EU-Konsultation zur Sicherheit auf Reisen: Wie kann Opfern von Verkehrsunfällen im EU-Ausland geholfen werden?

Die EU-Kommission hat eine öffentliche Konsultation gestartet, um Opfern von Verkehrsunfällen mit grenzüberschreitendem Bezug zu helfen, die nach einem Verkehrsunfall im EU-Ausland Schadenersatzansprüche geltend machen wollen, dabei aber aufgrund der unterschiedlichen Fristen derzeit möglicherweise auf Schwierigkeiten stoßen.

 

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EGMR zur Sterbehilfe in Deutschland: Deutsche Gerichte haben Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens verletzt

Laut dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) lag in dem entschiedenen Fall eine Verletzung von Art. 8 (Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens) der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) vor. Die deutschen Gerichte hätten die Beschwerde des Witwers auf die Weigerung deutscher Behörden, seiner gelähmten Ehefrau den Erwerb eines tödlichen Medikaments zu genehmigen, in der Sache prüfen müssen (Az. 497/09).

 

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Die Auswahl einer Reiserücktrittsversicherung darf beim Online-Verkauf von Flugscheinen nicht voreingestellt sein

Laut EuGH darf ein Vermittler von Flugreisen beim Online-Verkauf von Flugscheinen nicht als Voreinstellung eine Reiserücktrittsversicherung vorsehen. Als „fakultative Zusatzleistung“ kann eine Reiserücktrittsversicherung nur in der Weise angeboten werden, dass eine ausdrückliche Annahme („Opt-in“) erforderlich ist (Rs. C-112/11).

 

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Zur Berechtigung, den Domänennamen ".eu" als "Lizenznehmer früherer Rechte" vorab registrieren zu lassen

Eine Person, der nur erlaubt worden ist, einen Domänennamen „.eu“ für den Inhaber einer Marke zu registrieren, ist laut EuGH kein „Lizenznehmer früherer Rechte“. Denn zu Lizenznehmern, die die Registrierung einer Marke als Domänennamen „.eu“ während der Vorabregistrierungsfrist (Sunrise Period) anmelden konnten, gehören nicht Personen, denen nicht erlaubt ist, diese Marke gemäß ihren Funktionen kommerziell zu benutzen (Az. C-376/11).

 

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Keine Staatsimmunität bei arbeitsrechtlicher Klage eines Botschaftsangestellten ohne hoheitliche Tätigkeit

Laut EuGH kann sich ein fremder Staat gegenüber der arbeitsrechtlichen Klage eines Angestellten seiner Botschaft nicht auf seine Immunität berufen, wenn der Angestellte Aufgaben verrichtet, die nicht unter die Ausübung hoheitlicher Befugnisse fallen. Daher kann ein solcher Angestellter die Gerichte des Mitgliedstaats anrufen, in dem sich die betreffende Botschaft befindet (Az. C-154/11).

 

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