Der wirtschaftliche Mittelstand wird immer uneinheitlicher: weltweit aktive „Hidden Champions“ gehören ebenso dazu wie Soloselbstständige, Freiberufler, alteingesessene Handwerksunternehmen oder traditionsreiche Familienunternehmen. Dies teilte das IfM Bonn in seiner Studie mit.
Mittelstandspolitik als Rahmenpolitik
IfM Bonn, Pressemitteilung vom 14.06.2016
Die meisten Anreize für eine unternehmerische Betätigung erfolgen, wenn die wirtschaftspolitischen Maßnahmen darauf ausgerichtet werden, das allgemeine unternehmerische Umfeld zu verbessern. Auch lassen sich insgesamt mehr positive Effekte erzielen, wenn die Potenziale des Mittelstands für die gesamtwirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung hervorgehoben und nicht vorrangig Nachteile ausgeglichen werden. „Grundsätzlich sollte sich die Mittelstandspolitik als verlässliche rahmenorientierte Politik positionieren. Nur so besitzt der Mittelstand Planungssicherheit, nur so kann er sich auf das unternehmerische Kerngeschäft konzentrieren – und damit seine Potenziale bestmöglich verwirklichen“, kommentiert die Präsidentin des IfM Bonn Prof. Dr. Friederike Welter die Studienergebnisse.
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Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des IfM Bonn.
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Quelle: DATEV eG