Entscheidung zur Prokon-Insolvenz

Gläubiger, die den Erwerb von Genussrechten der insolventen Prokon Regenerative Energien GmbH & Co. KG vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens angefochten haben, werden nach dem Insolvenzplan nicht gegenüber anderen Gläubigern mit „Forderungen aus Genussrechten“ bevorzugt. So entschied das OLG Schleswig (Az. 11 U 96/16, 11 U 127/16 und 11 U 128/16).

 

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Erfolglose Klage auf Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen des Sturzes von einer Bierbank auf dem Cannstatter Wasen

Das OLG Stuttgart hat eine Klage auf Schadensersatz und Schmerzensgeld nach dem Sturz von einer Bierbank auf dem Cannstatter Wasen abgewiesen. Es könne dem Beklagten keine bewusste Verletzungshandlung nachgewiesen werden und das Tanzen auf einer Bierbank sei ein übliches Verhalten in einem Festzelt, dessen Risiken auch der Klägerin bekannt gewesen sei (Az. 13 U 165/16).

 

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Apotheken dürfen bei dem Verkauf von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln keine "BonusBons" ausgeben

Das VG Lüneburg hat in einem Eilverfahren eine Verfügung der Apothekenkammer Niedersachsen bestätigt, in der dem Apotheker untersagt wurde, Kunden bei dem Erwerb verschreibungspflichtiger Medikamente einen sog. „BonusBon“ im Wert von 0,50 Euro anzubieten, der bei einem weiteren Einkauf von rezeptfreien Produkten eingelöst werden kann (Az. 6 B 19/17).

 

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Vermögen "für schlechte Zeiten" verheimlicht – Rückforderung an Hartz-IV-Empfängerin

Wer über Vermögen verfügt, das die relevanten Freibeträge der Grundsicherung für Arbeitsuchende übersteigt, muss dieses angeben und vorrangig zur Sicherung des Lebensunterhalts verwenden. Wer relevantes Vermögen verheimlicht, muss damit rechnen, dass das Jobcenter nachträglich die Leistungen zurückverlangt. So entschied das LSG Baden-Württemberg (Az. L 7 AS 758/13).

 

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