ifo Geschäftsklimaindex für die ostdeutschen Bundesländer etwas gesunken

Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Ostdeutschlands hat sich im Mai etwas eingetrübt. Die Lageeinschätzung der ostdeutschen Unternehmen ist nicht mehr ganz so gut wie im Vormonat.

 

ifo Institut, Pressemitteilung vom 28.05.2014

 
Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Ostdeutschlands hat sich im Mai etwas eingetrübt. Die Lageeinschätzung der ostdeutschen Unternehmen ist nicht mehr ganz so gut wie im Vormonat. Auch bei den zukünftigen Geschäftsaussichten zeigt sich insgesamt mehr Pessimismus. Die Konjunktur der ostdeutschen Wirtschaft stabilisiert sich auf hohem Niveau.

 

Im Verarbeitenden Gewerbe der ostdeutschen Bundesländer ist der Klimaindikator nur geringfügig gefallen. Die Beurteilung der momentanen Geschäftssituation der ostdeutschen Industriefirmen hat etwas nachgegeben, wenngleich sich die Lageeinschätzung weiterhin auf einem hohen Niveau bewegt. Dem Zukunftsverlauf ihrer Geschäfte blicken die befragten Firmen optimistischer entgegen. Aus dem Auslandsgeschäft werden weiterhin positive Impulse erwartet. Ihren Personalbestand wollen die Firmen des ostdeutschen Verarbeitenden Gewerbes in der Zukunft weder kräftig erhöhen noch weiter abbauen.

 

Das Geschäftsklima im ostdeutschen Großhandel hat sich spürbar verschlechtert, nach der kräftigen Verbesserung im vergangenen Monat. Die ostdeutschen Großhandelsfirmen berichten von weniger guten Geschäften und erwarten einen nicht mehr so günstigen Geschäftsverlauf. Auch im Einzelhandel Ostdeutschlands ist der Geschäftsklimaindex gesunken. Maßgeblich für diesen Rückgang sind die insgesamt ungünstigeren Geschäftserwartungen.

 

Entgegen der Entwicklung in den anderen Wirtschaftsbereichen ist der Klimaindikator im Bauhauptgewerbe Ostdeutschlands gestiegen. Die ostdeutschen Baufirmen berichten von besseren Geschäften im Vergleich zum Vormonat. Zudem erwarten sie eine weniger pessimistische Geschäftsentwicklung in der nahen Zukunft.

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des ifo Instituts.

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Quelle: DATEV eG