Eurokrise nimmt deutscher Konjunktur den Wind aus den Segeln

Die einschlägigen Indikatoren deuten lt. IWH Halle darauf hin, dass das BIP in Deutschland im dritten Quartal des Jahres 2012 zunächst noch einmal zulegen dürfte, bevor es im Winterhalbjahr 2012/2013 tendenziell stagnieren wird. Gründe für die bevorstehende Eintrübung sind eine schwächere weltwirtschaftliche Entwicklung und ein weiterer Rückgang der Nachfrage nach deutschen Produkten aus dem Euroraum. Auch die Konjunktur in Ostdeutschland gerät in den Sog dieser Entwicklung.

 

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Konjunkturelle Expansion in Deutschland gerät ins Stocken

Die wirtschaftliche Entwicklung wird lt. IfW Kiel in der zweiten Jahreshälfte zwar noch leicht aufwärts gerichtet bleiben, die Dynamik wird aber spürbar schwächer ausfallen als in den ersten sechs Monaten. Maßgeblich hierfür sind ein weniger dynamisches weltwirtschaftliches Umfeld sowie der Investitionsattentismus der Unternehmen im Inland. Für das laufende Jahr erwarten wir eine Zunahme des BIP um 0,8 Prozent, im Durchschnitt des nächsten Jahres dürfte ein Zuwachs von 1,1 Prozent zu verzeichnen sein.

 

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