Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im Oktober 2012 um 6,7 Punkte gestiegen und stehen nun bei minus 11,5 Punkten. Dies ist der zweite Anstieg des Indikators in Folge.
Wirtschaft
Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im Oktober 2012 um 6,7 Punkte gestiegen und stehen nun bei minus 11,5 Punkten. Dies ist der zweite Anstieg des Indikators in Folge.
Die KMU Europas kämpfen weiterhin gegen die Krise. Die EU-Kommission hat am ersten Tag der europäischen KMU-Woche in Brüssel die Ergebnisse der KMU-Leistungsüberprüfung 2012 zusammen mit den KMU-Datenblättern veröffentlicht, in denen die Fortschritte der KMU in allen EU-Mitgliedstaaten dargestellt sind.
Im Verarbeitenden Gewerbe Ostdeutschlands bleibt die Stimmung verhalten. Dies geht aus den Ergebnissen der IWH-Industrieumfrage vom September unter rund 300 Unternehmen hervor. Wie schon in den beiden vorangegangenen Umfragen resultiert die Eintrübung des Geschäftsklimas aus den pessimistischeren Erwartungen bezüglich der Geschäfte der kommenden Monate.
Im Juli 2012 meldeten die deutschen Amtsgerichte (ohne Saarland) 2.580 Unternehmensinsolvenzen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es demnach im Juli 2012 in Deutschland 1,9 % mehr Unternehmensinsolvenzen als im Juli 2011.
Der deutsche Mittelstand ist international tätig. Selbst unter den kleinen Mittelständlern ist fast jeder Zweite im Ausland aktiv. Ungeachtet der Euro- und Staatsschuldenkrise wollen sich die international aktiven mittelständischen Unternehmen in Zukunft noch stärker im Ausland engagieren, zahlreiche Firmen planen einen ersten Schritt auf internationale Märkte. So das Ergebnis einer Studie der KfW und Creditreform.
Die Reallöhne in Deutschland stiegen vom zweiten Quartal 2011 bis zum zweiten Quartal 2012 um durchschnittlich 0,6 %. Die Nominallöhne erhöhten sich in diesem Zeitraum um 2,5 %. Im ersten Quartal 2012 blieben die Reallöhne im Vergleich zum Vorjahresquartal unverändert. Dies sind die ersten Ergebnisse der neu konzipierten Reallohn- und Nominallohnindizes des Statistischen Bundesamtes.
Die Verbraucherpreise in Deutschland lagen lt. Statistischem Bundesamt im September 2012 um 2,0 % höher als im September 2011. Der Preisauftrieb hat sich damit wieder leicht abgeschwächt. Im Vergleich zum Vormonat August blieb der Verbraucherpreisindex im September unverändert.
Die deutsche Wirtschaft wird durch die Eurokrise belastet. Daher wird die konjunkturelle Expansion vorerst schwach bleiben und erst im Verlauf des kommenden Jahr wieder leicht anziehen. Die Institute prognostizieren eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,8 % für das Jahr 2012 und um 1,0 % für das Jahr 2013.
Die deutsche Wirtschaft entwickelt sich mit merklich gedämpfter Dynamik. Gegenüber den rezessiven Tendenzen im Euroraum zeigt sie sich derzeit aber weiterhin vergleichsweise widerstandsfähig. Im zweiten Quartal hatte sich der Anstieg des BIP auf eine Rate von preis-, kalender-, und saisonbereinigt +0,3 % verlangsamt. Den aktuellen Konjunkturindikatoren zufolge dürfte sich die Entwicklung im zweiten Halbjahr verlangsamen. Das BMWi gibt einen Überblick.
Laut einer Studie zur Lage der Freien Berufe in Deutschland, die das Institut für Freie Berufe im Auftrag des BMWi erstellt hat, ist die Zahl der selbständigen Freiberufler zwischen 2002 und 2011 um 62 Prozent gestiegen und hat mit 1,14 Millionen in 2011 einen neuen Höchststand erreicht.
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