Lt. Eurostat beliefen sich am Ende des Jahres 2012 die EU27-Bestände an ausländischen Direktinvestitionen (DI) in Drittländern auf 5.207 Milliarden Euro, während die Bestände von Drittländern in der EU27 3.947 Mrd. betrugen. Somit bleibt die EU27 weiterhin ein Nettoinvestor in Drittländern.
Eurostat, Pressemitteilung vom 23.01.2014
Am Ende des Jahres 2012 beliefen sich die EU27-Bestände an ausländischen Direktinvestitionen (DI) in Drittländern auf 5.207 Milliarden Euro, während die Bestände von Drittländern in der EU27 3.947 Mrd. betrugen. Somit bleibt die EU27 weiterhin ein Nettoinvestor in Drittländern. Zwischen 2009 und 2012 stiegen sowohl die Bestände der EU27 in Drittländern als auch die Bestände von Drittländern in der EU27 stetig an und erhöhten sich jeweils um rund 40 %. Jedoch ist anzumerken, dass Bestände in Drittländern etwa 40 % der gesamten EU27 DI-Bestände ausmachen, die restlichen 60 % werden in anderen EU-Mitgliedstaaten gehalten.
Daten über DI-Bestände dienen dazu, den Einfluss der Globalisierung messbar zu machen und bieten ein Maß für langjährige Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ländern. Sie geben den kumulierten Wert aller DI an, welche in der Vergangenheit getätigt wurden. Diese Daten werden von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union, veröffentlicht.
Die Vereinigten Staaten und die Schweiz sind die wichtigsten Partner der EU27
Die wichtigsten Partner der EU27 im Hinblick auf DI-Bestände in Drittländern waren Ende 2012 die Vereinigten Staaten (1.655 Mrd. Euro bzw. 32 % der gesamten EU27 Bestände in Drittländern), die Schweiz (679 Mrd. bzw. 13 %), Kanada (258 Mrd. bzw. 5 %), Brasilien (247 Mrd. bzw. 5 %), Russland (189 Mrd. bzw. 4 %), Australien (142 Mrd. bzw. 3 %), Hongkong (133 Mrd. bzw. 3 %), Singapur (119 Mrd. bzw. 2 %) und China (118 Mrd. bzw. 2 %).
Im Hinblick auf DI-Bestände von Drittländern in der EU27 waren die wichtigsten Partner ähnlich. Die Hauptinvestoren waren die Vereinigten Staaten (1.536 Mrd. Euro bzw. 39 % der gesamten Bestände von Drittländern in der EU27), die Schweiz (505 Mrd. bzw. 13 %), Japan (162 Mrd. bzw. 4 %), Kanada (143 Mrd. bzw. 4 %), Brasilien (98 Mrd. bzw. 2 %), Norwegen (97 Mrd. bzw. 2 %), Russland (77 Mrd. bzw. 2 %) und Singapur (69 Mrd. bzw. 2 %).
Die stärksten einzelnen Beiträge zum Anstieg der DI-Bestände der EU27 in Drittländern zwischen 2009 und 2012 wurden für Bestände in den Vereinigten Staaten (+450 Mrd. Euro), in der Schweiz (+161 Mrd.), in Brasilien (+107 Mrd.), Kanada (+92 Mrd.), Russland (+90 Mrd.) Australien (+60 Mrd.) und China (+54 Mrd.) verzeichnet. Im Hinblick auf DI-Bestände von Drittländern in der EU27 wurden die stärksten einzelnen Beiträge für Bestände von den Vereinigten Staaten (+447 Mrd.), der Schweiz (+165 Mrd.) und von Japan (+35 Mrd.) gemeldet.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG