Der Bundesrat bittet die Bundesregierung, bei der geplanten Änderung des Gesetzes zur Buchpreisbindung ein Verbot von Absatzfördermaßnahmen zu prüfen. Die Preisbindung soll auch für E-Books gelten.
Bundesrat will Umgehung von Buchpreisbindung verhindern
Bundesrat, Mitteilung vom 18.03.2016
Ausweitung auf E-Books geplant
Die Bundesregierung will mit der Anpassung des Buchpreisbindungsgesetzes klarstellen, dass die Preisbindung auch für E-Books gilt. Die Anpassungen seien notwendig, da die Bedeutung elektronischer Bücher stetig zugenommen habe. Neue und verbesserte Lesegeräte sowie einfache Technologien zum Herunterladen von Inhalten beförderten diese Entwicklung. Sog. E-Books haben sich nach Ansicht der Bundesregierung zur echten Alternative zum gedruckten Buch etabliert.
Ziel der Buchpreisbindung ist, ein großes Buchangebot für eine breite Öffentlichkeit mittel- und langfristig sicherzustellen.
Die am 18. März 2016 gefasste Entschließung der Länderkammer wird nun der Bundesregierung zugeleitet, die sich in den nächsten Wochen mit ihr befassen wird.
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Quelle: DATEV eG