Das ifo Institut hat seine Konjunkturprognose für 2014 nach unten korrigiert.
Wirtschaft
Experten des BMWi und des IfM Bonn diskutierten mit Wissenschaftlern weiterer Forschungsinstitute und Vertretern von Mittelstandsverbänden vor dem Hintergrund sinkender Existenzgründerzahlen über Chancen und Herausforderungen des Gründungsgeschehens in Deutschland.
In ihrer Herbstprognose geht die EU-Kommission für den Rest des Jahres von einem schwachen Wirtschaftswachstum sowohl in der EU als auch im Euroraum aus. Demnach soll das reale BIP im Jahresdurchschnitt 2014 in der EU um 1,3 % und im Euroraum um 0,8 % wachsen. Für das Jahr 2015 wird ausgehend von einer steigenden Auslands- und Binnennachfrage mit einem allmählichen Anstieg des Wachstums auf 1,5 % bzw. 1,1 % gerechnet.
Im September 2014 stiegen die Erzeugerpreise der Industrie laut Schätzungen von Eurostat gegenüber August 2014 im Euroraum (ER18) um 0,2 % und in der EU28 um 0,1 %. Im August waren die Preise in beiden Gebieten um 0,2 % zurückgegangen.
In der Studie „FDI-Geberländer im Vergleich“ wurde erstmals weltweit untersucht, welche Gründe ausländische Unternehmen dazu bewegen, in Deutschland zu investieren. Das BMWi berichtet.
In der Diskussion um das Leitbild des mündigen Konsumenten propagiert die Bundesregierung ein „differenziertes“ Verbraucherleitbild und stellt damit die Eigenverantwortung der Bürger infrage. Der DIHK warnt vor der Vorstellung vom „schutzbedürftigen“ Verbraucher und vor nationalen Alleingängen. Die Verbraucherinformationsvorgaben für Produkte und Dienstleistungen müssten im europäischen Binnenmarkt einheitlich sein.
Das BMWi hat das Grünbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ vorgelegt, ein Diskussionspapier mit Überlegungen zur Zuverlässigkeit und Kosteneffizienz der Stromversorgung bei wachsenden Anteilen von Wind- und Sonnenstrom.
Die jährliche Inflation im Euroraum im Oktober 2014 wird auf 0,4 % geschätzt, ein Anstieg gegenüber 0,3 % im September. Dies geht aus einer von Eurostat veröffentlichten Schnellschätzung hervor.
Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im September 2014 nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes real 2,3 % und nominal 2,9 % mehr um als im September 2013.
Das ifo Geschäftsklima der gewerblichen Wirtschaft Ostdeutschlands hat sich lt. ifo Institut im Oktober abermals deutlich verschlechtert. Die ostdeutschen Firmen sind mit ihren momentanen Geschäften nicht mehr so zufrieden wie im Vormonat.
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