Im Januar 2014 fielen die Erzeugerpreise der Industrie lt Schätzungen von Eurostat gegenüber Dezember 2013 im Euroraum (ER18) um 0,3 % und in der EU28 um 0,4 %. Im Dezember waren die Preise noch leicht gestiegen.
Rückgang um 0,4 % in EU28
Eurostat, Pressemitteilung vom 04.03.2014
Im Januar 2014 fielen die Erzeugerpreise der Industrie gegenüber Dezember 2013 im Euroraum (ER18) um 0,3 % und in der EU28 um 0,4 %, laut Schätzungen von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Im Dezember 2013 waren die Preise in beiden Gebieten um 0,2 % angestiegen.
Im Januar 2014 sanken die Erzeugerpreise der Industrie gegenüber Januar 2013 im Euroraum um 1,4 % und in der EU28 um 1,2 %.
Monatlicher Vergleich nach industriellen Hauptgruppen und nach Mitgliedstaaten
Der Rückgang um 0,3 % der Erzeugerpreise der Industrie insgesamt im Januar 2014 gegenüber Dezember 2013 im Euroraum ist darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 1,4 % und für Verbrauchsgüter um 0,1 % gefallen sind. Gleichzeitig erhöhten sich die Preise für Vorleistungsgüter um 0,1 %, für Investitionsgüter um 0,2 % und für Gebrauchsgüter um 0,4 %. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, stiegen um 0,1 %.
In der EU28 ist der Rückgang um 0,4 % auf einen Rückgang in Höhe von 1,7 % im Energiesektor zurückzuführen, während die Preise für Verbrauchsgüter stabil blieben. Die Preise stiegen um 0,2 % für Vorleistungsgüter und um jeweils 0,3 % für Investitionsgüter und Gebrauchsgüter. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne Energie, stiegen um 0,2 %.
Die höchsten Rückgänge verzeichneten die Tschechische Republik und Spanien (je -1,3 %), Litauen (-0,8 %), Frankreich und die Slowakei (je -0,6 %) sowie das Vereinigte Königreich (-0,5 %) und die höchsten Anstiege Estland (1,1 %) und Lettland (1,0 %).
Jährlicher Vergleich nach industriellen Hauptgruppen und nach Mitgliedstaaten
Der Rückgang um 1,4 % der Erzeugerpreise der Industrie insgesamt im Januar 2014 gegenüber Januar 2013 im Euroraum ist darauf zurückzuführen, dass die Preise im Energiesektor um 3,8 % und für Vorleistungsgüter um 1,7 % gefallen sind. Gleichzeitig erhöhten sich die Preise für Investitionsgüter um 0,5 %, für Verbrauchsgüter um 0,6 % und für Gebrauchsgüter um 0,8 %. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne den Energiesektor, fielen um 0,4 %.
In der EU28 ist der Rückgang um 1,2 % auf einen Rückgang in Höhe von 3,6 % im Energiesektor und von 1,5 % für Vorleistungsgüter zurückzuführen, während die Preise für Investitionsgüter sowie für Gebrauchsgüter um jeweils 0,7 % und für Verbrauchsgüter um 0,8 % stiegen. Die Preise in der Industrie insgesamt, ohne Energie, fielen um 0,2 %.
Die höchsten Rückgänge verzeichneten Zypern (-4,8 %), Belgien (-3,9 %), Litauen (-3,7 %) und die Slowakei (-2,7 %). Die einzigen Anstiege gab es in Irland (+2,1 %), Lettland (+0,5 %), Estland (+0,3 %) und Schweden (+0,1 %), während die Preise in Malta und dem Vereinigten Königreich stabil blieben.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage von Eurostat.
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Quelle: DATEV eG