Entgeltklauseln für die Benachrichtigung des Kunden über die Nichteinlösung einer Einzugsermächtigungslastschrift unwirksam

Laut BGH sind Entgeltklauseln für die Benachrichtigung des Kunden über die Nichteinlösung einer Einzugsermächtigungslastschrift auch auf der Grundlage des neuen Zahlungsdiensterechts, mit dem die EU-Zahlungsdiensterichtlinie vom 13. November 2007 in deutsches Recht umgesetzt wurde, unwirksam (Az. XI ZR 290/11).

 

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In-Kraft-Treten der Einführung einer gesetzlichen Preisansagepflicht bei Call-by-Call-Gesprächen aufgeschoben – Begründung

Der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts hatte mit Beschluss vom 4. Mai 2012 (Az. 1 BvR 367/12) im Wege der einstweiligen Anordnung entschieden, dass die durch die Neufassung des § 66b Abs. 1 TKG eingeführte Preisansagepflicht bei Call-by-Call-Gesprächen nicht vor dem 1. August 2012 in Kraft tritt. Der Senat hat nunmehr der Entscheidung eine Begründung beigefügt.

 

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EU-Leerverkaufsverbot soll nationale Regelung ablösen

Durch die neue EU-Leerverkaufsverordnung ist Anpassungsbedarf im Wertpapierhandelsgesetz und im Börsengesetz entstanden. Daher hat die Bundesregierung den „Entwurf eines Gesetzes zur Ausführung der Verordnung (EU) Nr. 236/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. März 2012 über Leerverkäufe und bestimmte Aspekte von Credit Default Swaps (EU-Leerverkaufs-Ausführungsgesetz)“ eingebracht.

 

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Keine Übernahme von Beitragsrückständen in der privaten Krankenversicherung aufgrund von Zuschlägen für Nichtversicherte

Das LSG Niedersachsen-Bremen hat entschieden, dass Empfänger von Grundsicherungsleistungen nach dem SGB II keinen Anspruch auf Übernahme von Beitragsrückständen aufgrund von so genannten Zuschlägen für Nichtversicherte nach § 193 Abs. 4 Versicherungsvertragsgesetz (VVG) haben (Az. L 9 1241/11 B ER).

 

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Reiserücktrittsversicherung zahlt nur bei unerwarteter, betriebsbedingte Kündigung durch den Arbeitgeber

Die Kündigung des Arbeitsvertrages durch den Geschäftsführer einer Firma, der von der Gesellschafterversammlung als Geschäftsführer abberufen wurde, ist keine unerwartete, betriebsbedingte Kündigung und verpflichtet die Versicherung daher nicht, die Reiserücktrittskosten für die stornierte Urlaubsreise zu übernehmen (Az. 233 C 7220/11).

 

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