Entwicklung der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Oktober 2016

Wie das BMWi mitteilt, sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Oktober um 4,9 % gestiegen. Dabei war der Anteil von Großaufträgen geringer als in einem Oktober üblich. Es gingen vor allem mehr Bestellungen für Investitionsgüter ein (+7,2 %).

 

BMWi, Pressemitteilung vom 06.12.2016

 

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe im Oktober um 4,9 % gestiegen. Dabei war der Anteil von Großaufträgen geringer als in einem Oktober üblich. Es gingen vor allem mehr Bestellungen für Investitionsgüter ein (+7,2 %). Dabei erhöhten sich die Bestellungen im Wirtschaftsbereich Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen um 10,5 %. Die Bestellungen für Vorleistungs- und Konsumgüter nahmen ebenfalls zu (+1,8 % bzw. +0,5 %). Die Mehrnachfrage kam vor allem aus dem Inland, aber auch aus dem Ausland außerhalb des Eurowährungsgebiets (jeweils +6,3 %). Die Bestellungen aus dem Euroraum stagnierten (+0,0 %).

 

Im die Entwicklung glättenden Zweimonatsvergleich September/Oktober gegenüber Juli/August ergab sich ein Anstieg der Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe um 2,5 %. Die höhere Nachfrage kam sowohl aus dem Inland (+3,4 %) als auch aus dem Ausland außerhalb des Euroraums (+4,3 %). Es wurden mehr Vorleistungs-, mehr Investitions- und mehr Konsumgüter (+2,7 % bzw. +2,5 % bzw. +2,2 %) bestellt. 

Die Ergebnisse bedeuten einen günstigen Einstieg in das Jahresendquartal. Allerdings sollten monatliche Ausschläge bei kalender- und saisonbereinigten Daten auch nicht überbewertet werden. Die auch in der Tendenz etwas anziehende Nachfrage und das verbesserte Geschäftsklima sprechen insgesamt für eine Belebung der Industriekonjunktur im Jahresschlussquartal.

 

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Quelle: DATEV eG