Kfz-Beihilfe nur bei Unmöglichkeit oder Unzumutbarkeit der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln

Das SG Mainz wies darauf hin, dass ein behinderter Mensch nur Anspruch auf Kfz-Hilfe habe, wenn er infolge seiner Behinderung mehr als nur vorübergehend auf die Benutzung eines Kfz angewiesen sei, um seinen Arbeits- oder Ausbildungsort zu erreichen. Dabei müsse die Behinderung so erheblich sein, dass sie allein schon geeignet sei, den Behinderten zur Benutzung eines Kfz zu zwingen (Az. S 10 R 9/11).

 

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Investmentfonds sollen reguliert und Hedgefonds für Privatanleger verboten werden

Mit einem neuen Kapitalanlagegesetzbuch sollen sämtliche Arten von Investmentfonds und deren Verwalter einer Finanzaufsicht unterstellt werden. Die Bundesregierung hat dazu den Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM-Umsetzungsgesetz) eingebracht.

 

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Anti-Reisebüro Aussage: Irreführende Werbung abgemahnt – DRV schaltet Wettbewerbszentrale ein

Die Wettbewerbszentrale in Bad Homburg fordert das Portal Preisvergleich.de auf, einen aktuellen Werbeslogan zu unterlassen. Nach Einschätzung der Wettbewerbshüter liegt unlautere Werbung im Hinblick auf die Herabsetzung der Reisebüros und irreführende Werbung in Bezug auf die Behauptung, es werden die Preise aller Veranstalter verglichen, vor.

 

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Jobcenter muss Belehrung nachweisen

Die Festsetzung von Sanktionen setzt nach dem Gesetz voraus, dass ein Hartz-IV-Empfänger über die Rechtsfolgen einer Pflichtverletzung konkret, verständlich, richtig und vollständig belehrt wurde. Wenn eine Behörde die Ordnungsgemäßheit der Rechtsfolgenbelehrung nicht beweisen kann, geht dies zu ihren Lasten. So entschied das SG Gießen (Az. S 29 AS 676/11).

 

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Wartezeitregelung in einer Versorgungsordnung

Eine Bestimmung in einer vom Arbeitgeber geschaffenen Versorgungsordnung, wonach ein Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung nur dann besteht, wenn der Arbeitnehmer eine mindestens 15-jährige Betriebszugehörigkeit bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung zurücklegen kann, ist wirksam. Sie verstößt nicht gegen das AGG. So das BAG (Az. 3 AZR 100/11).

 

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Eltern haben keinen Anspruch auf Einführung von Ethikunterricht an einer Grundschule in Baden-Württemberg

Eltern haben keinen Anspruch auf Einführung von Ethikunterricht als Schulfach an der Grundschule. Der Staat entscheidet im Rahmen seines verfassungsrechtlichen Erziehungsauftrags eigenverantwortlich über das Erfordernis, Ethikunterricht anzubieten. So entschied der VGH Baden-Württemberg (Az. 9 S 2180/12).

 

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