Der BDI hält für das laufende Jahr weiterhin ein Wachstum von rund zwei Prozent für erreichbar.
Wirtschaft
Der BDI hält für das laufende Jahr weiterhin ein Wachstum von rund zwei Prozent für erreichbar.
Die deutschen Unternehmen suchen weiterhin Personal, die Einstellungsbereitschaft bleibt jedoch eher zurückhaltend. Das ifo Beschäftigungsbarometer für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands blieb im Juli unverändert bei 106,0 Indexpunkten.
Im ersten Quartal 2014 lag die Investitionsquote der Unternehmen im Euroraum lt. Eurostat bei 19,3 %, gegenüber 19,5 % im vierten Quartal 2013. Dieser Rückgang war das Ergebnis einer Abnahme der Investitionen und einer Zunahme der Bruttowertschöpfung. In der EU28 stieg sie von 19,4 % im vorherigen Quartal auf nun 19,5 %.
Die Einfuhrpreise waren im Juni 2014 um 1,2 % niedriger als im Juni 2013. Im Mai 2014 und im April 2014 hatten die Jahresveränderungsraten -2,1 % und -2,4 % betragen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Einfuhrpreise gegenüber dem Vormonat Mai 2014 um 0,2 %.
Mit der Einführung einer Societas Unius Personae (SUP) will die EU-Kommission vor allem Mittelständlern grenzüberschreitendes Wirtschaften erleichtern. Der DIHK bewertet den Vorschlag jedoch skeptisch.
Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im Juli auf 108,0 Punkte gesunken, von 109,7 im Vormonat. Dies ist der dritte Rückgang in Folge. Die aktuelle Geschäftslage wurde weniger gut beurteilt als im Juni. Auch der Ausblick auf den zukünftigen Geschäftsverlauf fiel erneut weniger optimistisch aus.
Überaus robust zeigt sich lt. GfK die Stimmung der deutschen Verbraucher im Juli dieses Jahres. Das Konsumklima bestätigt sein gutes Niveau und kann sogar leicht zulegen. Für August prognostiziert der Gesamtindikator 9,0 Punkte nach 8,9 Punkten im Juli.
Trotz der Brüsseler Sommerpause wollen sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedstaaten bereits im Oktober auf die Grundzüge der Klima- und Energieziele bis 2030 verständigen. Der DIHK befürchtet, dass sie trotz der bestehenden Zielkonflikte an dem Ansatz festhalten werden, gleichzeitig die CO2-Emissionen zu verringern, erneuerbare Energien auszubauen und die Energieeffizienz zu steigern. Der deutsche Mittelstand müsse durch die damit verbundene Überregulierung Nachteile hinnehmen.
Im Laufe des Jahres 2013 waren in Deutschland fast 800.000 Unternehmen im Außenhandel tätig. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, importierten rund 685.000 Unternehmen Waren aus anderen Ländern, während knapp 340.000 Unternehmen Export betrieben.
Das deutsche Handwerk blickt auf ein schwaches Jahr 2013 zurück. Das zulassungspflichtige Handwerk machte ein Umsatzminus von 0,8 %. Auch das zulassungsfreie Handwerk blieb mit einem Plus von 0,9 % hinter der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zurück. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle RWI-Auswertung.
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