Mehr Wachstum in der EU durch Erschließung des Weltmarktes für KMU

Die kleinen und mittelgroßen Unternehmen Europas sollten größeren Nutzen aus rasch wachsenden Märkten in Schwellenländern wie China, Indien, Russland oder in Regionen wie Südostasien und Lateinamerika ziehen. Dies ist das Hauptinstrument zur Überwindung der Krise, so die EU-Kommission.

EU-Kommission, Pressemitteilung vom
09.11.2011

Die kleinen und mittelgroßen
Unternehmen (KMU) Europas sollten größeren Nutzen aus rasch wachsenden Märkten
in Schwellenländern wie China, Indien, Russland oder in Regionen wie Südostasien
und Lateinamerika ziehen. Dies ist das Hauptinstrument zur Überwindung der Krise
in der am 09.11.2011 veröffentlichten Mitteilung der Kommission „Kleine
Unternehmen – große Welt: Eine neue Partnerschaft, um KMU zu helfen, ihre
Chancen im globalen Kontext zu nutzen“. Nur 13 % der in der EU ansässigen KMU
sind außerhalb der EU durch Handel, Investitionen oder andere Formen der
Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern tätig. Deshalb erarbeitet die
Kommission derzeit eine kohärentere und effektivere EU-Strategie zur Förderung
der KMU auf den Auslandsmärkten. Dazu könnten Dienstleistungen der
Unternehmensförderung ausgebaut und so die Koordinierung und Nutzung vorhandener
Mittel einschließlich des Enterprise Europe Network verbessert werden. Dadurch
erhalten KMU besseren Zugang zu sachdienlicheren Informationen und Unterstützung
bei ihren Bemühungen um die Erschließung neuer Märkte und die Suche nach den
richtigen Partnern vor Ort.

Der für Industrie und Unternehmertum
zuständige Kommissionsvizepräsident Antonio Tajani erklärte: „Bedeutende Märkte
von Drittstaaten mit hohen Wachstumsraten bieten klare Chancen für unsere
kleinen Unternehmen.“ KMU sind wesentlich für die wirtschaftliche Stärke
Europas. Dabei hat es eindeutig Vorrang, ihnen zu helfen, ihre Möglichkeiten auf
dem Weltmarkt besser zu nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und
Arbeitsplätze zu schaffen.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der
EU-Kommission.

Quelle: EU-Kommission

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