Kein Entgeltanspruch eines Psychotherapeuten in Ausbildung für seine Tätigkeit im praktischen Jahr

Das ArbG Köln entschied, dass ein Psychotherapeut in Ausbildung im konkreten Fall keinen Anspruch hatte, für seine Tätigkeit im praktischen Jahr Vergütung zu verlangen. Eine Regelung ohne Vergütungsabrede könne jedoch sittenwidrig sein, wenn auf Weisung des Arbeitgebers über einen längeren Zeitraum Leistungen erbracht werden, die nicht vorrangig der Ausbildung eines Psychotherapeuten dienen, sondern ganz überwiegend im betrieblichen Interesse seien (Az. 11 Ca 10331/13).

 

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BGH lehnt den Anspruch eines Arztes auf Löschung seiner Daten aus einem Ärztebewertungsportal ab

Ein Arzt verlangte vom Betreiber eines Arztbewertungsportals, es zu unterlassen, die ihn betreffenden Daten auf der Internetseite zu veröffentlichen, und sein Profil vollständig zu löschen. Der BGH war jedoch der Auffassung, das Recht des Klägers auf informationelle Selbstbestimmung überwiege das Recht der Beklagten auf Kommunikationsfreiheit nicht (Az. VI ZR 358/13).

 

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Einigung zur Mietpreisbremse erzielt

Bundesjustizminister Maas hat mit den Spitzen der Koalitionsfraktionen eine Einigung zur Mietpreisbremse erzielen können. Die Mietpreisbremse und das Bestellerprinzip im Maklerrecht werden so, wie im Koalitionsvertrag vereinbart, umgesetzt. Der Gesetzentwurf wird in Kürze ins Bundeskabinett eingebracht. Die Regelungen können dann im 1. Halbjahr 2015 in Kraft treten.

 

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Kein grundsätzlicher Anspruch auf Ausdruck von "e-Akten" in Papierform

Das OLG Düsseldorf hat darauf hingewiesen, dass in einem Strafverfahren kein grundsätzlicher „Anspruch“ eines Verteidigers auf Ausdruck einer kompletten e-Akte zum Zwecke einer sachgerechten Verteidigung besteht, wenn ihm die kompletten Akten dauerhaft in digitalisierter Form als Arbeitsgrundlage zur Verfügung stehen (Az. III – Ws 236/14).

 

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Presse erhält im Eilverfahren keine Auskünfte vom Bundesamt für Verfassungsschutz

Ein Journalist begehrte im Wege einer einstweiligen Anordnung Auskunft über die Zahl der Journalisten und Abgeordneten der Parlamente des Bundes und der Länder, über die das Bundesamt für Verfassungsschutz Daten erfasst. Das OVG Nordrhein-Westfalen entschied, dass eine einstweilige Anordnung nicht in Betracht komme, weil hierdurch die Hauptsache vorweg genommen würde, der geltend gemachte Auskunftsanspruch aber nach eingehender Prüfung nicht mit ganz überwiegender Wahrscheinlichkeit bestehe (Az. 5 B 226/14).

 

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