Flüchtlingsanerkennung auch bei erzwungenem Verzicht auf öffentliche Religionsausübung möglich

Ein Ausländer ist als Flüchtling anzuerkennen, wenn seine Furcht begründet ist, dass er in seinem Herkunftsland wegen der öffentlichen oder privaten Ausübung seiner Religion verfolgt wird. Auch ein durch strafrechtliche Sanktionen erzwungener Verzicht auf die Ausübung der Religion in der Öffentlichkeit kann zur Flüchtlingsanerkennung führen. So entschied das BVerwG (Az. 10 C 20.12 u. a.).

 

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Schwerbehinderung – Benachteiligung im Bewerbungsverfahren

Ein Beschäftigter, der eine Entschädigung nach § 15 Abs. 2 AGG beansprucht, weil er sich wegen eines durch das AGG geschützten Merkmals benachteiligt sieht, muss lt. BAG Indizien dafür vortragen, dass seine weniger günstige Behandlung wegen eines in § 1 AGG genannten Grundes erfolgt oder dies zumindest zu vermuten ist (Az. 8 AZR 180/12).

 

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BAföG-Förderung eines Auslandsstudiums nur bei dreijährigem ständigem Wohnsitz im Inland unmittelbar vor dem Studium?

Laut EuGH-Generalanwältin Sharpston stellt es eine Beschränkung des Freizügigkeitsrechts der Unionsbürger dar, wenn die Ausbildungsförderung für ein vollständiges Auslandsstudium davon abhängig gemacht wird, dass unmittelbar vor seiner Aufnahme ein dreijähriger ständiger Wohnsitz im Inland bestanden hat (C-523/11 und C-585/11).

 

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DStV-Stellungnahme zum Diskussionsentwurf eines Gesetzes zur Erleichterung der Bewältigung von Konzerninsolvenzen

Der DStV begrüßt den vom BMJ vorgelegten Diskussionsentwurf eines Gesetzes zur Erleichterung der Bewältigung von Konzerninsolvenzen mit dem Hintergrund, im Rahmen der nächsten Stufe der Insolvenzrechtsreform sanierungsfähigen Unternehmen und Personen, die in eine wirtschaftliche Schieflage geraten sind, einen finanziellen Neustart zu ermöglichen und eine Sanierungskultur in Deutschland zu etablieren.

 

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