Runter mit der Stromsteuer – spürbar!

Der BdSt fordert eine Absenkung der Stromsteuer. Der deutsche Stromsteuersatz für private Haushalte betrage mehr als das 20-fache des EU-Mindeststeuersatzes.Diese übermäßige Belastung müsse sinken.

 

Runter mit der Stromsteuer – spürbar!

 

BdSt, Pressemitteilung vom 14.10.2016

 

Die Politik muss endlich auf die Strompreisbremse treten und die Stromsteuer spürbar senken! Das fordert der Bund der Steuerzahler mit Blick auf die steigende Abgabenlast im kommenden Jahr. Den Netzbetreibern zufolge steigt die EEG-Umlage von 6,35 auf das Rekordniveau von jetzt 6,88 Cent pro Kilowattstunde. Im Jahr 2009 betrug die Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien noch 1,31 Cent je Kilowattstunde – seitdem hat sie sich mehr als verfünffacht.

 

Der Bund der Steuerzahler bringt das Problem auf den Punkt:

 

Der Staat ist der wahre Kostentreiber beim Strom! Bereits heute entfallen rund 54 Prozent des Strompreises auf acht staatliche Abgaben. Diese übermäßige Belastung muss sinken, damit das lebensnotwendige Gut für alle Bürger bezahlbar bleibt, fordert der Verband. Zur schnellen Entlastung der Verbraucher bietet sich die Stromsteuer an, weil das Aufkommen allein dem Bund zusteht und der Bundesrat deshalb nicht zustimmen muss. Hinzu kommt, dass der deutsche Stromsteuersatz für private Haushalte mehr als das 20-fache des EU-Mindeststeuersatzes beträgt und daher genügend Spielraum für eine Absenkung vorhanden ist. Die Politik muss handeln, um den staatlich veranstalteten Strompreis-Wettlauf endlich zu stoppen.

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Quelle: DATEV eG