Quartal 2014 um 1,8 % gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, war dies der höchste Anstieg seit dem zweiten Quartal 2011 (+1,9 %). Im dritten Quartal 2014 waren die Nominallöhne um 2,6 % höher als im Vorjahresquartal, die Verbraucherpreise legten im selben Zeitraum um 0,8 % zu.
Auch dank des Ölpreis-Tiefs zieht die deutsche Konjunktur nach einer leichten Schwächephase in den vergangenen Monaten wieder an. Insbesondere der private Konsum und zunehmend auch die Investitionen sorgen für Dynamik, wie das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) in seiner neuesten Schätzung für die Jahre 2015 und 2016 prognostiziert.
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