Preiseinbruch an den Rohstoffmärkten: HWWI-Index sinkt stark

Der Preisverfall an den Ölmärkten setzte sich lt. HWWI im Juli weiter fort. Der Preis für Brent-Öl, die internationale Referenzsorte, fiel im Monatsdurchschnitt um 10,6 %. Amerikanisches WTI-Öl notierte im Durchschnitt sogar um 14,0 % geringer als im Vormonat, während der Preis für Öl aus dem Nahen Osten um durchschnittlich 11,2 % zurückging. Der Index für Industrierohstoffe sank um 5,7 %, nur der Index für Nahrungs- und Genussmittel stieg um 3,7 %.

 

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Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im Juni 2015: -2,1 % saisonbereinigt zum Vormonat

Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 10.08.2015

 

Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juni 2015 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 2,1 % niedriger als im Mai 2015. Für Mai 2015 blieb auf Basis der berichtigten Daten der Zuwachs gegenüber April 2015 bei 0,8 %.

 

 

Im Juni 2015 verringerte sich der Inlandsumsatz gegenüber Mai 2015 um 0,8 %, der Auslandsumsatz fiel um 3,3 %. Bezogen auf die Absatzrichtung des Auslandsgeschäfts stieg der Umsatz mit der Eurozone um 0,7 %, der Umsatz mit dem übrigen Ausland sank um 6,0 %.

 

 

Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige gab es den stärksten Umsatzzuwachs bei den Herstellern von chemischen Erzeugnissen. Hier stieg der Umsatz insgesamt um 1,4 %. Dabei nahm der Inlandsumsatz im Juni 2015 um 2,2 % zum Vormonat zu, der Auslandsumsatz um 0,8 %. Den stärksten Rückgang gab es mit -4,1 % im Maschinenbau. Hier sank der Inlandsumsatz um 2,8 %, der Auslandsumsatz um 4,8 %.

 

 

Im Jahresvergleich lag der arbeitstäglich bereinigte Umsatz des Verarbeitenden Gewerbes im Juni 2015 real 1,4 % über dem Vorjahresstand. Das Geschäft mit inländischen Abnehmern stieg um 0,9 %, der Auslandsumsatz um 1,9 %. Dabei erhöhte sich der Absatz in die Eurozone um 6,4 %, der Absatz ins übrige Ausland nahm dagegen um 1,0 % ab.

 

 

Im ersten Halbjahr 2015 lag das arbeitstäglich bereinigte Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe um 1,8 % über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Das Inlandsgeschäft nahm dabei um 0,1 % zu, der Auslandsumsatz stieg um 3,5 %.

 

 

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes.

 

Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes im Juni 2015 um 2,1 % niedriger als im Mai 2015.

 

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CSR-Berichterstattung muss im Rahmen bleiben

Die EU-Richtlinie, die große Unternehmen von „öffentlichem Interesse“ zur Berichterstattung über ihr gesellschaftliches Engagement (Corporate Social Responsibility, CSR) verpflichtet, muss bis zum 06.12.2015 nationales Recht werden. Dabei plant das BMJV sowohl beim Anwendungsbereich als auch beim Berichtsinhalt Bürokratiebelastungen, die über das Erforderliche hinausgehen. Der DIHK fordert, die Richtlinie 1:1 und unter Nutzung der Spielräume zur Konkretisierung und Entlastung der Betriebe umzusetzen.

 

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ifo Wirtschaftsklima für den Euroraum trübt sich leicht ein

Der ifo Index für die Wirtschaft im Euroraum gab im dritten Quartal 2015 leicht nach und sank von 129,2 auf 124,0 Punkte. Während sich die Beurteilungen zur Lage etwas aufhellten, trübten sich die Erwartungen für die nächsten sechs Monate recht deutlich ein. Die Dynamik des konjunkturellen Aufschwungs im Euroraum dürfte sich abschwächen. So das ifo Institut.

 

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