Nach dem Wachstum von 0,4 % im Jahresschlussquartal 2013 dürfte im I. Quartal 2014 die gesamtwirtschaftliche Leistung nochmals kräftiger zugenommen haben. Nach Angaben des BMWi wird allerdings die Frühjahrsbelebung etwas schwächer ausfallen.
Wirtschaft
Nach dem Wachstum von 0,4 % im Jahresschlussquartal 2013 dürfte im I. Quartal 2014 die gesamtwirtschaftliche Leistung nochmals kräftiger zugenommen haben. Nach Angaben des BMWi wird allerdings die Frühjahrsbelebung etwas schwächer ausfallen.
Die Verkaufspreise im Großhandel waren im April 2014 um 1,3 % niedriger als im April 2013. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hatte im März 2014 die Jahresveränderungsrate -1,7 % betragen, im Februar 2014 waren es -1,8 %.
Die mittelständischen industriellen Unternehmen in Deutschland gehen zuversichtlich in die zweite Jahreshälfte 2014, befürchten aber mittelfristig starke Belastungen durch steigende Energiekosten. Das zeigt die Frühjahrsbefragung, die das IfM Bonn im Auftrag des BDI und PwC ausgewertet hat.
Rund 3 % der Selbständigen müssen staatliche Leistungen auf der Basis des SGB II in Anspruch nehmen. Laut Bundesagentur für Arbeit zählten 126.985 Selbständige im Jahr 2013 zu diesen sog. „Aufstockern“, wobei ihr durchschnittlicher Stundenverdienst nach Berechnungen des IfM Bonn bei 6,70 Euro netto lag.
Arbeitgeber in der deutschen Privatwirtschaft bezahlten im Jahr 2013 durchschnittlich 31,70 Euro für eine geleistete Arbeitsstunde. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag das Arbeitskostenniveau in Deutschland damit innerhalb der EU gemeinsam mit Finnland auf Rang sieben.
Im März 2014 wurden von Deutschland Waren im Wert von 96,0 Mrd. Euro ausgeführt und Waren im Wert von 79,6 Mrd. Euro eingeführt. Wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren damit die deutschen Ausfuhren im März 2014 um 1,9 % und die Einfuhren um 5,6 % höher als im März 2013.
Im Euroraum wächst die Gefahr einer Deflation. Damit drohen erhebliche Einbußen beim Wirtschaftswachstum. Das zeigen Simulationsrechnungen der Hans-Böckler-Stiftung.
Im Februar 2014 meldeten die deutschen Amtsgerichte 2.047 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 1,2 % weniger als im Februar 2013.
Insgesamt fallen die tariflich geregelten Ausbildungsvergütungen je nach Branche und Ausbildungsjahr sehr unterschiedlich aus. Sie variieren von 332 Euro bis zu 1.460 Euro. Dies geht aus einer Auswertung von Tarifverträgen in ausgewählten Wirtschaftszweigen und Tarifbereichen der Hans-Böckler-Stiftung hervor.
Die Produktion im Produzierenden Gewerbe war nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im März 2014 preis-, saison- und arbeitstäglich bereinigt 0,5 % niedriger als im Vormonat (nach +0,6 % im Februar gegenüber Januar).
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