Das SG Düsseldorf hat einer Klage auf Gewährung einer adipositaschirurgischen Operation als Sachleistung stattgegeben (Az. S 27 KR 351/14).
Recht
Das SG Düsseldorf hat einer Klage auf Gewährung einer adipositaschirurgischen Operation als Sachleistung stattgegeben (Az. S 27 KR 351/14).
Das SG Düsseldorf hat eine Klage eines 60-jährigen Klägers gegen seine Berufsgenossenschaft auf Anerkennung eines Sturzes im Hotelzimmer als Arbeitsunfall abgewiesen (Az. S 31 U 427/14).
Bei der Bestimmung des Grades der Minderung der Erwerbsfähigkeit bei einem Beamten ist im Rahmen der Unfallfürsorge auch zu berücksichtigen, inwieweit der Einsatz eines orthopädischen Hilfsmittels die Dienstunfallfolgen kompensiert. Das hat das BVerwG entschieden (Az. 2 C 14.14).
Der EuGH bestätigt, dass Staatsangehörigen anderer Mitgliedstaaten während der ersten drei Monate ihres Aufenthalts bestimmte Sozialleistungen versagt werden dürfen. Eine solche Versagung setze keine individuelle Prüfung voraus (Az. C-299/14).
Der Schwiegersohn einer Empfängerin von Leistungen der Hilfe zur Pflege nach SGB XII muss dem Sozialamt auf Anfrage Auskunft über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse erteilen. Das bestätigte das LSG Rheinland-Pfalz (Az. L 5 SO 78/15).
In einer Sitzung des Finanzausschusses des Deutschen Bundestags haben sich alle Fraktionen für einen Rechtsanspruch auf ein Basiskonto für alle und somit auch für Flüchtlinge ausgesprochen.
Das OVG Nordrhein-Westfalen hat entschieden, dass die Anordnung des Rheinisch-Bergischen Kreises, ein vor Kriegsende in Kürten errichtetes Wohnhaus abzureißen, rechtswidrig ist (Az. 7 A 19/14, 7 A 20/14, 7 A 48/14).
Laut OVG Rheinland-Pfalz dürfen die zur Abwasserbeseitigung verpflichteten Gemeinden lediglich prüfen, ob eine vorhandene Grundstücksentwässerungsanlage tatsächlich geeignet ist, das Abwasser den öffentlichen Abwasseranlagen zuzuführen. Ihre Prüfungsbefugnis erstrecke sich jedoch nicht auf die Einhaltung baurechtlicher Vorschriften zu Abwasseranlagen sowie einschlägiger DIN-Normen; diese Prüfung obliege vielmehr den Bauaufsichtsbehörden (Az. 10 A 10840/15.OVG).
Die Wettbewerbszentrale berichtet, dass laut OLG Frankfurt der Ausschluss des Vertriebs über Internetplattformen im selektiven Vertriebssystem zulässig ist (Az. 11 U 84/14 (Kart)).
Die Wettbewerbszentrale berichtet, dass auf ihren Antrag das LG Nürnberg-Fürth der hotel.de AG Nürnberg untersagt hat, auf dem Internetportal unter www.hotel.de bezogen auf Übernachtungsangebote mit Hinweisen auf eine begrenzte Verfügbarkeit von Hotelzimmern zu werben, wenn tatsächlich weitere Hotelzimmer über einen anderen Buchungskanal für Gäste buchbar sind (Az. 4 HK O 5203/15).
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