Keine Geldentschädigung wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts

Das OLG Frankfurt a. M. hat die Klage eines früheren Finanzbeamten abgewiesen, der vom Land Hessen als seinem Dienstherrn eine Geldentschädigung von 20.000 Euro verlangt hatte, weil der damalige Pressesprecher des Finanzministeriums persönliche Daten über seinen Gesundheitszustand an die Presse gegeben hatte (Az. 1 U 156/12).

 

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Für volljährige behinderte Menschen, die bei Eltern oder in einer Wohngemeinschaft leben, Sozialhilfe nach Regelbedarfsstufe 1 (100 %)

Für die Zuordnung zur Regelbedarfsstufe 1 bei Sozialhilfe für volljährige behinderte Menschen ist nicht entscheidend, dass ein eigener Haushalt vollständig oder teilweise geführt wird. Es genügt vielmehr, dass der Leistungsberechtigte einen eigenen Haushalt gemeinsam mit einer Person führt, die nicht sein Partner ist. So das BSG (Az. B 8 SO 14/13 R u. a.).

 

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Erhebung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge bei konkret-individueller Zurechnung eines Sondervorteils zulässig

Die Erhebung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge ist verfassungsrechtlich zulässig. Die Differenzierung zwischen Beitragspflichtigen und nicht Beitragspflichtigen muss nach Maßgabe des konkret zurechenbaren Vorteils vorgenommen werden, dessen Nutzungsmöglichkeit mit dem Beitrag abgegolten werden soll. So entschied das BVerfG (Az. 1 BvR 668/10 und 1 BvR 2104/10).

 

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VG Würzburg bestätigt im Eilverfahren Anordnungen des Landratsamts Würzburg zur Abwehr einer Legionellengefahr

In einem Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes hat das VG Würzburg entschieden, dass die vom Landratsamt Würzburg gegenüber einer Wohnungseigentümergemeinschaft mehrerer Wohngebäude in einer Stadtrandgemeinde angeordneten Maßnahmen zur Abwehr einer Legionellengefahr voraussichtlich nicht zu beanstanden sind (Az. W 6 S 14.485).

 

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Erfolgreiche Rechtsbeschwerde der Medienholding AG Winterthur im Insolvenzplanverfahren der Suhrkamp Verlag GmbH & Co. KG

Eine Beschwerde gegen die Bestätigung eines Insolvenzplans hat den besonderen Voraussetzungen des § 253 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 InsO zu genügen. Lt. BGH verlangt das Gesetz dagegen nicht, dass bereits vor der Planbestätigung ein Minderheitenschutzantrag nach § 251 InsO bei dem Insolvenzgericht gestellt wurde (Az. IX ZB 13/14).

 

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