Öffentlicher Schuldenstand im Euroraum auf 92,1 % des BIP gefallen

Am Ende des 3. Quartals 2014 belief sich der öffentliche Schuldenstand lt. Eurostat im Verhältnis zum BIP (Verschuldungsquote) im Euroraum (ER18) auf 92,1 %, gegenüber 92,7 % am Ende des 2. Quartals 2014. In der EU28 fiel die Quote von 87,0 % auf 86,6 %. Dieser Rückgang der EU28-Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP ist der erste Rückgang nach 15 aufeinander folgenden Quartalen, in denen sich der Schuldenstand erhöht hatte.

 

Rückgang in der EU28 auf 86,6 % des BIP

 

Drittes Quartal 2014 gegenüber dem zweiten Quartal 2014

 

Eurostat, Pressemitteilung vom 22.01.2015

 
Am Ende des dritten Quartals 2014 belief sich der öffentliche Schuldenstand im Verhältnis zum BIP (Verschuldungsquote) im Euroraum (ER18) auf 92,1 %, gegenüber 92,7 % am Ende des zweiten Quartals 2014. In der EU28 fiel die Quote von 87,0 % auf 86,6 %. Dieser Rückgang der EU28-Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP ist der erste Rückgang nach 15 aufeinander folgenden Quartalen, in denen sich der Schuldenstand erhöht hatte.

 

Gegenüber dem dritten Quartal 2013 erhöhte sich der öffentliche Schuldenstand im Verhältnis zum BIP sowohl im Euroraum (von 91,1 % auf 92,1 %) als auch in der EU28 (von 85,3 % auf 86,6 %).

 

Am Ende des dritten Quartals 2014 machten Schuldverschreibungen 79,3 % des öffentlichen Schuldenstands des Euroraums und 81,0 % des öffentlichen Schuldenstands der EU28 aus, Kredite 17,9 % bzw. 15,3 % sowie Bargeld und Einlagen 2,8 % bzw. 3,7 %.

 

Auf Grund der Beteiligung der EU-Regierungen an den Finanzhilfen für einige Mitgliedstaaten werden ebenfalls vierteljährliche Daten zu zwischenstaatlichen Krediten veröffentlicht. Der Anteil der zwischenstaatlichen Kredite als Prozentsatz des BIP belief sich am Ende des dritten Quartals 2014 für den Euroraum auf 2,4 % und für die EU28 auf 1,8 %.

 

Öffentlicher Schuldenstand der Mitgliedstaaten am Ende des dritten Quartals 2014
Die höchsten Verschuldungsquoten im Verhältnis zum BIP am Ende des dritten Quartals 2014 wurden in Griechenland (176,0 %), Italien (131,8 %) und Portugal (131,4 %) verzeichnet und die niedrigsten Quoten in Estland (10,5 %), Luxemburg (22,9 %) und Bulgarien (23,6 %).

 

Im Vergleich zum zweiten Quartal 2014 verzeichneten achtzehn Mitgliedstaaten am Ende des dritten Quartals 2014 einen Rückgang der Verschuldungsquote, neun registrierten einen Anstieg und in Estland blieb die Verschuldungsquote unverändert. Die stärksten Rückgänge der Quote verzeichneten Zypern (-5,1 Prozentpunkte, Pp.), Malta (-2,7 Pp.) und Ungarn (-2,6 Pp.) und die höchsten Anstiege Bulgarien (+3,1 Pp.), Portugal (+1,9 Pp.) und Dänemark (+1,6 Pp.).

 

Im Vergleich zum dritten Quartal 2013 wiesen achtzehn Mitgliedstaaten am Ende des dritten Quartals 2014 einen Anstieg der Verschuldungsquote auf und zehn registrierten einen Rückgang. Die höchsten Anstiege der Quote meldeten Slowenien (+16,8 Pp.), Kroatien5 (+7,3 Pp.) und Bulgarien (+6,6 Pp.) und die stärksten Rückgänge Irland (-9,4 Pp.), Polen (-8,0 Pp.) und Luxemburg (-5,0 pp.).

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.

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Quelle: DATEV eG