BFH: § 6 Abs. 5 Satz 3 EStG 1999 als eigenständiger Besteuerungstatbestand

Der BFH hatte u. a. zu entscheiden, ob die Veräußerung eines großen Aktienpakets durch eine oHG an ihre zu 99,98 % beteiligte Gesellschafterin zu fremdüblichen Bedingungen erfolgte, sodass der aus dem Geschäft erlittene Verlust steuerlich zu berücksichtigen ist und ob das Finanzgericht von dem zum Nachweis der Fremdüblichkeit erstellten Wertgutachten durch Ansatz eines Wachstumsabschlags abweichen durfte (Az. IV R 18/12).

 

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BFH zur Ablaufhemmung nach Erstattung einer Selbstanzeige – Verfahrensmangel i. S. von § 119 Nr. 6 FGO

Der BFH nimmt Stellung zu der Frage, ob die Verjährung des Steueranspruchs gemäß § 171 Abs. 5 AO nur insoweit gehemmt ist, als sich die Ermittlungen der Steuerfahndung gegenüber der Selbstanzeige auf die Besteuerungsgrundlagen und auf die Steuerfestsetzung ausgewirkt haben oder ob die Festsetzungsfrist in Höhe des gesamten nacherklärten Betrags gehemmt ist, weil die neue Erkenntnis darin besteht, dass die hinterzogene Steuer richtig erklärt wurde (Az. VIII R 68/13).

 

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BFH zur Anwendbarkeit des § 1 Abs. 3 Nr. 2 GrEStG bei Ausscheiden von Kommanditisten gegen Abfindung

Laut BFH unterliegt die Vereinbarung, dass die Kommanditisten einer grundbesitzenden KG bis auf einen gegen eine von der KG zu leistende Abfindung aus dieser ausscheiden und ihre Geschäftsanteile an der Komplementär-GmbH auf den verbleibenden Kommanditisten übertragen, nicht der Grunderwerbsteuer, sondern erst der Vollzug der Vereinbarung (Az. II R 29/14).

 

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